Zertifikate Spezial / 20.09.2017 | 12:35:00 Werbung

Sanofi: Seltene Erkrankungen und Impfstoffe kompensieren Diabetesgeschäft

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Der französische Gesundheitskonzern Sanofi ist in den Bereichen Pharma, Generika und verschreibungsfreie Produkte aktiv. Der Schwerpunkt der Forschung, Entwicklung und Vermarktung liegt u.a. auf den Indikationen Herz-Kreislauf, Zentrales Nervensystem, Onkologie und Diabetes sowie auf dem Gebiet der Impfstoffe und sog. seltenen Erkrankungen.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Rückgang im Diabetesgeschäft wird mehr als ausgeglichen

Starker Konkurrenzdruck v.a. im wichtigen US-Markt führte in Q2 beim französischen Gesundheits-konzern Sanofi zu einem weiter nachlassenden Diabetesgeschäft. Ein erneut starkes Geschäft mit Medikamenten gegen sog. seltene Erkrankungen, die mittlerweile separat berichteten Medikamente gegen Multiple Sklerose und hohe Nachfrage nach Impfstoffen sorgten jedoch dafür, dass der Umsatz im Quartal, wie vom Markt erwartet, um 5,5% auf 8,7 Mrd. Euro anstieg. Die wachstums-starken Medikamente gegen seltene Erkrankungen gleichen zusammen mit den Impfstoffen den anhaltenden Rückgang des Bereichs Diabetes- und Herz-Kreislauf-Medikamente mittlerweile mehr als aus.

Perspektiven der Aktie

Mit DUPIXENT hat Sanofi unseres Erachtens ein Medikament mit vielfältigen Wachstumschancen aus der spannenden Pipeline immunologischer Medikamente auf dem Markt. Der Rückgang des ehemals zentralen Bereichs Diabetes ist bereits eingepreist und die Bewertung bietet unserer Ansicht nach im Vergleich zur Konkurrenz noch „Luft nach oben“.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Sanofi zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Sanofi-Aktie vom 25.07.2017 bis 21.12.2018 nicht auf oder unter 65,00 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD1AGT auf ein solches Szenario setzen:
 

Quelle: Bloomberg, eigene Darstellung

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Sanofi-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 25.07.2017 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DD1AGT).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD1AGT zahlt am Ende der Laufzeit (02.01.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 90,00 EUR, sofern die Sanofi-Aktie während der Beobachtungstage (25.07.2017 bis 21.12.2018) immer über der Barriere von 65,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Sanofi-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 90,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Sanofi-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (25.07.2017 bis 21.12.2018) auf oder unter der Barriere von 65,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Sanofi-Aktie am 21.12.2018 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 90,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Sanofi-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 90,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Sanofi-Aktie am 21.12.2018 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD1AGT, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.

 

Zum Archiv

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Bonus Cap 65 2018/12: Basiswert Sanofi

DD1AGT / DE000DD1AGT6 //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.11. 19:18:41, Brief 22.11. 19:18:41
DD1AGT DE000DD1AGT6 // Quelle: DZ BANK: Geld 22.11. 19:18:41, Brief 22.11. 19:18:41
78,03
Geld in EUR
78,27
Brief in EUR
0,64%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 76,71 EUR
Quelle: Euronext Par, 17:37:17
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 90,00 EUR
  • Bonuszahlung 90,00 EUR
  • Barriere 65,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 15,27%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 13,38% p.a.

News / Sanofi S.A.

08.11.2017 | 05:20:33 (dpa-AFX)
Apotheker erklären Medikationsplan-Projekt für gescheitert

BERLIN (dpa-AFX) - Der vor einem Jahr eingeführte bundeseinheitliche Medikationsplan für Versicherte, die drei oder mehr Arzneimittel einnehmen müssen, funktioniert aus Sicht der Apotheker nicht. Dabei sei die Unterlage für die Patienten essenziell zur Erhöhung der Therapiesicherheit, sagte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Friedemann Schmidt, der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Mittwoch).

Seit Oktober 2016 hat jeder Versicherte, der drei oder mehr Arzneimittel nehmen muss, Anspruch auf einen Medikationsplan durch einen Arzt. Zunächst wurde dieser auf Papier erstellt. Von 2018 an soll er elektronisch von der Gesundheitskarte abrufbar sein.

Die Auflistung der verordneten Präparate werde bisher aber nur selten von Haus- und Fachärzten herausgegeben, sagte Schmidt. Eigentlich müsste aber jeder dritte Patient einen solchen Plan besitzen.

Mit Blick auf Todesfälle aufgrund falsch oder nicht eingenommener Medikamente forderte der ABDA-Chef rasches Handeln. Der künftige Bundesgesundheitsminister müsse das Problem schnell angehen./shy/DP/zb

02.11.2017 | 10:11:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Sanofi erwartet mehr Gegenwind im Diabetes-Geschäft
02.11.2017 | 07:35:09 (dpa-AFX)
Sanofi bestätigt Prognose und erwartet mehr Gegenwind für Diabetes-Geschäft
04.10.2017 | 12:22:33 (dpa-AFX)
AOK: Kostenschub bei Arzneimitteln
07.09.2017 | 14:35:04 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux hebt Ziel für Sanofi auf 90 Euro - 'Buy'
05.09.2017 | 11:31:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Merck stellt Weichen neu - Prüft Optionen für Selbstmedikation
30.08.2017 | 08:21:10 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: HSBC hebt Sanofi auf 'Hold' und Ziel auf 81 Euro

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