Zertifikate Spezial / 05.02.2019 | 09:03:00 Werbung

LVMH: Solides Schlussquartal

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Der französische LVMH-Konzern produziert und vertreibt unter verschiedenen Marken Konsum- und Luxusgüter wie Champagner & Weine, Cognac, Parfüme & Kosmetika, Mode & Lederwaren sowie Luxusuhren und Schmuck.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Markterwartungen leicht übertroffen

LVMH erzielte im Schlussquartal des letzten Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg um 9% auf 13,7 Mrd. EUR und übertraf damit die Markterwartung (8,7%) leicht. Im gesamten Geschäftsjahr 2018 lag der Umsatzanstieg damit bei 10% und die operative Marge stieg von 19,5% im Vorjahr auf 21,4%. Überraschend gut schnitt die Luxusuhrensparte ab, die den Umsatz um 12% und den Spartengewinn um 37% steigerte. Offensichtlich ist die vollzogene Neuausrichtung in diesem Segment erfolgreich vollzogen worden. Gut lief es auch im Hauptgeschäftsfeld Mode- und Lederwaren, das den Umsatz 15% und das operative Ergebnis um 21% steigerte.

Perspektiven der Aktie

Die Gesellschaft sollte langfristig von der weltweit steigenden Zahl wohlhabender Konsumenten profitieren. Besonders die Lederwaren- und Modesparte legt derzeit zu, was wir für besonders positiv halten, denn sie stellt den wichtigsten Geschäftsbereich dar. Unwägbarkeiten gehen zurzeit vom Handelskonflikt zwischen den USA und China aus, weil dieser durch eine Abwertung der chinesischen Währung die Kaufkraft der chinesischen Kunden beeinträchtigen könnte

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert LVMH zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die LVMH-Aktie vom 04.02.2019 bis 20.03.2020 nicht auf oder unter 220,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDV2BT auf ein solches Szenario setzen:



 

Quelle: Bloomberg

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der LVMH-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 04.02.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DDV2BT).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDV2BT zahlt am Ende der Laufzeit (27.03.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 340,00 EUR, sofern die LVMH-Aktie während der Beobachtungstage (04.02.2019 bis 20.03.2020) immer über der Barriere von 220,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der LVMH-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 340,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die LVMH-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (04.02.2019 bis 20.03.2020) auf oder unter der Barriere von 220,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der LVMH-Aktie am 20.03.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 340,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der LVMH-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 340,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der LVMH-Aktie am 20.03.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDV2BT, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.


Zum Archiv

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Bonus Cap 220 2020/03: Basiswert LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton S.E.

DDV2BT / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.02., Brief 22.02.
DDV2BT // Quelle: DZ BANK: Geld 22.02., Brief 22.02.
308,27 EUR
Geld in EUR
308,52 EUR
Brief in EUR
0,80%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 299,75 EUR
Quelle : Euronext Par, 22.02.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 340,00 EUR
  • Bonuszahlung 340,00 EUR
  • Barriere 220,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 26,61%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 9,49% p.a.

News / LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton S.E.

19.02.2019 | 15:11:03 (dpa-AFX)
WDH 2/ROUNDUP: Stardesigner Lagerfeld ist tot

(Technische Wiederholung)

PARIS (dpa-AFX) - Karl Lagerfeld hat königliche Körper in Traumkreationen gehüllt und Outfits für Pop-Stars wie Madonna und Kylie Minogue entworfen. Nun ist der Modezar gestorben, wie der Modekonzern Chanel am Dienstag mitteilte. Nach eigenen Angaben kam Lagerfeld 1935 in Hamburg zur Welt. Als Geburtsjahre kursieren aber auch 1933 und 1938.

Lagerfeld hat mehr als ein halbes Jahrhundert die Mode mitbestimmt. Mitte der 50er Jahre begann er in Paris große Couture-Häuser wie Balmain, Patou, Chloé oder Fendi zum Erfolg zu führen. Er habe sich schon immer für Kleider interessiert, ohne zu wissen, dass man das Mode nenne, sagte Lagerfeld einmal in einem seiner zahlreichen Interviews. Als Kreativdirektor übernahm er 1983 Chanel. Ein Wechsel, der für das französische Modehaus wegweisend war.

Der deutsche Modeschöpfer rüttelte die traditionsreiche Luxusmarke aus ihrem Dornröschenschlaf. Die typischen Tweedstoff-Jacken poppte er mit Bändern und Fransen neu auf, Haute-Couture-Kleider kombinierte er mit Sportschuhen. Treu blieb er dem klassischen Cocktailkleid und dem rosa Kostüm. Kollektionen unter seinem eigenen Namen entwarf er ab Mitte der 70er Jahre. Der Wahlpariser hinterlässt ein milliardenschweres Modeerbe. So sorgte er bei Chanel bis zuletzt für traumhafte Umsatzzahlen.

Seine Mode war elegant, minimalistisch und innovativ. Unvergesslich sind das kleine Chanel-Jäckchen, die tiefe Rücken-Dekolletés, seine Wollmäntel mit Gürtelschließe am Kragen. Lagerfeld hat klassische Formen erneuert und "Looks" geschaffen. Er schickte die schönsten Models über die Laufstege, darunter Claudia Schiffer und Inès de la Fressange.

Zuletzt fehlte er genau da, wo er jedes Mal frenetisch gefeiert wurde

- auf dem Laufsteg zum Finale einer Chanel-Show. Die offizielle

Begründung: Lagerfeld habe sich müde gefühlt. In Paris, wo er nach dem Tod von Modeschöpfer Yves Saint-Laurent der letzte noch verbliebene Modezar war, war die Sorge groß. Erst im November hatte er noch die berühmte Festtagsbeleuchtung auf der Pariser Prachtmeile Champs-Élysées eingeweiht.

Legendär waren Lagerfelds Aussprüche. Über seine Haut sagte er: "Ich gehe nicht mehr in die Sonne. Schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Ich will nicht aussehen wie eine alte Schildkröte." Über seine Ausbildung sagte der Besitzer von 300 000 Büchern: "Ich habe ja im Grunde nie etwas gelernt. Ich habe nicht einmal Abitur gemacht und nix." Vernichtend war das Urteil des Modezaren über Freizeitkleidung: "Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren."

Lagerfelds unermüdlicher Gestaltungswille beschränkte sich nicht nur auf die Haute-Couture. Für Aufsehen sorgte 2004 seine Ankündigung, kostengünstige Mode für den schwedischen Discount-Modefilialisten H&M zu entwerfen. Lagerfeld war der erste Design-Kooperationspartner. Ihm folgten unter anderem Lanvin und Versace.

Frankreichs Presse nannte den Sohn des Hamburger "Glücksklee"-Kondensmilch-Fabrikanten Otto Lagerfeld wegen seiner rastlosen Kreativität auch "König der Maßlosigkeit" oder "Karl den Großen". Eine Anspielung an den gleichnamigen Herrscher, der bis 814 König des Frankenreichs war, das unter ihm zu seiner größten Ausdehnung und Machtentfaltung fand.

Schwarze Sonnenbrille, weißer Mozartzopf, steifer Vatermörderkragen und Ringe an jedem Finger: So kannte Lagerfeld die ganze Welt. Seinen fast schon maskenhaften Stil hat er zu seinem Markenzeichen gemacht.

## Berichtigung

- Angabe zu Lagerfelds geschäftlichem Erfolg im dritten Absatz

präzisiert, neu: "Der Wahlpariser hinterlässt ein milliardenschweres

Modeerbe. So sorgte er bei Chanel bis zuletzt für traumhafte

Umsatzzahlen."/sg/DP/mis

15.02.2019 | 14:10:10 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Morgan Stanley hebt Ziel für LVMH auf 340 Euro - 'Overweight'
12.02.2019 | 19:10:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Überwiegend fester - Autosektor besonders gefragt
30.01.2019 | 10:55:10 (dpa-AFX)
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29.01.2019 | 18:37:11 (dpa-AFX)
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14.01.2019 | 10:02:43 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: 'Sell' von UBS drückt Beiersdorf auf Tief seit fast einem Jahr
14.12.2018 | 08:42:58 (dpa-AFX)
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