Zertifikate Spezial / 21.01.2019 | 16:07:00 Werbung

HELLA: Prognosen nach soliden Quartalszahlen bestätigt

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

HELLA GmbH & Co. KGaA (HELLA) zählt zu den 50 größten Zulieferern weltweit, fungiert aber nicht als Systemlieferant, sondern fokussiert sich mit seinen Produkten auf einzelne Bereiche/Lösungen in den Themen Licht und Elektronik. Hierbei strebt das Unternehmen eine führende Position (Markt- / Technologie) an. Zudem ist das Unternehmen im Ersatzteilgeschäft aktiv.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Marge auf Vorjahresniveau erwartet

Im Rahmen der Berichterstattung der Zahlen vom zweiten Quartal im Geschäftsjahr 2018/19 hat das Unternehmen seine Jahresprognose zwar bestätigt – Anstieg des portfoliobereinigten Umsatzes sowie des bereinigten EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) um 5-10% –, hält aber aufgrund der aktuellen Marktentwicklung eher das untere Ende der Prognosebandbreite für realistisch. Bei der bereinigten EBIT-Marge rechnet man unverändert mit einem Wert auf dem Niveau des Vorjahres (2017/18: 8,2%).

Perspektiven der Aktie

Wir sehen HELLA weiterhin bei den Themen E-Mobilität (48V) und insbesondere „autonomes Fahren“ gut positioniert. Die anhaltende Diskussion in Bezug auf Emissionen und Handelskonflikte belastet jedoch weiterhin das Branchensentiment.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Discountzertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert HELLA zur Verfügung, z.B. Discountzertifikate.

Discountzertifikate verbriefen den Anspruch, an der Kursentwicklung eines Basiswerts begrenzt teilzuhaben. Dabei wird der Basiswert für weniger als den aktuellen Kurs erworben (Discount). Bis zur Höhe dieses Kursabschlags kann sich der Käufer gegen fallende Kurse des Basiswerts absichern. Im Gegenzug verzichtet er allerdings auf unbegrenzt hohe Gewinne, denn Discountzertifikate verfügen immer über eine Kappungsgrenze, den sogenannten „Cap“. Über den Cap hinaus partizipiert der Anleger nicht an höheren Kursen. Discountzertifikate sind während der gesamten Laufzeit preis-werter als der Basiswert, bewegen sich zu ihm allerdings nicht direkt linear. Mit fortschreitender Annäherung an das Laufzeitende verringert sich der Discount des Zertifikats und der Kurs nähert sich dem Basiswert bzw. dem Cap, welcher die Höchstgrenze bildet, an. Per Saldo verzichtet der Anleger auf Partizipation an Kursen oberhalb des Cap sowie auf Dividendenzahlungen und erhält dafür den Discount gegenüber dem aktuellen Preis des Basiswertes.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko).

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Discountzertifikat eignet sich somit für Anleger, die eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Anleger, die davon ausgehen, dass die HELLA-Aktie am 20.12.2019 auf oder über 44,00 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Discountzertifikat mit der WKN DD4CX9 auf ein solches Szenario setzen:



 

Quelle: Bloomberg

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der HELLA-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete obere Preisgrenze (Cap) dient lediglich der Veranschaulichung. Sie gilt erst ab dem 09.01.2018 (Emissionstag des Discountzertifikates mit der WKN DD4CX9).

Bei einem Discount-Zertifikat erwirbt der Anleger das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswertes liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Der Cap bei diesem Zertifikat liegt bei 44,00 EUR. Basiswert des hier beschriebenen Zertifikates ist die HELLA-Aktie. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 31.12.2019 fällig (Rückzahlungstermin). Die maximal mögliche Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 44,00 EUR begrenzt. Für die Rückzahlung gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Der Schlusskurs der HELLA-Aktie an der maßgeblichen Börse am 20.12.2019 (Referenzpreis) notiert auf oder über dem Cap von 44,00 EUR. Der Anleger erhält in diesem Fall den Höchstbetrag von 44,00 EUR.

2. Der Referenzpreis notiert unter dem Cap von 44,00 EUR. Der Anleger erhält in diesem Fall eine Zahlung in EUR in Höhe des Referenzpreises unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der HELLA-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 44,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der HELLA-Aktie am 20.12.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Discountzertifikat mit Cap mit der DD4CX9, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de (Rubrik Produkte)) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK AG für dieses Produkt erstellte Basisinformationsblatt kann in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbank-derivate.de abgerufen werden, solange dieses Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Risikobeschreibung


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Discount 44 2019/12: Basiswert Hella GmbH & Co KGaA

DD4CX9 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.04., Brief 18.04.
DD4CX9 // Quelle: DZ BANK: Geld 18.04., Brief 18.04.
41,80 EUR
Geld in EUR
42,02 EUR
Brief in EUR
0,48%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 49,240 EUR
Quelle : Xetra , 18.04.
  • Max Rendite 4,71%
  • Max Rendite in % p.a. 6,79% p.a.
  • Discount in % 14,66%
  • Cap 44,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -10,64%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Hella GmbH & Co KGaA

11.04.2019 | 12:09:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Autozulieferer Hella trotzt Marktschwäche - Prognose bestätigt

(neu: Kurs aktualisiert, Aussagen aus Analystenkonferenz, Analystenstimmen.)

LIPPSTADT (dpa-AFX) - Der Autozulieferer Hella <DE000A13SX22> stemmt sich weiter gegen die Flaute der Branche. Aber auch der Licht- und Elektronikspezialist wird sich nach Ansicht des Managements der Marktschwäche vor allem in China und Deutschland nicht auf Dauer entziehen können. Hella-Chef Rolf Breidenbach machte am Donnerstag klar, dass sowohl das vierte Geschäftsquartal als auch das kommende Geschäftsjahr für den MDax-Konzern "sehr herausfordernd" werden dürften.

Trotz eines angesichts der Umstände guten dritten Quartals und einer bestätigten Jahresprognose gab die Aktie des Konzerns um 1,6 Prozent nach. Einmal mehr habe der Autozulieferer die Erwartungen des Marktes übertroffen, schrieb Analyst Julian Radlinger von der Schweizer Großbank UBS. Er verwies aber auf den zuletzt guten Lauf der Papiere. In diesem Jahr hat die Aktie gut ein Viertel gewonnen, mehr als der europäische Branchenindex mit knapp 17 Prozent.

Breidenbach hielt es für zu früh zu sagen, wie die Prognose des kommenden Jahres aussehen könnte. Hellas Geschäftsjahr läuft jeweils bis Ende Mai. Im Quartal bis Ende Februar konnte das Unternehmen den Umsatz bereinigt um Währungseffekte und Zu- wie Verkäufe um 4 Prozent steigern, in der Autozuliefersparte gar um 6,4 Prozent. Autobauer und Zulieferer hatten in den vergangenen Monaten reihenweise ihre Geschäftsaussichten zusammenstreichen müssen, weil vor allem der wichtige chinesische Markt einen regelrechten Einbruch verzeichnete und die europäische Autoproduktion ebenfalls nicht mehr rund läuft.

Hella kamen derweil zuletzt in höherem Umfang Abrechnungen für Entwicklungs- und Werkzeugleistungen im Zusammenhang mit Produktionsanläufen zugute, wie es vom Unternehmen hieß. Gleichwohl laste die Schwäche Chinas auch auf den Lippstädtern. "Der Gegenwind vom Markt hat für uns im dritten Quartal wie erwartet weiter zugenommen", sagte Breidenbach. Derzeit sehe das Unternehmen auch keinerlei Erholung für die Branche.

"Auch wenn das vierte Quartal für uns sehr herausfordernd werden wird, bestätigen wir aufgrund des guten Geschäftsverlaufes in den ersten neun Monaten unseren Unternehmensausblick für das volle Geschäftsjahr", sagte Breidenbach. Hella peilt nach wie vor ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft am unteren Ende der Prognosebandbreite von 5 bis 10 Prozent an. Das um Umbaukosten und Zu- wie Verkäufe bereinigte operative Ergebnis soll in der unteren Hälfte des Korridors von 5 bis 10 Prozent zulegen, die entsprechende Marge auf Vorjahresniveau liegen (8,2 Prozent).

Der Konzernumsatz insgesamt ging vor allem wegen des Verkaufs des Großhandelsgeschäfts im vergangenen Quartal um gut 3 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro zurück. Das war aber immer noch mehr, als Analysten zuvor geschätzt hatten. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 6 Prozent auf 115 Millionen Euro. JPMorgan-Analyst Jose Asumendi bescheinigte dem Konzern ein weiteres beeindruckendes Quartal, das operative Ergebnis habe die Marktschätzungen übertroffen. Unter dem Strich ging der Gewinn wegen deutlich höherer Steuern um 15 Prozent auf 66 Millionen Euro zurück.

Von den Umwälzungen in der Autoindustrie insgesamt werde Hella weiter profitieren, sagte Breidenbach. So hat das Unternehmen im Elektronikbereich schon viele Komponenten für Elektroantriebe im Angebot, darunter zum Beispiel Steuerungselemente für die Batterieelektronik oder Gleichspannungswandler. Angesichts der schärferen CO2-Abgasregeln der EU ab den Jahren 2020 und 2021 fahren in den kommenden Quartalen viele Hersteller die Produktion von batterie- oder hybridbetriebenen Autos hoch./men/mis/fba

11.04.2019 | 11:23:05 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Aussagen zu Marktschwäche setzen Hella nach Zahlen unter Druck
11.04.2019 | 10:25:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Autozulieferer Hella trotzt Marktschwäche - Prognose bestätigt
11.04.2019 | 08:54:08 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Hella steigen nach soliden Zahlen
11.04.2019 | 08:35:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Hella auf 'Overweight' - Ziel 53 Euro
11.04.2019 | 07:30:05 (dpa-AFX)
Autozulieferer Hella trotzt Marktschwäche - Prognose bestätigt
11.04.2019 | 07:00:14 (dpa-AFX)
DGAP-News: HELLA GmbH & Co. KGaA: HELLA bestätigt nach Umsatz- und Ergebnisplus im dritten Quartal Prognose für das laufende Geschäftsjahr (deutsch)

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