Zertifikate Spezial / 16.09.2019 | 12:08:00 Werbung

Wirecard: Synonym für Wachstum

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Wirecard ist ein Software- und IT-Spezialist für Outsourcing- und White Label Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr auf Basis der Internettechnologie. Wirecard unterstützt Unternehmen dabei, elektronische Zahlungen aus allen Vertriebskanälen anzunehmen. Die Kreditkartenakzeptanz wird mit Dienstleistungen rund um die Abwicklung und Risikoprüfung von Zahlungstransaktionen verknüpft.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Jahresausblick angehoben

Der Payment-Dienstleister Wirecard ist einer der am schnellsten wachsenden Anbieter für den elektronischen Zahlungsverkehr. Mit dem Q2 2019-Bericht erhöhte das Unternehmen die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 leicht und rechnet mit einem EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in einer Spanne von 765 bis 815 Mio. Euro. Das EBITDA-Wachstum würde dann bei über 40% gegenüber 2018 liegen. Für 2020 rechnet Wirecard mit einer unveränderten EBITDA-Marge von 30-35%.

Perspektiven der Aktie

Wirecard bleibt auf seinem starken Wachstumskurs. Das Unternehmen profitiert vom Trend zur bargeldlosen Bezahlung durch die Spezialisierung auf Zahlungsvorgänge im Online-Handel und den digitalen Zahlungsverkehr. Das dynamische Wachstum basiert (i) auf der globalen Zunahme bargeldloser Zahlungen, (ii) dem Wachstum des globalen e-Commerce-Marktes und dem anhaltenden Trend zur Digitalisierung, (iii) dem Anstieg des Transaktionsvolumens bei bestehenden und neuen Kunden, (iv) auf Größenvorteilen und (v) aus Übernahmen und der Kooperation mit Softbank.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Wirecard zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Wirecard-Aktie vom 21.06.2019 bis 18.12.2020 nicht auf oder unter 110,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF3YAT auf ein solches Szenario setzen:
 

Quelle: Thomson Reuters


Zum Archiv

Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Wirecard-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 21.06.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DF3YAT).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF3YAT zahlt am Ende der Laufzeit (28.12.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 190,00 EUR, sofern die Wirecard-Aktie während der Beobachtungstage (21.06.2019 bis 18.20.2020) immer über der Barriere von 110,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Wirecard-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 190,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Wirecard-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (21.06.2019 bis 18.12.2020) auf oder unter der Barriere von 110,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Wirecard-Aktie am 18.12.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 190,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Wirecard-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 190,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Wirecard-Aktie am 18.12.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DF3YAT (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DF3YAT (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen.

Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

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(Bewertungen: 3)

Bonus Cap 110 2020/12: Basiswert Wirecard

DF3YAT / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.10. 11:15:09, Brief
DF3YAT // Quelle: DZ BANK: Geld 22.10. 11:15:09, Brief
110,89 EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
-1,61%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 117,00 EUR
Quelle : Xetra , 10:59:46
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 190,00 EUR
  • Bonuszahlung 190,00 EUR
  • Barriere 110,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % --
  • Barriere gebrochen Ja
  • Bonusrenditechance in % p.a. --
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Wirecard AG

21.10.2019 | 12:54:37 (dpa-AFX)
ANALYSE/Mainfirst: Nur mehr Transparenz kann Wirecard helfen - 'Neutral'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Investmentbank Mainfirst sieht nur einen Weg für Wirecard <DE0007472060>, den Sorgen der Anleger nachhaltig entgegenzutreten: Der Zahlungsdienstleister muss transparenter werden. Langfristig sei ein "höheres Maß an Offenlegungen" erforderlich, schrieb Analyst Chandramouli Sriraman in einer am Montag veröffentlichten Studie und senkte sein Anlageurteil von "Outperform" auf "Neutral".

Das Kursziel kappte der Experte um nahezu ein Drittel von 220 auf 150 Euro. Damit traut er den Papieren, die aktuell mit rund 120 Euro gehandelt werden, immer noch eine deutliche Erholung von 25 Prozent zu. Vor etwas mehr als einem Jahr allerdings waren die Aktien im Zuge ihres Aufstiegs in den deutschen Leitindex Dax <DE0008469008> noch bis auf ein Rekordhoch von 199 Euro geklettert.

Sriraman verwies darauf, dass das Management von Wirecard zwar wiederholt versucht habe, den Vorwürfen in der Presse entgegenzutreten. Doch die Sorgen der Investoren hätten so bislang nicht vertrieben werden können. Vielmehr habe er weiterhin "den Eindruck, dass die Investoren besorgt sind, was die Beschuldigungen in der Presse betrifft und dass Wirecard die wahre Wachstumsquote womöglich doch vernebelt und die wahren Geschäftsrisiken zu gering bewertet hat."

Erst am vergangenen Dienstag hatte ein neuer kritischer Bericht in der britischen Wirtschaftszeitung "Financial Times" (FT) einen massiven Kursrutsch um bis zu 23 Prozent auf 107,80 Euro ausgelöst. Das weckte böse Erinnerungen, denn im Frühjahr hatte eine Serie von Artikeln in der "FT" den Aktienkurs binnen einer Woche um fast 50 Prozent auf 86 Euro abstürzen lassen. Im Zuge von Untersuchungen räumte Wirecard schließlich ein, dass einige Geschäfte in Singapur falsch verbucht wurden, aber in deutlich geringerem Umfang als von der Zeitung suggeriert. Systematische Luftbuchungen schließt das Unternehmen aus.

Nun tritt das Management die Verteidigung nach vorn an und will die Vorwürfe der Presse mit einer Sonderprüfung seiner Bilanzierungspraktiken durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG untersuchen lassen.

Dieser nun von Wirecard avisierte Schritt sei ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, lobte der Mainfirst-Analyst. Der strukturelle Wandel in Richtung bargeldloses Bezahlen bleibe unverändert bestehen, das Management sollte jedoch das Ausmaß seiner Offenlegungen in seinen Kerngeschäftsbereichen und Geschäftsregionen erhöhen, um wieder Vertrauen aufzubauen. "Das ist jedoch ein langsamer Prozess, und daher dürfte der Aktienkurs vorerst den jeweils neuen kurzfristigen Nachrichten folgen und weiter schwanken."

Entsprechend der Einstufung "Neutral" erwarten die Analysten von Mainfirst, dass sich der Aktienkurs in den nächsten zwölf Monaten weitgehend (+/-5 Prozent) wie der Stoxx-Europe-600-Index entwickeln wird./ck/men/fba

Analysierendes Institut Mainfirst.

21.10.2019 | 11:50:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Wirecard will 'FT'-Vorwürfe mit Sonderprüfung entkräften
21.10.2019 | 11:22:10 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Wirecard kämpft mit Sonderprüfung um Vertrauen - Aktie steigt
21.10.2019 | 10:12:59 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Wirecard AG (deutsch)
21.10.2019 | 09:52:50 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Baader Bank belässt Wirecard auf 'Buy' - Ziel 230 Euro
21.10.2019 | 08:29:25 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Sonderprüfung sorgt bei Wirecard für Optimismus - Kurserholung
21.10.2019 | 08:28:19 (dpa-AFX)
OTS: Wirecard AG / Wirecard beauftragt unabhängige Prüfung

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