Zertifikate Spezial / 04.02.2019 | 08:00:00 Werbung

Renault: Neues Management ernannt - Partnerschaft mit Nissan im Fokus

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Renault ist einer der führenden europäischen Automobilhersteller mit Schwerpunkt im Volumensegment. Seit 2002 besteht eine Allianz mit Nissan, die durch die Beteiligung an Mitsubishi Motors 2016 erweitert wurde.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Schnelle Klarheit

Nachdem der langjährige Vorstands- und Verwaltungsratsvorsitzende Carlos Ghosn von seinen Ämtern bei Renault zurückgetreten ist, hat der Aufsichtsrat mit der Ernennung von Jean-Dominique Senard als Verwaltungsratsvorsitzenden und der Bestätigung des bisherigen Interims-Chefs Thierry Bolloré schnell für Klarheit gesorgt. Ghosn befindet sich seit November 2018 in Japan in Haft. Ihm wird Betrug im Zusammenhang mit seinen (ehemaligen) Funktionen an der Spitze von Nissan vorgeworfen.

Perspektiven der Aktie

Mit den Personalentscheidungen verfügt Renault aus unserer Sicht über das Tagesgeschäft hinaus wieder über eine komplette Handlungsfähigkeit. Renault hat hier schnell gehandelt und die Positionen neu besetzt. Wir sehen damit die Chance der Wiederbelebung einer engen Partnerschaft zwischen Nissan und Renault. Diese halten wir für wichtig, um Synergien weiter zu heben und gemeinsam die Zukunftsthemen „Autonomes Fahren“ und „Elektromobilität“ anzugehen.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Renault zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Renault-Aktie vom 07.11.2018 bis 20.12.2019 nicht auf oder unter 48,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDM7LQ auf ein solches Szenario setzen:



 

Quelle: Bloomberg

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Renault-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 07.11.2018 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DDM7LQ).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDM7LQ zahlt am Ende der Laufzeit (31.12.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 75,00 EUR, sofern die Renault-Aktie während der Beobachtungstage (07.11.2018 bis 20.12.2019) immer über der Barriere von 48,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Renault-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 75,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Renault-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (07.11.2018 bis 20.12.2019) auf oder unter der Barriere von 48,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Renault-Aktie am 20.12.2019 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 75,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Renault-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 75,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Renault-Aktie am 20.12.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDM7LQ, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.


Zum Archiv

  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 21)

Bonus Cap 48 2019/12: Basiswert Renault

DDM7LQ / //
Quelle: DZ BANK: Geld 16.07. 13:08:29, Brief 16.07. 13:08:29
DDM7LQ // Quelle: DZ BANK: Geld 16.07. 13:08:29, Brief 16.07. 13:08:29
56,92 EUR
Geld in EUR
56,95 EUR
Brief in EUR
-2,20%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 51,92 EUR
Quelle : Euronext Par , 12:52:25
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 75,00 EUR
  • Bonuszahlung 75,00 EUR
  • Barriere 48,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 7,55%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 89,66% p.a.
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Renault S.A.

16.07.2019 | 11:16:34 (dpa-AFX)
Renault geht von noch schwächeren Automärkten in diesem Jahr aus

BOULOGNE-BILLANCOURT (dpa-AFX) - Der französische Autobauer Renault <FR0000131906> wird für die weltweiten Automärkte noch etwas pessimistischer. Insgesamt dürfte das Marktvolumen in diesem Jahr um 3 Prozent zurückgehen, sagte Vertriebschef Olivier Murguet am Dienstag vor Journalisten. Zuvor hatte Renault nur mit einem etwa halb so starken Rückgang gerechnet. Der deutsche Zulieferer Continental <DE0005439004> ging im Mai noch von einem aufs Jahr gesehen stabilen Markt bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen aus, weil sich die Produktion im zweiten Halbjahr stabilisieren sollte. Kürzlich blickte allerdings der Zulieferer Schaeffler <DE000SHA0159> schon etwas pessimistischer in die Marktaussichten für das zweite Halbjahr als zuvor.

Vor allem der Einbruch im chinesischen Markt infolge von Zollstreitigkeiten zwischen den USA und Peking hatte der Branche vor einem Jahr einen Schlag versetzt. Im Juni legten die Absatzzahlen zuletzt nach einem Jahr der Flaute zwar wieder zu - Marktführer Volkswagen <DE0007664039> zögert aber noch, ob sich im wichtigsten Einzelmarkt der deutschen Autobauer eine nachhaltige Wende bei der Nachfrage abzeichnet. Den Wolfsburgern zufolge trieb auch eine anstehende Änderung bei Emissionsrichtlinien die Verkäufe nach oben.

Renault selbst verkaufte im ersten Halbjahr mit 1,94 Millionen Fahrzeugen 6,7 Prozent weniger Autos als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen in Boulogne-Billancourt mitteilte. Vor allem in Afrika, dem Nahen Osten, Indien und China musste das Unternehmen bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen Einbußen hinnehmen. In China hat Renault allerdings kein großes Standbein. Ein leichtes Plus im sonstigen Europa wog einen Rückgang im Heimatmarkt Frankreich auf. Der Konzern geht für seine eigenen Wagen in Europa 2019 von einem stabilen Geschäft aus - einen sogenannten "harten Brexit" ausgenommen./men/eas/fba

03.07.2019 | 12:35:44 (dpa-AFX)
Fall Carlos Ghosn: Durchsuchungen bei Renault in Frankreich
27.06.2019 | 10:52:37 (dpa-AFX)
SPD will Kaufprämie für E-Autos nach 2020 sozial staffeln
27.06.2019 | 10:13:07 (dpa-AFX)
Europäischer Autoverband rudert bei Absatzprognose zurück
26.06.2019 | 15:07:16 (dpa-AFX)
Macron hält sich in Japan bei Ghosn-Affäre zurück
26.06.2019 | 14:47:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: EuGH stärkt Rechte der Bürger im Kampf gegen Luftverschmutzung
26.06.2019 | 10:15:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP/EuGH: Strenge Vorgaben bei Messung von Luftschadstoffen

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-derivate-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik dzbank-derivate-Expertenlounge.