Zertifikate Spezial / 23.04.2019 | 13:03:00 Werbung

Vivendi: Umsatzanstieg bei UMG bedeutet Steilvorlage für erwartete Teilveräußerung

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Vivendi ist ein französischer Medienkonzern, der weltweit tätig ist. Die Schwerpunkte liegen im Musikgeschäft (Universal Music Group) und Bezahl-Fernsehen (Canal+). Das Unternehmen verfügt mit "Dailymotion" über ein Videoportal, produziert Filme (StudioCanal) und Videospiele (Gameloft) und betreibt Start-Up Aktivitäten. Vivendi ist an Telecom Italia und Mediaset beteiligt.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Erfreuliche Q1-Umsatzzahlen dank erfolgreicher Musiktochter

Der französische Medienkonzern hat im ersten Quartal 2019 einen Anstieg des vergleichbaren Umsatzes von 5,7% auf 3,56 Mrd. Euro erzielt. Dabei glänzte die „Unternehmensperle“ Universal Music Group (UMG) mit einem um Währungseinflüsse bereinigten Absatzanstieg von 18,8% auf 1,50 Mrd. Euro. Laut Management kommt der Konzern mit den Vorbereitungen zur möglichen Teilveräußerung von UMG planmäßig voran.

Perspektiven der Aktie

Wir rechnen in den nächsten Wochen mit Details rund um den möglichen Teilverkauf der Musik-tochter. Damit bleibt die Fantasie für die Vivendi-Aktie trotz der anhaltenden Schwierigkeiten beim Bezahlsender Canal+ und offener Fragen um eine strategische Ausrichtung des Konzerns erhalten.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Vivendi SA zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Vivendi-Aktie vom 23.04.2019 bis 20.03.2020 nicht auf oder unter 20,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF2FEH auf ein solches Szenario setzen:




Quelle: Thomson Reuters


Zum Archiv

Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Vivendi-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 23.04.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DF2FEH).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF2FEH zahlt am Ende der Laufzeit (27.03.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 29,00 EUR, sofern die Vivendi-Aktie während der Beobachtungstage (23.04.2019 bis 20.03.2020) immer über der Barriere von 20,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Vivendi-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 29,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Vivendi-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (23.04.2019 bis 20.03.2020) auf oder unter der Barriere von 20,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Vivendi-Aktie am 20.03.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 29,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Vivendi-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 29,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Vivendi-Aktie am 20.03.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF2FEH, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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(Bewertungen: 12)

Bonus Cap 20 2020/03: Basiswert Vivendi

DF2FEH / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.07., Brief 19.07.
DF2FEH // Quelle: DZ BANK: Geld 19.07., Brief 19.07.
26,85 EUR
Geld in EUR
26,90 EUR
Brief in EUR
-0,44%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 24,91 EUR
Quelle : Euronext Par , 19.07.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 29,00 EUR
  • Bonuszahlung 29,00 EUR
  • Barriere 20,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 19,71%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 11,90% p.a.

News / Vivendi S.A.

19.06.2019 | 13:51:46 (dpa-AFX)
WDH/Kreise: Elliott und Vivendi wollen sich im Telecom-Italia-Machtkampf einigen

(Wiederholung mit richtiger Schreibweise von "Telecom Italia" rpt. "Telecom Italia" sowie "Vivendi" rpt. "Vivendi" in der Überschrift.)

MAILAND (dpa-AFX) - Im Machtkampf um die Besetzung des Aufsichtsrates von Telecom Italia <IT0003497168> will sich der aktivistische Investor Elliott Insidern zufolge mit Großaktionär Vivendi <FR0000127771> einigen. Die beiden Kontrahenten wollten sich zu einer gemeinsamen Strategie durchringen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Details stünden noch nicht fest. Die zwei betroffenen Konzerne sowie Elliott wollten sich zunächst nicht dazu äußern. Auf die Nachricht hin legte der Aktienkurs von Telecom Italia in der Spitze um 5,7 Prozent zu.

Seit längerem tobt ein Machtkampf um das Unternehmen zwischen Vivendi-Verwaltungsratschef Vincent Bolloré und Elliott-Chef Paul Singer. Im März hatte der französische Medienkonzern seinen Antrag zum Umbau des Verwaltungsrates zurückgezogen. Vivendi wollte fünf der Mitglieder des Kontrollgremiums ablösen. Zehn der 15 Mitglieder des Verwaltungsrats sind vom US-Hedgefonds Elliott entsandt, darunter der Vorsitzende Fulvio Conti. Fünf Mitglieder gehören der Fraktion von Vivendi an.

Die beiden Streithähne hätten sich infolge dessen hinter den Kulissen um eine Beilegung bemüht, hieß es nun seitens eines Insiders. Elliott wolle aber seinen Einfluss über den Verwaltungsrat beibehalten.

Beide haben unterschiedliche Vorstellungen, wie es mit dem angeschlagenen italienischen Telekomkonzern weitergehen soll. Elliott fordert die komplette Abspaltung des Festnetzes, um Schulden abzutragen, was Vivendi ablehnt. Vivendi hält an Telecom Italia rund 24 Prozent, Elliott kommt auf 9,2 Prozent./elm/men

19.06.2019 | 13:46:27 (dpa-AFX)
Kreise: Elliott und Viviendi wollen sich im Machtkampf um Telekom Italia einigen
28.05.2019 | 13:03:29 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Vivendi steigen angesichts der Übernahme von M7
15.04.2019 | 08:29:58 (dpa-AFX)
Universal Music treibt Umsatz von Medienkonzern Vivendi
29.03.2019 | 14:48:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Vivendi gibt im Machtkampf um Telecom-Italia-Verwaltungsrat klein bei
29.03.2019 | 12:32:03 (dpa-AFX)
Vivendi zieht Forderung nach Verwaltungsratsumbau bei Telecom Italia zurück
21.03.2019 | 14:37:12 (dpa-AFX)
WDH/VIVENDI IM FOKUS: Musikriese Universal soll Kasse klingeln lassen

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