Zertifikate Spezial / 12.06.2018 | 09:38:00 Werbung

E.ON: Starker Jahresauftakt vor Beginn der heißen Phase im geplanten Konzernumbau

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

E.ON zählt zu den größten Versorgern in Deutschland und Europa. Der Konzern ist im Wesentlichen in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen tätig. Nach der geplanten umfangreichen Neuausrichtung wird der Konzern jedoch nur noch in den Bereichen Netze und Kundenlösungen (Vertrieb) tätig sein.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Kundenwachstum setzt sich fort

E.ON startete mit einem starken Ergebnis ins Geschäftsjahr 2018. Getragen wurde das Ergebnis durch den Bereich Kundenlösungen und hier insbesondere vom Deutschland-Geschäft, wo sich das starke Kundenwachstum aus dem Vorquartal fortsetzte.

Perspektiven der Aktie

Mit dem geplanten Konzernumbau und der Fokussierung auf die Downstreambereiche wird E.ON Marktführer im gut kalkulierbaren und dennoch mit attraktiven Gewinnen ausgestatteten Netzwerkgeschäft und auch Marktführer im Vertrieb. Das heißt aber nicht, dass E.ON keine Zukunftsthemen besetzt. Beim den Themen e-mobility sowie dezentrale und intelligente Vertriebsnetze wird E.ON noch schlagkräftiger. Ferner bietet die Transaktion ein hohes Potenzial, Synergien zu heben.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert E.ON zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die E.ON-Aktie vom 22.01.2018 bis 19.06.2019 nicht auf oder unter 7,00 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD4NW0 auf ein solches Szenario setzen:



Quelle: Bloomberg

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der E.ON-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 22.01.2018 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DD4NW0).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD4NW0 zahlt am Ende der Laufzeit (26.06.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 10,50 EUR, sofern die E.ON-Aktie während der Beobachtungstage (22.01.2018 bis 19.06.2019) immer über der Barriere von 7,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der E.ON-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 10,50 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die E.ON-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (22.01.2018 bis 19.06.2019) auf oder unter der Barriere von 7,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der E.ON-Aktie am 19.06.2019 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 10,50 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der E.ON-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 10,50 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der E.ON-Aktie am 19.06.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD4NW0, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.

Das von der DZ BANK AG für dieses Produkt erstellte Basisinformationsblatt kann in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbank-derivate.de abgerufen werden, solange dieses Produkt für Privatanleger verfügbar ist.


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Bonus Cap 7 2019/06: Basiswert E.ON

Bonus Cap 7 2019/06: Basiswert E.ON

DD4NW0 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 16.08., Brief 16.08.
DD4NW0 // Quelle: DZ BANK: Geld 16.08., Brief 16.08.
9,93 EUR
Geld in EUR
10,03 EUR
Brief in EUR
0,71%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 9,432 EUR
Quelle : Xetra, 16.08.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 10,50 EUR
  • Bonuszahlung 10,50 EUR
  • Barriere 7,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 25,78%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 5,49% p.a.

News / E.ON SE

16.08.2018 | 17:22:08 (dpa-AFX)
Deutschland unter Strom - Kampf um Akzeptanz der Energiewende

UPLENGEN (dpa-AFX) - In der Ferne drehen sich die Rotoren der Windkraftanlagen. Vor Strommasten grasen Schafe. Und davor steht Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Es könnte eine fast idyllische Szene sein im Stapeler Moor in Ostfriesland. Dann aber geht es wieder um Sorgen in der Bevölkerung. Eine neue Stromtrasse soll gebaut werden. "Das wird hier sehr kritisch gesehen", sagt Heinz Trauernicht, Bürgermeister von Uplengen. Die neue Trasse rücke näher an viele Häuser. "Und die Masten sind wuchtiger."

Es sind Stimmen, die der Wirtschaftsminister häufig hört auf seiner dreitägigen "Netzausbaureise" mit Stationen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Denn es sollen viele neue Trassen gebaut werden in Deutschland. 2022 wird das letzte Kernkraftwerk abgeschaltet, eine Kommission berät derzeit über einen schrittweisen Ausstieg aus der umweltschädlichen Kohleverstromung. Die erneuerbaren Energien sollen massiv ausgebaut werden, ihr Anteil bis 2030 von derzeit 36 Prozent auf 65 Prozent steigen.

Das Stromnetz aber muss mitwachsen. Denn der Windstrom muss von den Küsten in die großen Industriezentren im Süden und Südwesten transportiert werden. Dafür sind Tausende Kilometer neue Stromleitungen nötig, ansonsten drohen enorme Engpässe.

Schon heute kann Ökostrom mitunter nicht ins Netz eingespeist werden, weil dafür die bisherigen Leitungen nicht ausreichen - darum drehen sich manchmal Windräder nicht, selbst wenn es starken Wind gibt. Die Netze wären überlastet, und im schlimmsten Fall könnten die Lichter ausgehen. Die Netzbetreiber lassen dann vor einem Engpass im Norden die Einspeisung von Strom aus konventionellen Kraftwerken senken und im Süden erhöhen. Reicht das nicht aus, müssen zusätzlich Windkraftanlagen ihre Leistung drosseln. Diese Noteingriffe verursachen Milliardenkosten, die am Ende auch beim Verbraucher landen. Die privaten Haushalte in Deutschland müssten europaweit den höchsten Strompreis zahlen, sagt Altmaier.

Also sollen die Netze ausgebaut werden. Dieser Ausbau aber ist gewaltig ins Stocken geraten. Eigentlich sollten bis 2015 schon 1800 Kilometer neue Leitungen fertig sein, die in der Zuständigkeit der Länder liegen - es sind aber bis heute nur 800 Kilometer. Das seien "katastrophale Zahlen", sagt Altmaier. Insgesamt sind nach Zahlen der Bundesnetzagentur neue Leitungen über 7700 Kilometer erforderlich, fertig sind nur 950 Kilometer.

Altmaier will es nun richten. Der Netzausbau soll deutlich beschleunigt werden. Geschehen soll das etwa mit einer höheren Auslastung der bestehenden Netze etwa mit Hilfe digitaler Technik, einem besseren Controlling und schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Das Entscheidende aber ist: Die Bevölkerung muss mitgenommen werden. An vielen Orten haben sich Bürgerinitiativen gebildet. Sie wollen keine "Riesentrassen" und höhere Windrädern unweit der Haustür haben. Es gibt Angst vor möglichen Strahlungen, Streit um Standorte von Konvertern und Umspannwerken. Es gibt Klagen und lange Gerichtsverfahren. Und der Bauernverband fordert deutlich höhere Entschädigungen für Landwirte, auf deren Äcker Strommasten stehen.

Er habe viel gelernt auf der Reise, sagt Altmaier am Donnerstag. Die Politik müsse die Sorgen der Bürger Ernst nehmen. Und so will der CDU-Mann den Dialog mit allen Beteiligten der Energiewende intensivieren. Vor allem Streitigkeiten an etwa zehn "Brennpunkten" bundesweit, wo es besonders hoch her geht, sollen gelöst werden. Altmaier aber ist optimistisch: "Wir können zu einem Konsens kommen in Deutschland."

Zwei weitere "Netzausbaureisen" in den Süden und Osten sind geplant. Auch nach Bayern soll es gehen, aber erst nach der Landtagswahl im Oktober. Denn das Thema Netzausbau ist vielerorts ein aufgeladenes. Wobei die Bayern, genauer gesagt die CSU, vor einigen Jahren dafür gesorgt haben, dass bei den zentralen und milliardenteuren Stromautobahnen Südlink und Südost-Link vorrangig Erdkabel zum Einsatz kommen. Die sind zwar deutlich teurer als Freileitungen - sollen aber die Akzeptanz in der Bevölkerung für den Netzausbau steigern. Die Stromautobahnen sollen 2025 fertig werden, beim noch anstehenden Planfeststellungsverfahren geht es ans Eingemachte: an den genauen Trassenverlauf.

Solche Trassenverläufe könnten bald auch in Haren an der Ems für Wirbel sorgen. Bisher ist es dort weitgehend ruhig. Eigentlich sei Altmaier hier am falschen Ort, flachst Tennet-Chef Lex Hartman - denn in Haren habe es so gut wie keine Proteste gegeben. Er führt das darauf zurück, dass der Netzbetreiber früh den Dialog mit den Bürgern gesucht hat. In Haren verlegt Tennet als Teil einer größeren Strecke mit Freileitungen in einem Pilotprojekt auf einer Länge von mehreren Kilometern Erdkabel, weil eine Freilandleitung zu nah an Häuser kommen würde.

Doch es sollen neue Trassen mit Freileitungen gebaut werden, weil immer mehr Windstrom in den Süden kommen muss. Die Masten sollen aber höher werden, und der Netzausbau frisst große Flächen. Bisher sei man "ohne Riesentheater" ausgekommen, sagt der Landrat des Landkreises Emsland, Reinhard Winter. Das aber könnte sich ändern: "Wir werden unsere Bevölkerung nicht noch mal so einfach mitbekommen."/hoe/DP/nas

14.08.2018 | 13:24:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Rückstand bei neuen Stromnetzen - Altmaier will gegensteuern
14.08.2018 | 12:34:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: RWE will Gasgeschäft und erneuerbare Energien ausbauen
14.08.2018 | 11:56:11 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: RWE überzeugt Anleger mit besser als befürchteten Zahlen
14.08.2018 | 08:27:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Schwächeres Braunkohlegeschäft lastet auf RWE-Ergebnis
14.08.2018 | 07:11:30 (dpa-AFX)
RWE verdient im 1. Halbjahr weniger
14.08.2018 | 06:42:25 (dpa-AFX)
Kommunalverband: Weitere Staus auf Stromautobahnen vermeiden

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