Zertifikate Spezial / 16.10.2017 | 17:18:00 Werbung

Lufthansa: Stärkung durch Air Berlin Teilkauf

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Lufthansa ist eine der weltweit größten Luftfahrtgesellschaften mit den Schwerpunkten Passagiere und Logistik sowie den ergänzenden Geschäftsbereichen Technik und Catering. Der Konzern hält Beteiligungen an diversen Service- und Finanzgesellschaften. Im Jahr 2016 erwirtschaftete der Konzern mit rund 123.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 32 Mrd. Euro.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Teilkauf Air Berlin, Einigung mit „Cockpit“

Lufthansa und Air Berlin haben sich über die Veräußerung bestimmter Unternehmensteile geeinigt. Die Vereinbarung sieht vor, dass Lufthansa unter anderem die Niki Luftfahrt GmbH sowie die Luftfahrtgesellschaft Walter mbH erwerben wird. Das Unternehmen hat zudem langfristige Tarifverträge geschlossen und den zähen Tarifstreit mit der Vereinigung Cockpit beigelegt.

Perspektiven der Aktie

Wir gehen davon aus, dass die Piloten den langfristigen Tarifverträgen zustimmen werden. Wir erwarten ein starkes 3. Quartal und rechnen damit, dass Lufthansa die Jahresprognose mit Vorlage des Berichts spezifizieren wird.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Lufthansa zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Lufthansa-Aktie vom 02.10.2017 bis 20.12.2018 nicht auf oder unter 18,00 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGT7FZ auf ein solches Szenario setzen:
 

Quelle: Bloomberg, eigene Darstellung

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Lufthansa-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 02.10.2017 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DGT7FZ).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGT7FZ zahlt am Ende der Laufzeit (02.01.2018) einen Bonusbetrag in Höhe von 30,00 EUR, sofern die Lufthansa-Aktie während der Beobachtungstage (02.10.2017 bis 20.12.2018) immer über der Barriere von 18,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Lufthansa-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 30,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Lufthansa-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (02.10.2017 bis 20.12.2018) auf oder unter der Barriere von 18,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Lufthansa-Aktie am 20.12.2018 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 30,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Lufthansa-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 30,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Lufthansa-Aktie am 20.12.2018 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGT7FZ, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.

 

Zum Archiv

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(Bewertungen: 9)

Bonus Cap 18 2018/12: Basiswert Deutsche Lufthansa

DGT7FZ / //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.02. 23.02., Brief 23.02. 23.02.
DGT7FZ // Quelle: DZ BANK: Geld 23.02. 23.02., Brief 23.02. 23.02.
27,81
Geld in EUR
27,91
Brief in EUR
-0,47%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 27,130 EUR
Quelle : Xetra, 23.02.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 30,00 EUR
  • Bonuszahlung 30,00 EUR
  • Barriere 18,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 33,65%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 8,82% p.a.
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Deutsche Lufthansa AG

22.02.2018 | 09:09:01 (dpa-AFX)
Rekord bei Flugreisen ab Deutschland - Griechenland profitiert stark

WIESBADEN (dpa-AFX) - Im vergangenen Jahr brachen von den 24 größten deutschen Verkehrsflughäfen so viele Menschen zu einer Flugreise auf wie noch nie - davon hat vor allem Griechenland profitiert. Das Statistische Bundesamt registrierte mit 117,6 Millionen Passagieren eine Steigerung um 5,1 Prozent zum Vorjahr. Gut ein Fünftel der Flugreisen entfiel auf den innerdeutschen Flugverkehr.

Zu den griechischen Zielen wuchs das Aufkommen sogar um 19,2 Prozent auf 3,5 Millionen und nach Portugal um 16,4 Prozent auf 2,5 Millionen. Beide Destinationen dürften von der Schwäche des Türkei-Tourismus profitiert haben. Dorthin sind die Fluggastzahlen um 3,6 Prozent auf 6,2 Millionen zurückgegangen. Beliebtestes Flugziel der Deutschen in Europa blieb aber Spanien mit 14,1 Millionen Fluggästen trotz einer unterdurchschnittlichen Steigerung um 3,3 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen Großbritannien und Italien.

Bei den Überseezielen gelang Ägypten ein starkes Comeback: Die Zahl der Fluggäste nahm zum von Terrorfurcht geprägten Vorjahr um 69,1 Prozent auf knapp 1,4 Millionen zu. Auch Marokko legte um mehr als ein Viertel (27,3 Prozent) zu. Die deutschen Flughäfen hatten schon zuvor von einem Passagierrekord berichtet./ceb/DP/zb

20.02.2018 | 18:40:31 (dpa-AFX)
Platinsponsor beim FC Bayern: Qatar Airways löst Lufthansa ab
20.02.2018 | 10:19:24 (dpa-AFX)
Europäische Airlines kassieren besonders viele Zusatzgebühren
19.02.2018 | 12:24:39 (dpa-AFX)
Frankfurter Flughafen erhöht Gebühren im kommenden Jahr nicht
16.02.2018 | 16:44:20 (dpa-AFX)
Flughafen Düsseldorf: Air-Berlin-Lücke bis Ende 2018 geschlossen
16.02.2018 | 13:33:22 (dpa-AFX)
WDH: SunExpress will häufiger in die Türkei fliegen
16.02.2018 | 13:13:31 (dpa-AFX)
SunExpress will häufiger in die Türkei fliegen

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