Zertifikate Spezial / 03.11.2017 | 11:41:00 Werbung

Orange: solide Q3/2017-Zahlen, Ausblick bestätigt

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Orange deckt die gesamte Palette an Telekommunikationsdienstleistungen, primär auf dem französischen Markt, ab. Zudem bietet Orange seine Dienstleistungen in Europa, insbesondere in Spanien sowie in Afrika und im Mittleren Osten an.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Positive Geschäftsentwicklung im französischen Breitbandsegment

Der Umsatz auf vergleichbarer Basis von 10,27 (Konsens: 10,29) Mrd. Euro entsprach ebenso wie das operative Ergebnis EBITDA von 3,6 (Konsens:3,6) Mrd. Euro der Markterwartung. Das Breitbandsegment in Frankreich überraschte nach Unternehmensangaben positiv mit einem Nettozuwachs von 108.000 Kunden. Der Konzern bestätigt seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2017, ein auf vergleich-barer Basis höheres operatives Ergebnis (EBITDA) gegenüber dem Vorjahr zu erzielen.

Perspektiven der Aktie

Der französische Telekommunikationskonzern Orange hat aus unserer Sicht solide Q3/2017-Zahlen präsentiert. Einem starken Ergebnis im französischen Breitbandgeschäft stehen gemischte Ergebnisse am spanischen Markt in Q3/2017 gegenüber. Wir sehen weiter eine Chance auf eine mittelfristige Konsolidierung am heimischen Mobilfunkmarkt.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Orange SA zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Orange-Aktie vom 18.09.2017 bis 21.06.2019 nicht auf oder unter 11,50 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGT5Q3 auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg, eigene Darstellung

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Orange-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 18.09.2017 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DGT5Q3).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGT5Q3 zahlt am Ende der Laufzeit (28.06.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 17,00 EUR, sofern die Orange-Aktie während der Beobachtungstage (18.09.2017 bis 21.06.2019) immer über der Barriere von 11,50 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Orange-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 17,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Orange-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (18.09.2017 bis 21.06.2019) auf oder unter der Barriere von 11,50 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Orange-Aktie am 21.06.2019 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 17,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Orange-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 17,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Orange-Aktie am 21.06.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGT5Q3, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.


Zum Archiv

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Bonus Cap 11,5 2019/06: Basiswert Orange

DGT5Q3 / DE000DGT5Q36 //
Quelle: DZ BANK: Geld 24.11. 24.11., Brief 24.11. 24.11.
DGT5Q3 DE000DGT5Q36 // Quelle: DZ BANK: Geld 24.11. 24.11., Brief 24.11. 24.11.
14,22
Geld in EUR
14,37
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 14,265 EUR
Quelle: Euronext Par, 24.11.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 17,00 EUR
  • Bonuszahlung 17,00 EUR
  • Barriere 11,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 19,38%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 11,16% p.a.

News / Orange S.A.

02.11.2017 | 08:45:28 (dpa-AFX)
Schwierigkeiten in der IT-Sparte belasten BT Group weiter

LONDON (dpa-AFX) - Die anhaltende Schwäche der Großkunden-IT-Tochter belastet den britischen Telekomkonzern BT Group <GB0030913577> weiter. Der Konzernumsatz ging im zweiten Geschäftsquartal bis Ende September vor allem wegen der Schwierigkeiten der skandalgeplagten Tochter um ein Prozent auf 5,95 Milliarden britische Pfund (6,8 Mrd Euro) zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Die Global Services getaufte Sparte bietet wie die Telekom-Tochter <DE0005557508> T-Systems IT-Dienstleistungen wie den Betrieb von Rechenzentren an. Global Services leidet zum einen unter einem Bilanzskandal in Italien, aber auch unter dem Preisdruck in der Branche.

Im Mobilfunk, den BT von der Deutschen Telekom und dem französischen Orange-Konzern übernommen hatte, lief es dagegen besser als vor einem Jahr. Insgesamt belasteten aber höhere Kosten für Live-Übertragungsrechte an der britischen Fußball-Premier-League sowie gestiegene Pensionskosten den Gewinn. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging um 4 Prozent auf 1,81 Milliarden Pfund zurück. Unter dem Strich verdiente BT 524 Millionen Pfund, gut 7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Jahresprognosen bestätigte das Management.

Die Deutsche Telekom <DE0005557508> ist nach dem Verkauf des britischen Mobilfunkprimus Everything Everywhere mit rund 12 Prozent größter Aktionär von BT. Auch sie hat in ihrer Großkundensparte mit Preisdruck und starker Konkurrenz zu kämpfen. Analysten spekulieren immer wieder darauf, dass die beiden Konzerne ihre IT-Sparten zusammenlegen könnten. Bisher hatten die Bonner an ihrem Aktienpaket nur wenig Freude: Der Bilanzskandal in Italien und der Pfundverfall nach dem Brexit hatten ihnen Milliardenabschreibungen eingebrockt./men/stw/jha/

26.10.2017 | 08:32:48 (dpa-AFX)
Telekomkonzern Orange im dritten Quartal vom starken Euro gebremst
28.07.2017 | 09:25:41 (dpa-AFX)
BT Group von Vergleichszahlungen an Telekom und Orange belastet
27.07.2017 | 08:21:08 (dpa-AFX)
Telekomkonzern Orange verdient mehr - Aufschwung in Spanien und Frankreich
05.07.2017 | 14:18:45 (dpa-AFX)
Rechnungshof prüft Ausbau des Breitbandnetzes in Europa
13.06.2017 | 09:15:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Merrill Lynch senkt Orange auf 'Neutral' und Ziel auf 17 Euro
30.05.2017 | 11:09:43 (dpa-AFX)
EU will kostenlose Hotspots an bis zu 8000 Orten auf den Weg bringen

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