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News

20.11.2017 | 23:15:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP: AT&T wehrt sich gegen US-Kartellklage wegen Time-Warner-Übernahme

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Mobilfunkriese AT&T <US00206R1023> hält trotz juristischen Gegenwinds an der angepeilten milliardenschweren Übernahme des US-Medienkonzerns Time Warner <US8873173038> fest. Das Unternehmen sei zuversichtlich, dass das Gericht die Behauptungen der Regierung zurückweisen und den Kauf erlauben werde, sagte AT&T-Chefanwalt David McAtee laut Mitteilung vom Montag.

Die Behörde will den Kauf verhindern, weil es negative Folgen für den amerikanischen Konsumenten befürchtet. Das Ministerium verwies auf höhere Kosten für Kabelfernsehen und weniger Innovationen. Time Warner äußerte sich zunächst nicht.

An der Wall Street sorgten die Neuigkeiten schon vor der offiziellen Verkündung für Sorgenfalten bei Aktionären von Time Warner. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise über die Klage berichtet. So gingen Time-Warner-Anteilscheine 1,1 Prozent tiefer aus dem Handel. AT&T-Papiere legten hingegen um 0,4 Prozent zu.

Anleger dürften einen solchen Schritt also zum Teil bereits befürchtet haben. Zuletzt hatte es in in der "Financial Times" geheißen, das Justizministerium wolle die Übernahme nur unter der Auflage genehmigen, dass Time Warner sich von seinem Nachrichten-Flaggschiff CNN trenne. Andere Medien berichteten später, es gehe nicht nur um den Fernsehsender, sondern um Time Warners gesamte Kabelsparte. Ursprünglich hatten die Unternehmen geplant, den im Oktober 2016 angekündigten und über 85 Milliarden Dollar (72 Mrd Euro) schweren Deal bis Ende 2017 abzuschließen./he

20.11.2017 | 23:05:02 (dpa-AFX)
Weltweit Millionen junge Arbeitslose - Drang zur Migration riesig
20.11.2017 | 22:32:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Anleger bleiben zuversichtlich
20.11.2017 | 22:21:27 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Anleger bleiben zuversichtlich
20.11.2017 | 22:00:09 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: B+S Banksysteme Aktiengesellschaft (deutsch)
20.11.2017 | 21:49:04 (dpa-AFX)
Kreise: Kartellwächter wollen Time-Warner-Kauf durch AT&T mit Klage verhindern
20.11.2017 | 21:35:03 (dpa-AFX)
dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 20.11.2017
20.11.2017 | 18:21:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne - Anleger haken Jamaika-Aus schnell ab

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ungeachtet der gescheiterten Sondierungsgespräche über eine Jamaika-Koalition hat der Dax <DE0008469008> am Montag einen neuen Erholungsversuch gestartet. Er schloss wieder deutlich über der psychologisch wichtigen Marke von 13 000 Punkten. Der Rückzug der FDP von den Verhandlungen mit CDU, CSU und Grünen hatte zum Börsenstart zunächst verunsichert. Doch "politische Börsen haben kurze Beine", zitierte Marktexperte Daniel Saurenz von Feingold Research eine alte Börsenregel und behielt damit recht.

Mit einem Plus von 0,50 Prozent auf 13 058,66 Punkten beendete der deutsche Leitindex den Handel, nachdem der am vergangenen Donnerstag gestartete erste Erholungsversuch gescheitert war. Am Freitag hatte der Dax gleich wieder schwächer geschlossen und ein Wochenminus von rund einem Prozent eingefahren. Der MDax <DE0008467416> legte am Montag um 0,48 Prozent auf 26 567,65 Zähler zu. Der TecDax <DE0007203275> stieg um 1,24 Prozent auf 2543,60 Punkte.

Die Auswirkungen einer Hängepartie in Berlin blieben für den Dax und auch den Euro begrenzt, da das Wachstum hierzulande stark sei und der geldpolitisch über der Eurozone gespannte Rettungsschirm auch Deutschland schütze, argumentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. "Damit verlieren zumindest für den Moment mögliche Neuwahlen im Frühjahr etwas ihren Schrecken." Und auch Saurenz betonte: Die für den Aktienmarkt wichtigere Politik werde derzeit von der Europäischen Zentralbank (EZB) mit ihren weiterhin offenen Geldschleusen gemacht.

Europaweit zeigten sich die Börsen ebenfalls freundlich: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> beendete den Tag mit einem Plus von 0,39 Prozent bei 3561,41 Punkten und auch in Paris und London wurden Gewinne verzeichnet. An der New Yorker Wall Street stieg der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um 0,39 Prozent, während die Nasdaq-Börsen kaum von der Stelle kamen. Der Eurokurs <EU0009652759> gab nach und kostete am Abend 1,1739 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1781 (Freitag: 1,1795) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8488 (0,8478) Euro.

Unter den einzelnen Aktien gab es an diesem Tag einige, mit denen Anleger gutes Geld verdienen konnten: Zum Spitzenwert im Dax mauserten sich die VW-Vorzüge <DE0007664039> mit einem Zugewinn von 4,19 Prozent. Der Autobauer hatte mit neuen Finanz- und Dividendenzielen überzeugt. Wie aus einer Präsentation für Analysten hervorgeht, will der Konzern profitabler werden und in den nächsten fünf Jahren die Ausschüttungsquote erhöhen.

Bei ProSiebenSat.1 <DE000PSM7770> sorgte ein Potpourri an Nachrichten für einen Kurssprung um 3,22 Prozent. Offensichtlich schürte es Hoffnungen unter den Anlegern, dass der langjährige Chef Thomas Ebeling den Medienkonzern im kommenden Jahr vorzeitig verlassen wird. Außerdem wurden die Aktien von einer Kaufempfehlung der Commerzbank und vagen Spekulationen auf eine Übernahme gestützt. Die Analysten von Liberum hatten ins Spiel gebracht, dass der US-Medienkonzern NBCUniversal an einem Kauf interessiert sein könnte.

Bei RWE <DE0007037129> bewirkte unter anderem das Aus für Jamaika ein Kursplus von 2,75 Prozent, nachdem die Aktien zuletzt deutlich unter Sorgen über eine mögliche rasche Stilllegung von Kohlekraftwerken gelitten hatten. Positiv wirkten zudem ein Kommentar von Goldman Sachs und Medienberichte über die Zukunft der Ökostromtochter Innogy <DE000A2AADD2>. Demnach soll RWE weiter über einen Verkauf von Anteilen nachdenken. Die Innogy-Aktien stiegen um 1,08 Prozent.

Ansonsten bewegten vor allem Analystenkommentare einige Einzelwerte. K+S <DE000KSAG888> waren im MDax mit 2,56 Prozent größter Gewinner. Nach zuletzt sieben Verlusttagen starteten sie einen Erholungsversuch. Das Analysehaus Bernstein sieht mittlerweile eine gute Einstiegsgelegenheit und stufte die Papiere des Dünger- und Salzherstellers auf "Outperform" hoch.

Am MDax-Ende verloren die Anteile der Norma Group <DE000A1H8BV3> nach einer Studie der Bank HSBC minus 1,30 Prozent. Die Experten von HSBC gaben ihre Kaufempfehlung für die Papiere des Autozulieferers auf und sehen nach jüngsten Kursgewinnen nur noch begrenzt Aufwärtspotenzial. Nordex <DE000A0D6554> büßten im TecDax als Schlusslicht 4,08 Prozent ein, nachdem sich Goldman Sachs in Erwartung eines weiteren Geschäftsabschwungs negativ geäußert hatte.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,20 Prozent am Freitag auf 0,18 Prozent. Der Rentenindex Rex <DE0008469107> stieg um 0,07 Prozent auf 141,56 Punkte. Der Bund Future legte um 0,05 Prozent auf 162,92 Zähler zu./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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20.11.2017 | 10:33:13 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Dax schüttelt Enttäuschung über Jamaika-Aus weitgehend ab

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Berichte & Analysen

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    20.11.2017

    Scheitern der Jamaika-Sondierungen lässt Börse kalt

    Das abrupte Ende der Sondierungen für eine schwarz-gelb-grüne Koalition in Berlin hat die Anleger nur kurz zum Auftakt stutzig gemacht. Am Nachmittag legt der Dax schon wieder zu. Volkswagen Spitzenreiter nach der Ankündigung ehrgeiziger Ziele bis 2020.

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
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  • Dax Analyse

    DAX Analyse von Steffen Droemert

    Steffen Droemert ist Wirtschaftsjournalist bei menthamedia,
    wo er unter anderem die Bereiche Technische Analyse und strukturierte Produkte betreut.

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