Zertifikate Spezial / 06.08.2018 | 18:45:00 Werbung

Vivendi: Teilverkauf von UMG geplant

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Vivendi ist ein französischer Medienkonzern, der weltweit tätig ist. Die Schwerpunkte liegen im Musikgeschäft (Universal Music Group) und Bezahl-Fernsehen (Canal+). Das Unternehmen betreibt mit "Dailymotion" ein Videoportal, produziert Filme (StudioCanal) und Videospiele (Gameloft) sowie Start-Up Aktivitäten. Vivendi ist an den börsennotierten Unternehmen Telecom Italia und Mediaset beteiligt.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Anhebung des Ausblicks bezüglich Umsatzwachstum und operativem Ergebnis

Der französische Medienkonzern hat unspektakuläre Halbjahreszahlen veröffentlicht. Mit einem Umsatz von 6,46 (Konsens:6,50) Mrd. Euro verfehlte Vivendi die Markterwartung nur marginal. Während der Bezahlsender Canal+ am wichtigen Heimatmarkt weiter mit einem Kundenschwund (erstes Halbjahr: -62.000) zu kämpfen hat, verlief das erste Halbjahr der Tochter Universal Music Group (UMG) mit einem Anstieg des operativen Ergebnisses (EBITA) um 23,5% auf 326 Mio. Euro dynamisch.

Perspektiven der Aktie

Das Management überrascht mit der Ankündigung, im zweiten Halbjahr 2018 bis zu 50% von UMG an einen oder mehrere strategische Partner zu veräußern. Die zufließende Liquidität soll teilweise zum Rückkauf von eigenen Aktien verwendet werden. Auch ein erneuter Einstieg in den Spielebereich nach der Abgabe der Ubisoft-Beteiligung wäre unseres Erachtens denkbar.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Vivendi zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Vivendi-Aktie vom 05.04.2018 bis 20.09.2019 nicht auf oder unter 28,00 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD5999 auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Vivendi-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 05.04.2018 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DD5999).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD5999 zahlt am Ende der Laufzeit (27.09.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 28,00 EUR, sofern die Vivendi-Aktie während der Beobachtungstage (05.04.2018 bis 20.09.2019) immer über der Barriere von 17,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Vivendi -Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 28,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Vivendi-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (05.04.2018 bis 20.09.2019) auf oder unter der Barriere von 17,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Vivendi-Aktie am 20.09.2019 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 28,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Vivendi-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 28,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Vivendi -Aktie am 20.09.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD5999, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.

Das von der DZ BANK AG für dieses Produkt erstellte Basisinformationsblatt kann in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbank-derivate.de abgerufen werden, solange dieses Produkt für Privatanleger verfügbar ist.


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Bonus Cap 17 2019/09: Basiswert Vivendi

Bonus Cap 17 2019/09: Basiswert Vivendi

DD5999 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.10., Brief 19.10.
DD5999 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.10., Brief 19.10.
24,28 EUR
Geld in EUR
24,38 EUR
Brief in EUR
0,12%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 21,87 EUR
Quelle : Euronext Par, 19.10.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 28,00 EUR
  • Bonuszahlung 28,00 EUR
  • Barriere 17,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 22,27%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 16,33% p.a.
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Vivendi S.A.

10.09.2018 | 12:38:25 (dpa-AFX)
Hedgefonds Elliott bittet Telecom-Italia-Aktionäre um Geduld

ROM (dpa-AFX) - Der Hedgefonds Elliott hat etwas für seine Verhältnisse Untypisches getan: Er hat die anderen Aktionäre des schwächelnden Telekommunikationskonzerns Telecom Italia <IT0003497168> um Geduld gebeten. Dem Verwaltungsrat solle mehr Zeit gegeben werden, den Konzernumbau zu Ende zu führen, teilte Elliott am Montag mit. Der Hedgefonds räumte ein, dass die Entwicklung des Aktienkurses enttäuschend sei, jedoch liege dies auch zum Teil an dem Druck auf italienische Aktien und Telekomfirmen generell. Der neue Verwaltungsrat habe sein "Potenzial" noch nicht entfalten können.

Elliott hatte Anfang Mai den Machtkampf gegen Großaktionär Vivendi <FR0000127771> um eine Neubesetzung des Verwaltungsrats bei Telecom Italia gewonnen. Damit kann Elliott 10 der 15 Mitglieder des Verwaltungsrats benennen, die restlichen fünf kommen von Vivendi. Dabei besitzt Elliott mit knapp 9 Prozent der Anteile an Telecom Italia viel weniger Aktien als Vivendi, die mit 24 Prozent größter Anteilseigner sind.

Erst Anfang September hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise geschrieben, der Hedgefonds des US-Investors Paul Singer würde am Stuhl des von Vivendi installierten Vorstandschef Amos Genish sägen. Elliott-Vertreter im Verwaltungsrat bemängelten fehlende Fortschritte bei Genishs Vorhaben, den früheren Staatsmonopolisten auf dem italienischen Telekommarkt zu sanieren. Vivendi stellte sich hingegen hinter den Manager, der bislang die Forderungen Elliotts abgewehrt hat, die Festnetzsparte abzuspalten und einen Teil seiner Strommasten zu verkaufen.

Aktionäre sollten dem Verwaltungsrat nun die Zeit geben, "um Wert zu schaffen", so Elliott, wobei der Hedgefonds darauf hin wies, dass die Strategie von Telecom Italia von Vivendi komme und von dem französischen Konzern gestützte Managern umgesetzt werde.

Genish versucht seit gut einem Jahr, bei der schwächelnden Telecom Italia das Ruder herumzureißen. Mit mäßigem Erfolg: Der Aktienkurs hat seit seinem Amtsantritt rund ein Drittel als Wert verloren. Seit 2013 hat der frühere Staatskonzern keine Dividende mehr gezahlt.

Vivendi hatte vergangene Woche erklärt, der Konzern sei "tief beunruhigt" über das "desaströse Management" bei Telecom Italia, seit Elliott die Kontrolle über den Verwaltungsrat übernommen habe. Ein Auslöser für Elliott, jetzt zurückzuschlagen und dem Großaktionär seinerseits kurzfristiges Denken vorzuwerfen. Vivendi habe den Vorstandsvorsitzenden installiert und sowohl er als auch der Finanzvorstand blieben auf ihren Posten, so der Hedgefonds./nas/bgf/jha/

05.09.2018 | 18:13:04 (dpa-AFX)
Kreise: Hedgefonds Elliott sägt an Stuhl von Telecom-Italia-Chef
02.08.2018 | 13:20:44 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR: Deutsche Bank mit verbesserten Chancen auf EuroStoxx-Verbleib
31.07.2018 | 10:57:11 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux hebt Vivendi auf 'Hold' und Ziel auf 21 Euro
31.07.2018 | 09:36:19 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Vivendi auf 'Overweight' - Ziel 42 Euro
30.07.2018 | 18:45:26 (dpa-AFX)
Vivendi will Teile seines Musikgeschäfts versilbern
17.07.2018 | 10:42:22 (dpa-AFX)
Umfrage: Smartphone beliebteste Spiele-Plattform

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