Zertifikate Spezial / 12.02.2019 | 10:48:00 Werbung

ING Groep: Sehr gutes Ergebnis im Schlussquartal 2018

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

ING Groep ist hauptsächlich auf das Retail Banking und Firmenkundengeschäft konzentriert und bietet darüber hinaus Dienstleistungen im Bereich Investment Banking an. Regional operiert ING Groep in Europa insbesondere in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Polen.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Operative Kostenbasis niedriger als erwartet

ING berichtete für das Schlussquartal 2018 ein um kleinere Einmalfaktoren bereinigtes EBT (Gewinn vor Steuern) von 1,73 Mrd. Euro und konnte damit die Erwartung um 9% übertreffen. Hier wirkten sich das bessere Zinsergebnis und eine niedriger als erwartete operative Kostenbasis positiv aus. Insgesamt profitierte ING weiterhin vom Wachstum im Einlagen- und Kreditgeschäft, einer relativ konstanten Zinsmarge und anhaltend niedrigen Risikokosten.

Perspektiven der Aktie

ING verfügt über ein funktionierendes sowie profitables Geschäftsmodells im Retail Banking. Für 2019 erwarten wir trotz des Niedrigzinsumfelds, welches die Zinsmarge im Einlagengeschäft sukzessive belasten dürfte, einen Anstieg des Zinsergebnisses infolge der Ausweitung des Einlagen- und Kreditvolumens. Zudem sollte ING von einem erneuten Wachstum im Provisionsgeschäft profitieren, weshalb wir auch aufgrund der strikten Kostendisziplin, trotz zunehmender regulatorischer Kosten (Bankenabgaben, IT-Kosten, Compliance), mit einem Rückgang der Cost/Income-Ratio (Aufwand-Ertrag-Verhältnis) rechnen

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert ING Groep zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die ING Groep-Aktie vom 11.02.2019 bis 20.03.2020 nicht auf oder unter 8,50 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDV8XA auf ein solches Szenario setzen:



 

Quelle: Bloomberg

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der ING Groep-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 11.02.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DDV8XA).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDV8XA zahlt am Ende der Laufzeit (27.03.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 14,00 EUR, sofern die ING Groep-Aktie während der Beobachtungstage (11.02.2019 bis 20.03.2020) immer über der Barriere von 8,50 EUR notiert.

Steigt der Kurs der ING Groep-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 14,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die ING Groep-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (11.02.2019 bis 20.03.2020) auf oder unter der Barriere von 8,50 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der ING Groep-Aktie am 20.03.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 14,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der ING Groep-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 14,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der ING Groep-Aktie am 20.03.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDV8XA, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.


Zum Archiv

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(Bewertungen: 8)

Bonus Cap 8,5 2020/03: Basiswert ING Groep

DDV8XA / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.05. 17:47:07, Brief 22.05. 17:47:07
DDV8XA // Quelle: DZ BANK: Geld 22.05. 17:47:07, Brief 22.05. 17:47:07
10,99 EUR
Geld in EUR
11,11 EUR
Brief in EUR
-2,66%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 9,892 EUR
Quelle : Euronext Ams , 17:29:56
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 14,00 EUR
  • Bonuszahlung 14,00 EUR
  • Barriere 8,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 14,07%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 32,12% p.a.

News / ING Groep N.V.

22.05.2019 | 14:31:13 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Nach geplatzter Fusion: Commerzbank feilt bis Herbst an Strategie

(Im 1., 5., 6. Absatz wurden weitere Aussagen von Commerzbank-Chef Zielke ergänzt.)

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Commerzbank <DE000CBK1001> sucht nach dem Platzen des Fusionstraums nach Antworten auf Ertragsschwäche und Zinstief. Die Ende April beendeten Gespräche mit der Deutschen Bank über einen möglichen Zusammenschluss hätten "auch gezeigt, wo wir möglicherweise unsere Strategie nachschärfen sollten", sagte Commerzbank-Chef Martin Zielke am Mittwoch bei der Hauptversammlung des MDax <DE0008467416>-Konzerns in Wiesbaden. "Im Herbst können wir Ihnen hierzu mehr sagen." Auch einen neuen Anlauf zur Suche nach Partnern schloss Zielke nicht aus.

Traditionell treffen sich Vorstand und Aufsichtsrat der Bank Mitte September, um den weiteren Kurs des Frankfurter Instituts, dessen größter Anteilseigner der Bund ist, zu erörtern. Mit Ergebnissen der diesjährigen Strategiedebatte wird ab Anfang Oktober gerechnet. Eine Sondersitzung des Kontrollgremiums am Tag vor der Hauptversammlung brachte dem Vernehmen keine entscheidenden neuen Erkenntnisse.

Mit der Konzentration auf Privatkunden sowie Firmenkunden und Mittelstand sieht sich die Commerzbank grundsätzlich gut aufgestellt. Das Ausloten einer Fusion mit der Deutschen Bank hat nach Ansicht Zielkes gezeigt, "dass wir bereits sehr vieles richtig machen". Dennoch sei auch der Vorstand mit der erreichten Profitabilität nicht zufrieden: "Hier können und müssen wir mehr erreichen."

In den ersten drei Monaten 2019 waren die Erträge - also die gesamten Einnahmen der Bank - gesunken. Zugleich war die Steuerlast höher als ein Jahr zuvor. Die Folge: ein Gewinneinbruch. Unter dem Strich verdiente die Commerzbank 120 Millionen Euro und damit weniger als halb so viel wie im Vorjahresquartal (262 Mio Euro). Für das Gesamtjahr 2019 peilt der Vorstand dennoch unter dem Strich etwas mehr Gewinn an als die 865 Millionen Euro im Jahr 2018.

Zielke versicherte, der Vorstand werde alle Möglichkeiten prüfen, die Profitabilität zu steigern - auch mögliche Chancen mit Partnern und eventuellen Zukäufen.

Hartnäckig halten sich Spekulationen, die niederländische ING <NL0011821202> und die italienische Unicredit <IT0004781412> hätten ein Auge auf die Commerzbank geworfen. Zielke sagte, er habe ING-Chef Ralph Hamers - wie andere Bankchefs auch - in den vergangenen zwölf Monaten zwei Mal getroffen. Es habe aber "keine konkreten Angebote zur Aufnahme von Verhandlungen über einen Zusammenschluss gegeben", betonte Zielke.

Die Möglichkeiten zu Wachstum aus eigener Kraft sind indes begrenzt. Bei Privatkunden und Mittelstand herrscht harter Preiskampf. Die von der Branche herbeigesehnte Wende zu höheren Zinsen lässt auf sich warten, die Europäische Zentralbank (EZB) hat das Zinstief bis mindestens Ende 2019 zementiert. Teure Regulierung belastet Banken zudem. Auf dem deutschen Markt seien "international wettbewerbsfähige Renditen derzeit nicht zu erzielen", hatte Zielke im Februar gesagt.

Hat die Commerzbank ohne Partner eine Zukunft? Das fragen sich daher auch Aktionärsvertreter wie Klaus Nieding von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Mit kräftiger Werbung um Neukunden sei es der Commerzbank letztlich nur gelungen, "eine noch stärkere Erosion der Ertragsbasis" zu verhindern, stellte Markus Kienle von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) fest.

DSW-Vertreter Nieding sagte an Zielke gerichtet: "Man kann ja fast den Eindruck bekommen, dass Sie von einem Wachstumspotenzial "stand alone" nicht mehr überzeugt sind und an das eigene Haus nicht mehr glauben." Schließlich sei Zielke als einer der Treiber einer Fusion mit der Deutschen Bank dargestellt worden.

Zielke verteidigte die im März/April geführten Sondierungsgespräche, die bei der Commerzbank sechs Millionen Euro an Beraterkosten verschlangen, als "richtig und wichtig": "Wir müssen alle Optionen prüfen, um die Commerzbank einfacher, besser und schneller zu machen." Letztlich waren die Vorstände beider Häuser zu dem Schluss gekommen, dass Risiken und Kosten einer Fusion zu groß gewesen wären.

Kleiner Trost für die gebeutelten Commerzbank-Aktionäre: Für das Geschäftsjahr 2018 gibt es die zweite Gewinnausschüttung seit der Rettung des Instituts in der Finanzkrise 2008/2009, wenn auch nur magere 20 Cent je Anteilsschein. Für das Geschäftsjahr 2019 dürfen die Aktionäre auf eine Ausschüttung in vergleichbarer Höhe hoffen./ben/stw/DP/mis

22.05.2019 | 12:38:20 (dpa-AFX)
WDH/Commerzbank-Chef: Keine Angebote von ING für Fusionsverhandlungen
22.05.2019 | 12:31:34 (dpa-AFX)
Commerzbank-Chef: Keine Angebote von ING für Fusionsverhandlungen
20.05.2019 | 18:21:16 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 3: UBS-Studie drückt Deutsche Bank auf Rekordtief - Coba schwach
20.05.2019 | 12:47:02 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 2: UBS-Studie drückt Deutsche Bank auf Rekordtief - Coba schwach
20.05.2019 | 12:12:28 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: UBS-Studien drücken Deutsche Bank und Commerzbank ins Minus
14.05.2019 | 20:37:33 (dpa-AFX)
Kreise: Unicredit und ING beauftragen Berater für Commerzbank-Übernahme

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