Zertifikate Spezial / 12.03.2018 | 17:25:00 Werbung

thyssenkrupp: Export in die USA primär hochwertiger Güten

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

thyssenkrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern mit traditionell hoher Werkstoffkompetenz und einem wachsenden Anteil an Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäften. Der Konzern beschäftigt rund 158.000 Mitarbeiter in etwa 80 Ländern.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Kein Ersatz durch US-Wettbewerber

Steel Europe, das stahlproduzierende Kernsegment von thyssenkrupp, exportiert rund 4% seiner Gesamtproduktion in die USA. Hierbei handelt es sich größtenteils um hochwertige Güten, die insbesondere im Bereich der Automobil- und Verpackungsindustrie abgesetzt werden. Das Material kann aufgrund der notwendigen Prüfung und Zertifizierung nicht einfach durch Lieferungen von US-Wettbewerbern ersetzt werden. Damit ist zu erwarten, dass insbesondere die Autoindustrie die in Folge der Einführung von Zöllen höheren Preise zunächst schultern wird.

Perspektiven der Aktie

Mittelfristig wird thyssenkrupp seine Abhängigkeit vom zyklischen Stahlgeschäft reduzieren. Ein wichtiger Schritt im Transformationsprozess ist hierbei das Joint Venture mit Tata Steel Europe. So soll mit Vertragsunterzeichnung Steel Europe als „nicht fortgeführte Aktivität“ ausgewiesen werden.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert thyssenkrupp zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die thyssenkrupp-Aktie vom 28.11.2017 bis 15.03.2019 nicht auf oder unter 16,00 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD3F3S auf ein solches Szenario setzen:


Quelle: Bloomberg, eigene Darstellung

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der thyssenkrupp-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 28.11.2017 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DD3F3S).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD3F3S zahlt am Ende der Laufzeit (15.03.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 26,00 EUR, sofern die thyssenkrupp-Aktie während der Beobachtungstage (28.11.2017 bis 15.03.2019) immer über der Barriere von 16,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der thyssenkrupp-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 26,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die thyssenkrupp-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (28.11.2017 bis 15.03.2019) auf oder unter der Barriere von 16,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der thyssenkrupp-Aktie am 15.03.2019 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 26,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der thyssenkrupp-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 26,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der thyssenkrupp-Aktie am 15.03.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD3F3S, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.


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Bonus Cap 16 2019/03: Basiswert ThyssenKrupp

Bonus Cap 16 2019/03: Basiswert ThyssenKrupp

DD3F3S / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.06., Brief 22.06.
DD3F3S // Quelle: DZ BANK: Geld 22.06., Brief 22.06.
23,84 EUR
Geld in EUR
23,89 EUR
Brief in EUR
-0,17%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 21,480 EUR
Quelle : Xetra, 22.06.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 26,00 EUR
  • Bonuszahlung 26,00 EUR
  • Barriere 16,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 25,51%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 12,07% p.a.

News / ThyssenKrupp AG

21.06.2018 | 13:55:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Thyssenkrupp-Stahlfusion: Betriebsrat sieht noch Baustellen

ESSEN/DUISBURG(dpa-AFX) - Kurz vor der geplanten Besiegelung der Stahlfusion von Thyssenkrupp <DE0007500001> und Tata sieht der Betriebsrat "noch ein paar Baustellen". Noch offen sei etwa das abschließende Gutachten zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit des angepeilten Gemeinschaftsunternehmens, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Stahlsparte, Tekin Nasikkol, am Donnerstag in Duisburg. Die Zustimmung der Arbeitnehmervertreter zu dem Vorhaben hänge in großem Maße von dem Papier ab.

Nasikkol kündigte eine kritische Prüfung des Vorhabens durch die Arbeitnehmervertreter an. "Da erwarten wir von allen Beteiligten Sorgfalt vor Schnelligkeit bei der Problemlösung", sagte er. Das Unternehmen dürfe dabei keinen übermäßigen Druck aufbauen. Thyssenkrupp hatte angekündigt, noch im Juni eine Entscheidung über die Stahlfusion herbeiführen zu wollen.

Bei den Verhandlungen zum geplanten Zusammenschluss mit Tata zeichnet sich nach einem Medienbericht unterdessen ein Nachschlag für Thyssenkrupp ab. Der Industriekonzern könnte bei der angepeilten Gemeinschaftsfirma mit dem indischen Unternehmen mehr Aktien erhalten, als ursprünglich vereinbart, berichtete das "Manager Magazin" vorab. Die Essener könnten so 55 Prozent statt 50 Prozent am Aktienkapital bekommen. Entsprechende Verhandlungen liefen bereits. Thyssenkrupp wollte dies auf Nachfrage nicht kommentieren.

Hintergrund für die Anteilsverschiebung soll dem Magazin zufolge die gesunkene Ertragskraft der Sparte Tata Steel Europe sein. Dadurch sei eine Wertlücke von 500 bis 600 Millionen Euro entstanden. Zuvor hatten mehrere Investoren und auch der Betriebsrat eine Neubewertung gefordert. Die Inder sollen daher nur 45 Prozent des Kapitals an der gemeinsamen Firma erhalten, hieß es. Bei den Stimmrechten soll es dem Bericht zufolge jedoch bei dem Gleichstand von je 50 Prozent bleiben. Deshalb könnte Thyssenkrupp das Stahlgeschäft weiter wie geplant aus der Bilanz nehmen.

Gesamtbetriebsratsvorsitzender Nasikkol bestätigte laufende Verhandlungen über eine mögliche Wertlücke. Es würden derzeit verschiedene Alternativen geprüft. Der Betriebsrat werde die mögliche Verlagerung von weiteren Schulden von Thyssenkrupp auf das Gemeinschaftsunternehmen jedoch strikt ablehnen, kündigte er an./she/uta/jha

21.06.2018 | 09:42:27 (dpa-AFX)
'MM': Thyssenkrupp soll höheren Anteil am Stahl-Joint-Venture mit Tata erhalten
20.06.2018 | 16:20:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutschland genehmigt weniger Rüstungsexporte - Aber massive Kritik
20.06.2018 | 14:17:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP: EU-Vergeltungszölle auf US-Produkte gelten ab Freitag
20.06.2018 | 12:52:41 (dpa-AFX)
Höhere EU-Zölle auf US-Waren gelten ab Freitag
20.06.2018 | 11:20:57 (dpa-AFX)
Kabinett billigt Rüstungsexportbericht - Milliarden-Genehmigungen
18.06.2018 | 07:25:23 (dpa-AFX)
'FAZ': Thyssenkrupp-Aufsichtsratschef und Hedgefonds Elliott sprechen Ende Juni

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