Zertifikate Spezial / 10.07.2017 | 13:09:00 Werbung

RWE: Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer, mittelfristige Gewinnperspektiven

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

RWE gehört zu den führenden europäischen Strom- und Gasversorgern. Das Unternehmen ist insbesondere im Heimatmarkt Deutschland, in Großbritannien und in den Niederlanden stark engagiert. Die Tochtergesellschaft innogy (Netzwerke, Vertrieb, Erneuerbare Energien) wurde in 2016 teilweise an der Börse platziert.

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Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Deutlicher Kursrückgang in der Aktie in den letzten Wochen

Der RWE-Aktienkurs hat in den letzten Wochen deutlich gelitten, wofür wir insbesondere folgende Gründe sehen: 1.) Die Übernahmefantasie rund um innogy ist zurückgegangen; 2.) Die gestiegenen Zinsen bzw. die gestiegene Erwartung auf eine Zinswende. ENGIE-Chefin Isabelle Kocher hat ein Interesse an innogy mit den Worten „Nein, und ich habe dies bereits gesagt“, klar verneint. Der Anstieg der innogy-Aktie seit den wieder aufkommenden Gerüchte Mitte Mai hat sich deshalb nahezu vollständig wieder abgebaut. Infolge von Äußerungen von EZB-Chef Draghi sind die langfristigen Zinsen etwas gestiegen und haben die Diskussion um eine Zinswende angefacht, woraufhin zinssensitive Aktien wie Versorger unter Druck geraten sind.

Perspektiven der Aktie

Die Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer werten wir als unerwarteten Geldsegen, auch vor dem Hintergrund der Auslagerung der Rückstellungen für Atommülllagerung an den Bund. Mittelfristige Gewinnperspektiven bestehen unseres Erachtens insbesondere aus einer Angebotsverknappung.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: eine Protect Aktienanleihe

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert RWE AG zur Verfügung, z.B. Protect Aktienanleihen.

Aktienanleihen sind verzinste Schuldverschreibungen, die sich auf eine Aktie, einen Aktienindex oder einen anderen Basiswert beziehen können. Sie werden in Prozent des jeweiligen Nominalbetrages gehandelt. Notiert der Basiswert am Ausübungstag bei oder über dem Basispreis, erfolgt die Rückzahlung zu 100% des Nominalbetrages. Dieses ist zuzüglich der vereinnahmten Zinsen auch der maximale Ertrag. Notiert der Basiswert am Ausübungstag unter dem Basispreis, wird dem Anleger eine im Vorfeld festgelegte Anzahl von Aktien in das Depot gebucht. Sofern der geringere Wert des Aktienpaketes nicht durch die Zinseinnahmen oder einen niedrigeren Kaufpreis kompensiert wurde, erleidet der Anleger in diesem Fall einen Verlust. Die Zinsen der Aktienanleihe werden dem Anleger unabhängig von der Form der Rückzahlung ausgezahlt.

Der Anleger muss bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit zusätzlich anteilig aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) entrichten. Ansprüche aus der Aktie RWE AG (z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert des Aktienpaketes zuzüglich Zinseinnahmen niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis zuzüglich Stückzinsen. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko).

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent einer Aktienanleihe seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Eine Aktienanleihe eignet sich somit für Anleger, die eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei einer Protect-Aktienanleihe ist nicht das Unterschreiten des Basispreises zum Laufzeitende entscheidend, sondern das Verletzen bzw. Unterschreiten einer festgelegten noch tiefer liegenden Barriere während der Laufzeit, womit sich der Risikopuffer gegenüber der klassischen Produktvariante erhöht. Zwar ist die Rendite dieses Produktes im Vergleich zur normalen Anleihe etwas geringer, dafür bietet das Produkt jedoch einen deutlich höheren Schutz vor fallenden Kursen. Sollte die Barriere einmal berührt oder unterschritten werden, verfällt das Protect-Merkmal.

Anleger, die davon ausgehen, dass die RWE-Aktie vom 14.06.2017 bis 16.03.2018 nicht auf oder unter 14 EUR notieren wird, könnten mit der DZ BANK Protect Aktienanleihe mit der WKN DGP62P auf ein solches Szenario setzen:


Quelle: Bloomberg, eigene Darstellung

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der RWE-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie der Basispreis dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 14.06.2017 (Emissionstag der Protect Aktienanleihe mit der WKN DGP62P).

Die hier beschriebene Aktienanleihe bezieht sich auf die Aktie RWE AG. Sie hat eine feste Laufzeit und wird am 23.03.2018 fällig (Rückzahlungstermin). Der Anleger erhält am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 23.03.2018, eine Zinszahlung von 4,50% p.a. Die Zinszahlung ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie RWE AG.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie RWE. Entscheidend ist dabei jeder Kurs der Aktie RWE AG vom 14.06.2017 bis 16.03.2018 an der maßgeblichen Börse.

Für die Rückzahlung der Aktienanleihe gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Die Aktie RWE AG notiert an allen Beobachtungstagen über der Barriere von 14 EUR oder ihr Schlusskurs am 16.03.2018 notiert auf oder über dem Basispreis von 21,277 EUR. Der Anleger erhält in diesem Fall den Nennbetrag von 1.000,00 EUR pro Aktienanleihe.

2. Die Aktie RWE AG notiert an den Beobachtungstagen mindestens einmal auf oder unter der Barriere von 14 EUR und ihr Schlusskurs am 16.03.2018 notiert unter dem Basispreis von 21,277 EUR: Der Anleger erhält in diesem Fall Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Zahl. Das Bezugsverhältnis beträgt 47,00. Dementsprechend erhält der Anleger 47 Aktien pro Nominal. Der Gegenwert der Aktien wird in diesem Fall unter dem Nennbetrag von 1.000,00 EUR liegen.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu der DZ BANK Aktienanleihe mit der WKN DGP62P, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Hinweis auf den Prospekt: Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.
 

Risikobeschreibung



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Aktienanleihe Protect 4,5% 2018/03: Basiswert RWE

DGP62P / DE000DGP62P2 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.07. 21.07., Brief 21.07. 21.07.
93,79
Geld in %
93,89
Brief in %
-1,00%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 17,355 EUR
Quelle: Xetra, 21.07.
  • Basispreis 21,277 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -22,60%
  • Barriere 14,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 19,33%
  • Zinssatz in % p.a. 4,50% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 47,00

News / RWE AG

19.07.2017 | 14:12:58 (dpa-AFX)
Abbau des Atomkraftwerks in Biblis gestartet

BIBLIS (dpa-AFX) - Der Abbau des Atomkraftwerks im hessischen Biblis hat begonnen. Landesumweltministerin Priska Hinz (Grüne) sprach am Mittwoch von einem "historischen Moment". Damit sei "endgültig klar, dass Biblis nicht mehr ans Netz gehen kann", sagte sie.

Nach Angaben des Betreibers RWE sind für den Abbau mindestens 15 Jahre veranschlagt. Diese Zeitspann sei "schon ambitioniert", sagte Kraftwerksleiter Horst Kemmeter. "Dann wird die Silhouette des Kraftwerks aber im Wesentlichen auch noch so wie heute aussehen. Der Abbau findet von innen nach außen statt."

Das Atomkraftwerk war 2011 nach der Katastrophe von Fukushima erst für drei Monate und dann für immer abgeschaltet worden. Der Block A ist schon frei von abgebrannten Brennstäben. Im Block B sollen Ende 2018 keine Brennelemente mehr sein. Sie kommen nicht sofort weg, sondern werden in Castor-Behältern auf dem Kraftwerksgelände in einem bis 2046 genehmigten Zwischenlager untergebracht. Für solche hochradioaktiven Abfälle suchen Experten und Politik noch einen endgültigen Platz.

In Deutschland geht 2022 das letzte Atomkraftwerk vom Netz. Viele Nachbarländer setzen aber weiter auf Atomkraft./jba/glb/DP/stb

17.07.2017 | 11:51:29 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: RWE Aktiengesellschaft (deutsch)
13.07.2017 | 12:03:56 (dpa-AFX)
RWE-Tochter Innogy übernimmt Schnellladesäulen an 103 Standorten
13.07.2017 | 11:32:35 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: RWE Aktiengesellschaft (deutsch)
07.07.2017 | 15:27:17 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS hebt RWE auf 'Neutral' und Ziel auf 17,50 Euro
07.07.2017 | 12:42:59 (dpa-AFX)
Presse: Hacker nehmen Atomkraftwerke ins Visier
07.07.2017 | 12:42:08 (dpa-AFX)
'New York Times': Hacker nehmen Atomkraftwerke ins Visier

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