Zertifikate Spezial / 23.09.2019 | 17:20:00 Werbung

RWE: Vielversprechende Konzentration auf Stromerzeugung

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

RWE gehört zu den führenden europäischen Stromversorgern. Das Unternehmen ist insbesondere im Heimatmarkt Deutschland, in UK und in den Niederlanden stark engagiert. Nach Abschluss der geplanten strategischen Neuausrichtung konzentriert sich RWE ausschließlich auf die Stromerzeugung mit einem breit diversifizierten Kraftwerksportfolio (konventionell, erneuerbar) und den Energiehandel.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Grünes Licht der EU Kommission

Die EU-Kommission hat unter „erträglichen“ Auflagen, den E.ON betreffenden geplanten Tausch von Geschäftsaktivitäten mit innogy und RWE genehmigt. Die RWE betreffenden Transaktionen wurden bereits im 1. Halbjahr genehmigt. Zunächst wird der RWE-Anteil an innogy (76,8%) auf E.ON übertragen. RWE wird im Gegenzug mit 16,7% größter E.ON-Aktionär und erhält einen Aufsichtsratssitz. Die Übertragung des Erneuerbaren Energien-Bereichs von E.ON und der Minderheitsbeteiligung an den AKWs an RWE finden bis Ende September statt. In 2020 folgt die Übertragung des Erneuerbaren Energien Geschäfts, des Gasspeichergeschäfts und einer Beteiligung an Kelag von innogy auf RWE. E.ON erhält einen finanziellen Ausgleich von RWE in Höhe von 1,5 Mrd. EUR.

Perspektiven der Aktie

Gestiegene Stromfutures, zu niedrigen Preisen langfristig abgesicherte CO2-Verschmutzungsrechte, Versorgungsengpässe im Zuge der Energiewende und eine höhere Auslastung von Gaskraftwerken im Zuge des Kohleausstiegs sind die Gründe für eine zuversichtliche Erwartungshaltung. Risiken liegen in vorgezogenen Neuwahlen oder niedrigen Entschädigungen beim Kohleausstieg.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Discountzertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert RWE zur Verfügung, z.B. Discount-Zertifikate.

Discount-Zertifikate verbriefen den Anspruch, an der Kursentwicklung eines Basiswerts begrenzt teilzuhaben. Dabei wird der Basiswert für weniger als den aktuellen Kurs erworben (Discount). Bis zur Höhe dieses Kursabschlags kann sich der Käufer gegen fallende Kurse des Basiswerts absichern. Im Gegenzug verzichtet er allerdings auf unbegrenzt hohe Gewinne, denn Discount-Zertifikate verfügen immer über eine Kappungsgrenze, den sogenannten „Cap“. Über den Cap hinaus partizipiert der Anleger nicht an höheren Kursen. Discount-Zertifikate sind während der gesamten Laufzeit preis-werter als der Basiswert, bewegen sich zu ihm allerdings nicht direkt linear. Mit fortschreitender Annäherung an das Laufzeitende verringert sich der Discount des Zertifikats und der Kurs nähert sich dem Basiswert bzw. dem Cap, welcher die Höchstgrenze bildet, an. Per Saldo verzichtet der Anleger auf Partizipation an Kursen oberhalb des Cap sowie auf Dividendenzahlungen und erhält dafür den Discount gegenüber dem aktuellen Preis des Basiswertes.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko).

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Discountzertifikat eignet sich somit für Anleger, die eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Anleger, die davon ausgehen, dass die RWE-Aktie am 18.12.2020 auf oder über 28,00 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Discountzertifikat mit der WKN DF100P auf ein solches Szenario setzen:
 


Quelle: Bloomberg

Risikobeschreibung

Zum Archiv

Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der RWE-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete obere Preisgrenze (Cap) dient lediglich der Veranschaulichung. Sie gilt erst ab dem 28.03.2019 (Emissionstag des Discount-Zertifikates mit der WKN DF100P).

Bei einem Discount-Zertifikat erwirbt der Anleger das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswertes liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Der Cap bei diesem Zertifikat liegt bei 28,00 EUR. Basiswert des hier beschriebenen Zertifikates ist die RWE-Aktie. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 28.12.2020 fällig (Rückzahlungstermin). Die maximal mögliche Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 28,00 EUR begrenzt. Für die Rückzahlung gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Der Schlusskurs der RWE-Aktie an der maßgeblichen Börse am 18.12.2020 (Referenzpreis) notiert auf oder über dem Cap von 28,00 EUR. Der Anleger erhält in diesem Fall den Höchstbetrag von 28,00 EUR.

2. Der Referenzpreis notiert unter dem Cap von 28,00 EUR. Der Anleger erhält in diesem Fall eine Zahlung in EUR in Höhe des Referenzpreises unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der RWE-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 28,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der RWE-Aktie am 18.12.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DF100P (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DF100P (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen.

Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

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(Bewertungen: 2)

Discount 28 2020/12: Basiswert RWE

DF100P / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.10., Brief 18.10.
DF100P // Quelle: DZ BANK: Geld 18.10., Brief 18.10.
24,27 EUR
Geld in EUR
24,30 EUR
Brief in EUR
0,17%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 27,340 EUR
Quelle : Xetra , 18.10.
  • Max Rendite 15,23%
  • Max Rendite in % p.a. 12,63% p.a.
  • Discount in % 11,12%
  • Cap 28,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 2,41%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / RWE AG

19.10.2019 | 09:05:15 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Windenergie: Nabu warnt vor Industrieparks in Nord- und Ostsee

HANNOVER (dpa-AFX) - Beim Ausbau der Windkraft auf Nord- und Ostsee drohen die Risiken für die Umwelt nach Ansicht des Naturschutzbunds (Nabu) in den Hintergrund zu geraten. "Ich habe das Gefühl, die Windindustrie und Teile der Politik möchten einen Freifahrtschein haben", sagte der Nabu-Meeresschutzexperte Kim Detloff der Deutschen Presse-Agentur. Angesichts neuer Ausbauziele sei die Gefahr groß, dass jetzt Schnelligkeit vor Qualität gehe und Windparks an der falschen Stelle gebaut werden. "Die Energiewende ist kein Konjunkturprogramm für klamme Werften und Küstenländer."

Die norddeutschen Bundesländer und der Bund hatten Anfang Oktober angekündigt, dass die installierte Leistung der Offshore-Windenergie von derzeit rund 7 Gigawatt bis 2030 auf bis zu 20 Gigawatt steigen soll. Der Nabu hat sich zusammen mit anderen Umweltverbänden hinter dieses Ziel gestellt, allerdings nur im Rahmen der ökologischen Tragfähigkeit.

Vor allem Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies erhöhte das Tempo: Seinen Angaben zufolge könnten 2023 die Ausschreibungen für die zusätzlich anvisierte Leistung beginnen und 2027 der Bau der Anlagen starten. Perspektivisch sei sogar ein Potenzial von 50 Gigawatt in der deutschen Nordsee denkbar, sagte der SPD-Politiker. Schließlich seien Erneuerbare Energien auch ein Wirtschaftsmotor.

Detloff fehlt angesichts solcher Ankündigungen das Augenmaß: "Manchmal wünsche ich mir, dass unter anderem Herrn Lies in Niedersachsen mal jemand auf die Füße tritt und sagt: Sie sind Umweltminister und nicht mehr Wirtschaftsminister." Wie viele Windkraftanlagen Nord- und Ostsee vertragen können, lasse sich heute noch nicht sagen. Das werde aktuell untersucht, sagte Detloff. Bei Szenarien von 50 Gigawatt oder noch mehr habe man jedoch "Industrieparks, aber keine gesunde Natur mehr vor der Haustür".

Seitens der Politik wird der Offshore-Ausbau als wichtiger Baustein für den Klimaschutz gesehen. "Wir machen das, damit wir die Energiewende umsetzen können und Klimaschutzziele erreichen", sagte Lies. Die Bundesregierung will den Ökostrom-Anteil in Deutschland von bisher knapp 40 Prozent bis zum Jahr 2030 auf 65 Prozent erhöhen. Darüber hinaus schaffe die Offshore-Windkraft Wertschöpfung und Arbeitsplätze an den Küsten.

Detloff warnte aber davor, Klimaschutz und Artenschutz gegeneinander auszuspielen. Schutzgebiete für einzelne Arten seien durch die Windkraft auf dem Meer bereits unbrauchbar geworden. In der Deutschen Bucht zum Beispiel seien durch zwei Drittel eines Vogelschutzgebiets beeinträchtigt.

"Wahrscheinlich ist es naiv zu denken, dass die Natur nicht auch einen Preis zahlen muss für den Klimaschutz", räumte der Nabu-Experte ein. "Aber wir müssen die Auswirkungen minimieren."

Nord- und Ostsee gehe es schon heute schlecht. Daher müsse man hinterfragen, wie viel Belastung die See insgesamt vertrage. "Wenn die Energiewende uns am wichtigsten ist, dann müssen bitte im Gegenzug andere Nutzungen, die Fischerei, die Schifffahrt und der Rohstoffabbau zurückstehen und stärker reguliert werden, um die Natur nicht zu überlasten", forderte Detloff./cwe/DP/zb

19.10.2019 | 09:05:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Vergleichsportal: Stromnetzgebühren steigen auf Höchststand
19.10.2019 | 08:46:41 (dpa-AFX)
Nabu zum Windkraft-Ausbau: Nord- und Ostsee drohen Überlastung
19.10.2019 | 08:44:48 (dpa-AFX)
Vergleichsportal: Stromnetzgebühren steigen auf Rekordniveau
18.10.2019 | 16:07:38 (dpa-AFX)
Energieversorger RWE beginnt mit Rückbau von Reaktordruckbehältern
15.10.2019 | 16:24:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Kunden müssen mit höheren Strompreisen rechnen - EEG-Umlage steigt
14.10.2019 | 17:45:47 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Kreise: Höhere EEG-Umlage: Strompreise könnten steigen

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