Zertifikate Spezial / 18.11.2019 | 15:28:00 Werbung

RWE: Ausblick bestätigt

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

RWE entwickelte sich im Zuge einer Neuausrichtung zu einem führenden Stromproduzenten mit Schwerpunkt Erneuerbare Energien. Bei diesen Erneuerbaren Energien wird ein globaler Ansatz verfolgt. In der konventionellen Stromerzeugung fokussiert sich RWE auf Europa (Deutschland, Niederlande, UK), wobei Kohle- und Kernenergie sukzessive abgebaut werden. Der Energiehandel ergänzt das Geschäftsportfolio.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Zahlen zum dritten Quartal über Erwartungen

RWE berichtete über die Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2019 und übertraf dabei die Erwartungen. Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg um 15,4% auf 1,54 Mrd. Euro, die Marktteilnehmer hatten 1,49 Mrd. Euro erwartet. Der Nettogewinn zog um 32,4% auf 854 (Konsens: 831) Mio. Euro. an. Haupttreiber des Ergebnisanstiegs war der volatile Bereich Energiehandel (EBITDA 545 Mio. Euro, +205%), während die Segmente Braunkohle & Kernenergie (EBITDA 231 Mio. Euro, -4%) und Europäische Stromerzeugung (EBITDA 130 Mio. Euro, -44%) rückläufig waren.

Die Ziele für 2019 wurden vom Management daraufhin erneut erhöht, was jedoch der erwarteten Entscheidung der EU-Kommission geschuldet ist, dass der UK-Kapazitätsmarkt rechtmäßig ist. Daher kann RWE eine Nachzahlung von 230 Mio. Euro in Q4 2019 verbuchen, die in der bisherigen Prognose nicht enthalten war.

Perspektiven der Aktie

Die Fokussierung auf die Stromproduktion und den deutlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien können sich als Chancen entpuppen. Gestiegene Stromfutures, zu niedrigen Preisen langfristig abgesicherte CO2-Verschmutzungsrechte, Versorgungsengpässe im Zuge der Energiewende und eine höhere Auslastung von Gaskraftwerken im Zuge des Kohleausstiegs verbreiten ebenfalls Zuversicht. Risiken lägen allerdings in vorgezogenen Neuwahlen oder niedrigen Entschädigungen beim Kohleausstieg.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert RWE zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die RWE-Aktie vom 25.09.2019 bis 18.09.2020 nicht auf oder unter 21,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF7HN9 auf ein solches Szenario setzen.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF7HN9 zahlt am Ende der Laufzeit (25.09.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 32,00 EUR, sofern die RWE-Aktie während der Beobachtungstage (25.09.2019 bis 18.09.2020) immer über der Barriere von 21,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der RWE-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 32,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die RWE-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (25.09.2019 bis 18.09.2020) auf oder unter der Barriere von 21,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der RWE-Aktie am 18.09.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 32,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der RWE-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 32,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der RWE-Aktie am 18.09.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Quelle: Bloomberg

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der RWE-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 25.09.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DF7HN9).

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DF7HN9 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter https://www.dzbank-derivate.de/DF7HN9 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen.

Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument ist durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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(Bewertungen: 4)

Bonus Cap 21 2020/09: Basiswert RWE

DF7HN9 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 13.12., Brief 13.12.
DF7HN9 // Quelle: DZ BANK: Geld 13.12., Brief 13.12.
27,53 EUR
Geld in EUR
27,63 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 25,970 EUR
Quelle : Xetra , 13.12.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 32,00 EUR
  • Bonuszahlung 32,00 EUR
  • Barriere 21,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 19,14%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 21,35% p.a.

News / RWE AG

15.12.2019 | 14:45:06 (dpa-AFX)
EU-Kommissarin warnt vor riesigem Stromverbrauch des Internets

BERLIN (dpa-AFX) - Die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager, hat auf den enormen Energieverbrauch des Internets und die Folgen für den Klimawandel hingewiesen. Und mit der weiteren Digitalisierung werde der Verbrauch noch zunehmen, sagte die 51-jährige dänische Politikerin der Funke Mediengruppe (Sonntag). "Wenn man sich zum Beispiel Filme im Internet-Streaming ansieht, ist das sehr energieintensiv. Oder nehmen Sie die Server-Hubs, die Klimaanlagen benötigen."

Für das nun ausgegebene Ziel der EU, den Kontinent bis 2050 klimaneutral zu machen, sei dies eine große Herausforderung. "Wir müssen also mit dem Green Deal Technologien entwickeln, um den Energieverbrauch zu minimieren und die Energieeffizienz zu verbessern." Andererseits werde man den Kampf gegen den Klimawandel nicht ohne digitale Lösungen gewinnen.

Nach Zahlen des Stromversorgers Eon <DE000ENAG999> werden alleine durch die Streaming-Plattformen wie Youtube und Netflix, aber auch durch Videokonferenzen mit Skype und anderen Diensten, weltweit inzwischen rund 200 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr verbraucht. Schon im vergangenen Jahr hätten die Streaming-Plattformen ungefähr so viel Strom verbraucht wie alle Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen./toz/DP/he

15.12.2019 | 14:37:46 (dpa-AFX)
BUND: Hambacher Forst in NRW-Stiftung überführen
15.12.2019 | 14:25:58 (dpa-AFX)
Wirtschaft warnt vor Aus für Kohlekraftwerke ohne Entschädigung
13.12.2019 | 05:22:11 (dpa-AFX)
Spitzentreffen zu Ladenetz für E-Autos: Verbände fordern mehr Tempo
11.12.2019 | 05:22:03 (dpa-AFX)
Stromfresser Streaming: Grüne wollen ökologischere Digitalisierung
10.12.2019 | 16:08:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Hamburg und Niedersachsen machen Druck bei Energiewende
10.12.2019 | 15:55:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Studie: 5G braucht viel Strom - Abwärme zum Heizen nutzen

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