Zertifikate Spezial / 06.10.2017 | 10:24:04 Werbung

ENGIE: Transformationsprozess schreitet voran, positive Einflüsse durch Strom-Futures

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die französische ENGIE (früher GDF Suez) ist einer der weltweit führenden Energieversorger. ENGIE ist entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette von Strom und Gas sowie im Bereich der Energiedienstleistungen tätig.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Positiver Einfluss durch Strom-Futures

Seit Anfang August sind die Strom-Futures in Frankreich und Europa deutlich gestiegen. Dies dürfte sich positiv auf die Gewinne von ENGIE auswirken. Allerdings sollte der Effekt aufgrund der Absicherungsstrategie erst ab 2019/2020 seine volle Wirkung entfalten.

Perspektiven der Aktie

Es zeichnet sich u. E. ab, dass sich der bereits fortgeschrittene Transformationsprozess, der neben Portfoliobereinigungen mit hohen Wachstumsinvestitionen einhergeht, bezahlt macht. Wir gehen daher davon aus, dass ENGIE die Wende bei der operativen Gewinnentwicklung, trotz der vielen Verkäufe, geschafft hat.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert ENGIE zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die ENGIE-Aktie vom 24.07.2017 bis 21.12.2018 nicht auf oder unter 11,00 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGP5MZ auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg, eigene Darstellung

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der ENGIE-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 24.07.2017 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DGP5MZ).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGP5MZ zahlt am Ende der Laufzeit (02.01.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 16,00 EUR, sofern die ENGIE-Aktie während der Beobachtungstage (24.07.2017 bis 21.12.2018) immer über der Barriere von 11,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der ENGIE-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 16,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die ENGIE-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (24.07.2017 bis 21.12.2018) auf oder unter der Barriere von 11,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der ENGIE-Aktie am 21.12.2018 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 16,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der ENGIE-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 16,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der ENGIE-Aktie am 21.12.2018 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGP5MZ, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.


Zum Archiv

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Bonus Cap 11 2018/12: Basiswert Engie

DGP5MZ / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.02. 20:00:02, Brief 19.02. 20:00:02
DGP5MZ // Quelle: DZ BANK: Geld 19.02. 20:00:02, Brief 19.02. 20:00:02
13,00
Geld in EUR
13,15
Brief in EUR
1,01%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 12,585 EUR
Quelle : Euronext Par, 17:35:16
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 16,00 EUR
  • Bonuszahlung 16,00 EUR
  • Barriere 11,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 12,59%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 25,34% p.a.

News / Engie S.A.

07.02.2018 | 10:44:53 (dpa-AFX)
Nord Stream droht der EU mit Schadenersatzforderungen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Gazprom <US3682872078>-Tochter Nord Stream 2 warnt die Europäische Union vor Änderungen der Rechtslage für die geplante neue Ostseepipeline von Russland nach Deutschland. "Sollte die EU Vorschriften nachträglich zu unserem Nachteil ändern, stellen sich Fragen nach Schadenersatz", sagte Unternehmenschef Matthias Warnig nach einer Meldung der "Wirtschaftswoche" (Mittwoch). Nord Stream 2 habe im Vertrauen auf geltendes europäisches Recht schon fünf Milliarden Euro in das Projekt investiert.

Es geht um eine von der EU-Kommission vorgeschlagene Änderung der europäischen Gasrichtlinie. Diese soll nach dem Willen der Brüsseler Behörde künftig auch für Gasleitungen gelten, die von Drittländern in die EU führen - also auch für die geplante Nord Stream 2. Das würde erhebliche neue Auflagen bedeuten. So dürfte der Besitzer der Pipeline nicht gleichzeitig Betreiber sein - wie das bei Nord Stream 2 der Fall ist. Ziel der Kommission ist, die genauen Bedingungen des Betriebs mit Russland auszuhandeln.

Warnig sagte dem Blatt: "Ich habe nicht verstanden, wie eine Erweiterung der europäischen Gasrichtlinie auf Pipelines von außerhalb des EU-Binnenmarktes funktionieren soll." Sollte die EU-Forderung nach einem Eigentümerwechsel für Nord Stream 2 real werden, sei unklar, wer den Milliardenanteil von Gazprom übernehmen sollte. Der russische Gaskonzern Gazprom ist alleiniger Anteilseigner und Betreiber von Nord Stream 2. Mitfinanziert wird es zur Hälfte von den westlichen Unternehmen Uniper <DE000UNSE018>, Wintershall, Shell <GB00B03MLX29>, Engie <FR0010208488> und OMV <AT0000743059>.

Die EU-Kommission wollte auf Anfrage keine Stellungnahme abgeben. Nord Stream 2 soll bis Ende 2019 neben der bereits funktionierenden Leitung Nord Stream durch die Ostsee verlegt werden. Einwände erheben neben der EU-Kommission diverse östliche EU-Länder, die USA, aber auch Klimaschützer sowie Politiker der Grünen und der Union./vsr/DP/jha

01.02.2018 | 06:25:03 (dpa-AFX)
Presse: Auch Atomreaktor Tihange-1 höheres Sicherheitsrisiko
31.01.2018 | 16:37:42 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 3/Nord Stream 2 darf in deutschen Küstengewässern bauen
31.01.2018 | 16:36:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Grünes Licht: Nord Stream 2 darf in deutschen Küstengewässern bauen
24.01.2018 | 10:15:58 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Kursrutsch bei Suez wegen trübem Ausblick - Engie mitbelastet
29.12.2017 | 07:23:47 (dpa-AFX)
Eon-Atomtochter siegt gegen belgischen Versorger Electrabel vor Gericht
14.12.2017 | 16:27:24 (dpa-AFX)
Bundeskartellamt hat keine Bedenken gegen EnBW-Aufstockung an MVV

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