Zertifikate Spezial / 06.11.2017 | 13:39:00 Werbung

Deutsche Börse: Gewinnziel 2017 kassiert, optimistischer Ausblick

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Deutsche Börse zählt zu den größten Börsenbetreibern weltweit. Der Konzern erwirtschaftet 50% des Umsatzes mit dem Handel von Aktien und Derivaten, weitere 50% entfallen auf das Clearing, die Bereitstellung von Marktinformationen und den Vertrieb elektronischer Handelssysteme. Deutsche Börse ist in die vier Geschäftseinheiten Xetra, Eurex, Clearstream und Market Data & Analytics untergliedert.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Q3-Zahlen im Rahmen der Erwartungen

Deutsche Börse berichtete im Rahmen der Q3-Zahlen ein Wachstum der Nettoerlöse von 3% auf 576 Mio. Euro. Das bereinigte EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg nach Unternehmensangaben um 5% auf 333 Mio. Euro und das bereinigte Nettoergebnis um 4% auf 198 Mio. Euro. Insgesamt hat das Q3-Ergebnis damit die Markterwartungen getroffen, ist aber hinter den mit dem Wachstumsprogramm „Accelerate“ verbundenen Zielen des Unternehmens zurück-geblieben.

Perspektiven der Aktie

Die schwache Handelsaktivität führt dazu, dass das Gewinnziel im laufenden Jahr unserer Meinung nach höchstwahrscheinlich verfehlt wird, eine Überraschung sollte dies aber nicht mehr darstellen. Mittelfristig ist das Unternehmen unseres Erachtens gut positioniert, um weiter von den ein­geleiteten strukturellen Wachstumsinitiativen und potenziell einem zyklischen Aufschwung der Handelsaktivität zu profitieren. Der Rückzug des Konzernchefs Herrn Kengeter beseitigt unserer Ansicht nach einen Belastungsfaktor, auch wenn noch kein Nachfolger gefunden ist.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Deutsche Börse AG zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Deutsche Börse-Aktie vom 27.04.2017 bis 21.12.2018 nicht auf oder unter 72,50 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGP5L4 auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg, eigene Darstellung

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Deutsche Börse-Aktie in der Vergangen-heit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 27.04.2017 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DGP5L4).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGP5L4 zahlt am Ende der Laufzeit (02.01.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 110,00 EUR, sofern die Deutsche Börse-Aktie während der Beobachtungs-tage (27.04.2017 bis 21.12.2018) immer über der Barriere von 72,50 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Deutsche Börse-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 110,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Deutsche Börse-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (27.04.2017 bis 21.12.2018) auf oder unter der Barriere von 72,50 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Deutsche Börse-Aktie am 21.12.2018 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 110,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Deutsche Börse-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 110,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Deutsche Börse-Aktie am 21.12.2018 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGP5L4, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.


Zum Archiv

  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 11)

Bonus Cap 72,5 2018/12: Basiswert Deutsche Boerse

DGP5L4 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.02. 19.02., Brief 19.02. 19.02.
DGP5L4 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.02. 19.02., Brief 19.02. 19.02.
106,13
Geld in EUR
106,23
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 105,80 EUR
Quelle : Xetra, 19.02.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 110,00 EUR
  • Bonuszahlung 110,00 EUR
  • Barriere 72,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 31,47%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 4,11% p.a.

News / Deutsche Boerse AG

20.02.2018 | 05:50:03 (dpa-AFX)
Bilanz eines turbulenten Jahres: Deutsche Börse versucht Neuanfang

FRANKFURT (dpa-AFX) - Fusionspleite, Insidervorwürfe, Chefwechsel - hinter der Deutschen Börse <DE0005810055> liegt ein turbulentes Jahr. Auch die Geschäfte liefen lange Zeit nicht so gut wie erhofft: Ende Oktober sah sich der Vorstand gezwungen, die Prognose für 2017 in Frage zu stellen.

An diesem Dienstagabend (20.2.) nach Börsenschluss veröffentlicht der Frankfurter Marktbetreiber die Zahlen für das abgelaufene Jahr, tags darauf stellt sich der seit Januar amtierende neue Konzernchef Theodor Weimer den Fragen der Journalisten.

Analysten erwarten, dass sowohl die Nettoerlöse des Dax <DE0008469008>-Konzerns als auch der Überschuss gestiegen sind - wenn auch nicht in jedem Fall so stark wie ursprünglich angestrebt. 2016 lagen die Erlöse bei 2,39 Milliarden Euro, der Überschuss bei 722 Millionen Euro.

Im Vordergrund stehen aber ohnehin die Pläne des neuen Börsen-Chefs Weimer, der nach einem Jahr voller Rückschläge für frischen Wind sorgen soll. Im Frühjahr 2017 war die Fusion mit der Londoner Börse LSE am Widerstand der EU-Wettbewerbshüter gescheitert, zum Jahresende trat Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter wegen des Vorwurfs von Insiderhandel bei einem millionenschweren Aktiengeschäft zurück. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt weiterhin in dem Fall./ben/DP/zb

19.02.2018 | 17:01:48 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Deutsche Börse AG (deutsch)
15.02.2018 | 07:08:04 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für Deutsche Börse auf 125 Euro - 'Buy'
15.02.2018 | 07:07:13 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für Deutsche Börse auf 125 Euro - 'Buy'
15.02.2018 | 05:27:03 (dpa-AFX)
Wie aus dem Schatten von Berlin? Neuer Plan für Frankfurter Start-ups
10.02.2018 | 08:05:01 (dpa-AFX)
Das späte Ende des 'Neuen Markts': Deutsche Börse sortiert Indizes neu
08.02.2018 | 16:00:51 (dpa-AFX)
WDH/Deutsche Börse gibt kleineren Unternehmen eine Bühne: Scale 30-Index startet

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-derivate-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik dzbank-derivate-Expertenlounge.