Zertifikate Spezial / 25.09.2017 | 16:19:26 Werbung

thyssenkrupp: Chancen durch Joint Venture

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

thyssenkrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern mit traditionell hoher Werkstoffkompetenz und einem wachsenden Anteil an Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäften. Der Konzern beschäftigt über 156.000 Mitarbeiter in fast 80 Ländern. thyssenkrupp erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015/16 einen Umsatz von rund 39 Mrd. Euro.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Deutliche Synergien aus Fusion

Aus der Fusion werden laut Unternehmensangaben nach dem Hochlauf Synergien von rund 400 bis 600 Mio. Euro pro Jahr erwartet. Ab 2020 sollen in einem weiteren Schritt zusätzliche Synergien unter anderem aus der Optimierung des Produktionsnetzwerkes gehoben werden. Diese wurden jedoch noch nicht quantifiziert. In den kommenden Jahren sollen bei thyssenkrupp im Zuge der Optimierung bis zu rund 2.000 Stellen wegfallen.

Perspektiven der Aktie

Für thyssenkrupp ist das geplante Joint Venture ein wichtiger Meilenstein in der Neuausrichtung des Konzerns. Durch den Zusammenschluss würden sich wichtige Bilanzkennzahlen verbessern und die Zyklizität beim Konzern-EBITDA würde abnehmen. Durch den Zusammenschluss würde nach ArcelorMittal Europe der zweitgrößte europäische Stahlproduzent entstehen.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert thyssenkrupp zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die thyssenkrupp-Aktie vom 12.07.2017 bis 21.09.2018 nicht auf oder unter 20,00 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGP9M4 auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg, eigene Darstellung

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der thyssenkrupp-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 12.07.2017 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DGP9M4).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGP9M4 zahlt am Ende der Laufzeit (28.09.2018) einen Bonusbetrag in Höhe von 30,00 EUR, sofern die thyssenkrupp-Aktie während der Beobachtungstage (12.07.2017 bis 21.09.2018) immer über der Barriere von 20,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der thyssenkrupp-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 30,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die thyssenkrupp-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (12.07.2017 bis 21.09.2018) auf oder unter der Barriere von 20,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der thyssenkrupp-Aktie am 21.09.2018 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 30,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der thyssenkrupp-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 30,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der thyssenkrupp-Aktie am 21.09.2018 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGP9M4, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.


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(Bewertungen: 1)

Bonus Cap 20 2018/09: Basiswert ThyssenKrupp

DGP9M4 / DE000DGP9M42 //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.11. 20.11., Brief 20.11. 20.11.
DGP9M4 DE000DGP9M42 // Quelle: DZ BANK: Geld 20.11. 20.11., Brief 20.11. 20.11.
23,03
Geld in EUR
23,13
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 22,260 EUR
Quelle: Xetra, 20.11.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 30,00 EUR
  • Bonuszahlung 30,00 EUR
  • Barriere 20,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 10,15%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 35,69% p.a.

News / ThyssenKrupp AG

10.11.2017 | 16:00:28 (dpa-AFX)
Thyssenkrupp baut in deutscher Aufzugssparte Stellen ab

ESSEN (dpa-AFX) - Der Essener Technologiekonzern Thyssenkrupp <DE0007500001> baut trotz der weltweit großen Nachfrage nach Aufzügen in der Sparte Stellen in Deutschland ab. Entsprechende Verhandlungen liefen zwischen Firmenleitung und Arbeitnehmervertretern, bestätigte eine Thyssenkrupp-Sprecherin am Freitag. Die Kosten müssten gesenkt werden, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Die "Wirtschaftswoche" hatte unter Berufung auf Gewerkschaftskreise berichtet, insgesamt rund 500 Arbeitsplätze seien im Aufzugswerk Neuhausen bei Stuttgart, dem Rolltreppenwerk in Hamburg und mehreren Service- und Niederlassungsstandorten betroffen.

Die Unternehmenssprecherin nannte keine Zahlen. "Unser Ziel ist es, verantwortungsbewusst mit der herausfordernden Situation umzugehen und möglichst sozialverträgliche Lösungen zu finden."

Angesichts des weltweit regen Hochhausbaus wächst Thyssenkrupp im Aufzugsgeschäft: Spartenchef Andreas Schierenbeck hatte der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" vor kurzem gesagt, die Beschäftigtezahl könne künftig um 1000 bis 2000 Stellen pro Jahr zulegen. Derzeit gehören weltweit rund 52 000 Beschäftigte zur Aufzugsparte von Thyssenkrupp./rs/DP/stb

07.11.2017 | 16:27:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Stahlkocher wollen bis Freitag Klarheit über Jobverluste
07.11.2017 | 15:03:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Stahlkocher wollen bis Freitag Klarheit über Jobverluste
07.11.2017 | 13:33:17 (dpa-AFX)
Thyssenkrupp-Beschäftigte planen neue Proteste
03.11.2017 | 06:53:02 (dpa-AFX)
Thyssenkrupp-Betriebsräte wollen Klarheit über Fusionspläne mit Tata
31.10.2017 | 18:38:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutsch-norwegisches Joint Venture zum U-Boot-Bau
31.10.2017 | 17:53:59 (dpa-AFX)
Deutsch-norwegisches Joint Venture zum U-Boot-Bau

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