Zertifikate Spezial / 04.03.2019 | 12:10:00 Werbung

ENGIE: Strategie zielt auf Vereinfachung und fokussierte Wachstumsinvestitionen

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die französische ENGIE (früher GDF Suez) ist einer der weltweit führenden Energieversorger. ENGIE ist entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette von Strom und Gas sowie im Bereich der Energiedienstleistungen tätig.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Positiver Ausblick trotz Belastungen

Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag in 2018 stabil bei 9,2 Mrd. Euro. Das organische EBITDA-Wachstum gibt ENGIE mit 4,7% an. Der nachhaltige Nettogewinn lag mit 2,46 Mrd. Euro wie zuletzt avisiert am unteren Rand der Zielbandbreite von 2,45 – 2,65 Mrd. Euro. Für 2019 erwartet das Unternehmen trotz der weiteren Belastungen bezüglich der stillstehenden AKWs in Belgien einen Anstieg des nachhaltigen Nettogewinns auf 2,5 bis 2,7 (Konsens 2,52) Mrd. Euro basierend auf einem EBITDA von 9,4 bis 9,9 (Konsens 9,63) Mrd. Euro. Ferner stellte der Konzern seinen neuen Strategieplan (2019-2021) mit dem Ziel, den nachhaltigen Nettogewinn um durchschnittlich 7 – 9% pro Jahr zu steigern, vor.

Perspektiven der Aktie

Wir finden das avisierte Wachstum des Strategieplans attraktiv und realistisch. Die Fokussierung auf Vereinfachung ist überfällig. Gepaart mit gezielten Übernahmen, Kostensenkungen, den gestiegenen Strompreisen und vor allem hohen Investitionen in rasch wachsende und relativ stabile Bereiche sollte dies nachhaltiges Gewinnwachstum ermöglichen. Die belgischen Atomkraftwerke bleiben neben der französischen Politik die größten Risikofaktoren.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert ENGIE zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die ENGIE-Aktie vom 06.02.2019 bis 20.12.2019 nicht auf oder unter 11,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDV35C auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Thomson Reuters


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Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der ENGIE-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 06.02.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DDV35C).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDV35C zahlt am Ende der Laufzeit (31.12.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 15,00 EUR, sofern die ENGIE-Aktie während der Beobachtungstage (06.02.2019 bis 20.12.2019) immer über der Barriere von 11,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der ENGIE-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 15,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die ENGIE-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (06.02.2019 bis 20.12.2019) auf oder unter der Barriere von 11,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der ENGIE-Aktie am 20.12.2019 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 15,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der ENGIE-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 15,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der ENGIE-Aktie am 20.12.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDV35C, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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(Bewertungen: 19)

Bonus Cap 11 2019/12: Basiswert Engie

DDV35C / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.04., Brief 18.04.
DDV35C // Quelle: DZ BANK: Geld 18.04., Brief 18.04.
13,85 EUR
Geld in EUR
13,95 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 13,335 EUR
Quelle : Euronext Par , 18.04.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 15,00 EUR
  • Bonuszahlung 15,00 EUR
  • Barriere 11,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 17,51%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 11,42% p.a.

News / Engie S.A.

28.02.2019 | 11:47:35 (dpa-AFX)
Engie von Kernkraftwerken gebremst - Atomausstieg vorantreiben

PARIS (dpa-AFX) - Die Abschaltung von Kernkraftwerken in Belgien und Währungseffekte haben dem französischen Versorger Engie <FR0010208488> im vergangenen Jahr große Probleme bereitet. Die Ausfälle konnten zwar unter anderem durch mehr Wind- und Wasserkraft abgefedert werden. Unter dem Strich ging der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr auch wegen Steuereffekten jedoch um rund ein Fünftel auf rund eine Milliarde Euro zurück, wie der Konzern am Donnerstag in Paris mitteilte. Engie-Chefin Isabelle Kocher will nun den Ausbau der erneuerbaren Energien noch stärker vorantreiben.

An der Börse wurden die Nachrichten negativ aufgenommen. Der Kurs der Engie-Aktie rutschte am Vormittag um rund 3 Prozent ab. Vor allem der Ausblick des Konzerns auf 2019 sei enttäuschend, hieß es von Marktteilnehmern. Engie peilt beim um Sondereffekte bereinigten Nettogewinn zwischen 2,5 und 2,7 Milliarden Euro an, nach 2,5 Milliarden im vergangenen Jahr.

Im vergangenen Jahr wurde der Versorger durch die Abwertung des brasilianischen Real und des US-Dollars gegenüber dem Euro gebremst. Die Produktivität der Kernkraftwerke in Belgien war wegen ungeplanter Abschaltungen stark eingeschränkt, sie waren nur zu rund 52 Prozent in Betrieb. Mängel an den belgischen Atommeilern Tihange und Doel sind in Deutschland immer wieder Grund zur Sorge.

Der Umsatz stieg 2018 aus eigener Kraft, also ohne ZU- und Verkäufe sowie Währungseffekte, um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 60,6 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich organisch um 4,7 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Das Ebitda blieb damit wie im November angekündigt unterhalb der ursprünglich erwarteten Spanne von 9,3 bis 9,7 Milliarden Euro. Für das Finanzjahr 2018 soll eine Dividende von 0,75 Euro pro Aktie in bar gezahlt werden./elm/tav/jha/

12.02.2019 | 12:40:23 (dpa-AFX)
EU-Parlament pocht auf strenge Regeln für Nord Stream 2
08.02.2019 | 08:16:52 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays startet Engie mit 'Overweight' - Ziel 16,50 Euro
17.01.2019 | 17:54:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Russland weist US-Sanktionsdrohungen als völkerrechtswidrig zurück
13.01.2019 | 15:29:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Gaspipeline: US-Botschafter warnt deutsche Firmen vor Sanktionen
13.01.2019 | 14:18:54 (dpa-AFX)
Gaspipeline: US-Botschafter warnt deutsche Firmen vor Sanktionen
21.12.2018 | 16:45:37 (dpa-AFX)
Belgischer Atommeiler Doel 4 außerplanmäßig abgeschaltet

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