Zertifikate Spezial / 16.04.2019 | 10:19:00 Werbung

Fresenius: Talsohle vermutlich bald durchschritten

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Fresenius ist ein global diversifizierter Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung. Zum Fresenius Konzern gehören die Bereiche Fresenius Medical Care (Dialyse), KABI (Ernährungs- und Infusionstherapie), HELIOS (Trägerschaft von Krankenhäusern) und VAMED (Entwicklung und Dienstleistungen für Gesundheitseinrichtungen).

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Medikamenten-Markteinführung 2019

Im Jahr 2017 kaufte Fresenius das Biosimilars-Geschäft von Merck KGaA für 653 Mio. EUR inklusive Meilensteinzahlungen. Dieses Geschäft beinhaltet eine mittlere bis hohe einstellige Zahl an Wirkstoffen. Namentlich bekannt sind bislang Adalimumab, Pegfilgrastim und Tocilizumab. Während für die beiden Letzteren noch kein Zeitpunkt für die Markteinführung bekannt gegeben wurde, plant Fresenius das Adalimumab-Biosimilar ab der zweiten Jahreshälfte 2019 in den europäischen Markt einzuführen. Nach Patentablauf dieses Wirkstoffes in den USA im Jahr 2023 könnte dann dort der Markteintritt erfolgen.

Perspektiven der Aktie

Der Fresenius-Aktienkurs hat im letzten Jahr erheblich unter dem schwebenden Gerichtsverfahren um die abgesagte Akorn-Übernahme und der zweifachen Prognosereduzierung durch das Management gelitten. Da die Akorn-Übernahme nun endgültig vom Tisch ist und an den entsprechenden Problemen bei Helios und Fresenius Medical Care gearbeitet wird, ist unseres Erachtens nun der Weg für eine weitere Erholung der Fresenius-Aktie frei. Allerdings hat das Unternehmen bereits darauf hingewiesen, dass sich das erste Halbjahr 2019 noch verhalten entwickeln dürfte, während die zweite Jahreshälfte stärker ausfallen sollte.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Fresenius zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Fresenius-Aktie vom 10.04.2019 bis 20.03.2020 nicht auf oder unter 40,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF19M6 auf ein solches Szenario setzen:




Quelle: Bloomberg


Zum Archiv

Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Fresenius-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 10.04.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DF19M6).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF19M6 zahlt am Ende der Laufzeit (27.03.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 60,00 EUR, sofern die Fresenius-Aktie während der Beobachtungstage (10.04.2019 bis 20.03.2020) immer über der Barriere von 40,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Fresenius-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 60,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Fresenius-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (10.04.2019 bis 20.03.2020) auf oder unter der Barriere von 40,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Fresenius-Aktie am 20.03.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 60,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Fresenius-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 60,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Fresenius-Aktie am 20.03.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF19M6, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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(Bewertungen: 26)

Bonus Cap 40 2020/03: Basiswert Fresenius SE & Co. KGaA

DF19M6 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.07., Brief 19.07.
DF19M6 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.07., Brief 19.07.
48,69 EUR
Geld in EUR
48,79 EUR
Brief in EUR
-1,62%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 45,030 EUR
Quelle : Xetra , 19.07.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 60,00 EUR
  • Bonuszahlung 60,00 EUR
  • Barriere 40,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 11,17%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 36,26% p.a.

News / Fresenius SE & Co. KGaA

19.07.2019 | 13:55:29 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: SAP und Fresenius Wochenverlierer im Dax

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Nach dem enttäuschenden Quartalsbericht sind die Papiere des bisherigen Anlegerlieblings SAP <DE0007164600> mit einem Abschlag von zeitweise fast 11 Prozent größter Wochenverlierer im Dax <DE0008469008>. Anfang Juli hatten sie mit 125 Euro noch einen neuen Höchststand erreicht und damit seit Ende des Vorjahres fast 44 Prozent gewonnen.

Zweitschlechtester Dax-Wert der Woche sind Fresenius <DE0005785604> mit fast 5 Prozent Abschlag auf einen neuen Tiefststand seit Januar. Der Medizinkonzern legt Ende des Monats Geschäftszahlen vor, für die der Analyst Daniel Grigat vom Investmenthaus Mainfirst in einer aktuellen Studie sehr optimistisch ist. Er rechnet damit, dass die Kliniktochter Helios wieder solide abgeschnitten hat, und sich die Sorgen um Kabi als zu groß erweisen. Mit Blick auf den deutlichen Bewertungsabschlag zum historischen Schnitt bleibt er bei "Outperform" mit einem Ziel von 55 Euro. Andere der überwiegend positiv eingestellten Experten sehen aktuell gar Ziele bis zu 70,95 Euro./ag/fba

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17.07.2019 | 16:54:22 (dpa-AFX)
WDH/AKTIEN IM FOKUS: FMC und Fresenius fallen an das Dax-Ende
17.07.2019 | 14:42:12 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: FMC und Fresenius fallen an das Dax-Ende
17.07.2019 | 14:14:20 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: FMC und Fresenius fallen an das Dax-Ende
15.07.2019 | 17:22:20 (dpa-AFX)
Weniger Kliniken? Krankenhausgesellschaft lehnt das ab
15.07.2019 | 06:35:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Studie: Bessere Versorgung durch deutlich weniger Krankenhäuser
15.07.2019 | 05:22:07 (dpa-AFX)
Studie: Zu viele Krankenhäuser - Versorgung der Patienten leidet

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