Zertifikate Spezial / 25.02.2019 | 13:04:00 Werbung

Crédit Agricole: Ziele für 2019 vorzeitig erreicht – Strategie-Update im Juni

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Crédit Agricole gehört mehrheitlich den französischen Genossenschaftsbanken und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Retail Banking, Investment Banking, Firmenkundengeschäft, Versicherungen sowie Asset und Wealth Management an. Regional fokussiert sich Crédit Agricole insbesondere auf Frankreich und Italien.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Zahlen zum vierten Quartal treffen Markterwartungen

Crédit Agricole berichtete für das Schlussquartal 2018 ein bereinigtes EBT (Gewinn vor Steuern) von 1,48 Mrd. Euro und traf damit nahezu exakt die Erwartung. Positiv entwickelten sich die Erträge im Retail Banking Frankreich infolge der deutlichen Ausweitung des Kreditvolumens, erneut und insbesondere in Italien rückläufige Risikokosten und das seit einigen Quartalen strikte Kostenmanagement. Nachdem die Bank einen Großteil der Ziele für 2019 wie zum Beispiel ein Nettoergebnis von über 4,2 Mrd. Euro bereits 2018 erreicht hat, sollen im Juni 2019 neue mittelfristige Ziele sowie ein Strategie-Update bekanntgegeben werden.

Perspektiven der Aktie

Die französische Bank präsentierte ein solides Quartalsergebnis mit einer im Vergleich zu den anderen französischen Großbanken besseren Entwicklung im Retail Banking Frankreich. Trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds und des schwachen Kapitalmarktumfelds bleiben wir gegenüber der Bank weiterhin positiv eingestellt.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Crédit Agricole zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Crédit Agricole-Aktie vom 28.11.2018 bis 20.12.2019 nicht auf oder unter 8,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDP40K auf ein solches Szenario setzen:




Quelle: Thomson Reuters


Zum Archiv

Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Crédit Agricole-Aktie in der Vergangen-heit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 28.11.2018 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DDP40K).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDP40K zahlt am Ende der Laufzeit (31.12.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 12,00 EUR, sofern die Crédit Agricole-Aktie während der Beobachtungstage (28.11.2018 bis 20.12.2019) immer über der Barriere von 8,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Crédit Agricole-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 12,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Crédit Agricole-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (28.11.2018 bis 20.12.2019) auf oder unter der Barriere von 8,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Crédit Agricole-Aktie am 20.12.2019 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 12,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Crédit Agricole-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 12,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Crédit Agricole-Aktie am 20.12.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDP40K, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 19)

Bonus Cap 8 2019/12: Basiswert Crédit Agricole

DDP40K / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.07., Brief 19.07.
DDP40K // Quelle: DZ BANK: Geld 19.07., Brief 19.07.
11,52 EUR
Geld in EUR
11,57 EUR
Brief in EUR
-0,17%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 10,79 EUR
Quelle : Euronext Par , 19.07.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 12,00 EUR
  • Bonuszahlung 12,00 EUR
  • Barriere 8,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 25,86%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 9,10% p.a.

News / Crédit Agricole S.A.

06.06.2019 | 11:07:40 (dpa-AFX)
Französische Großbank Credit Agricole traut sich mehr Gewinn zu

PARIS (dpa-AFX) - Die französische Bank Credit Agricole <FR0000045072> will in den kommenden Jahren den Gewinn durch eine bessere Zusammenarbeit der verschiedenen Sparten und einem weiter strikten Sparkurs kräftig steigern. So soll der Gewinn der börsennotierten Bank bis 2022 auf fünf Milliarden Euro anziehen, wie die Bank am Donnerstag in Paris mitteilte. Das sind rund 600 Millionen Euro oder knapp 14 Prozent mehr als 2018.

Zudem legt die Credit Agricole die Messlatte für die Kapitalrendite höher als zuletzt und will die Aktionäre mit weiter hohen Dividenden bei Laune halten. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital soll bis 2022 auf mehr als elf Prozent steigen. In den bisher formulierten mittelfristigen Zielen hatte die Bank sich ein Ziel von 10 Prozent bis 2019 gesetzt.

Um das Geschäft anzukurbeln, setzt Bankchef Philippe Brassac vor allem auf die Firmenkundensparte und die Vermögensverwaltung. Weitere Eckpfeiler des neuen Plans sehen vor, in allen Märkten zu wachsen, die vorhandenen Kapazitäten in der Gruppe besser zu nutzen und in Technologie zu investieren. So sollen bis 2022 gruppenweit zehn Milliarden Euro der Erträge aus der besseren Zusammenarbeit der Sparten kommen - 2018 waren dies 8,7 Milliarden Euro und damit 27 Prozent der gesamten Erträge.

Außerdem will die Bank den technologische Wandel durch Investitionen in die Informationstechnik in Höhe von 15 Milliarden Euro über vier Jahre vorantreiben.

Dadurch soll die Gruppe effizienter werden. Keine Prognose gab es dagegen mehr für das Wachstum bei den Erträgen insgesamt. Hier ist Brassac wegen der vielen neuen Regeln für die Banken, der Erwartung einer schwächeren Entwicklung der Wirtschaft und den weiter niedrigen Zinsen, die auf die Erträge der Banken drücken, vorsichtig.

Brassac hatte die Bank umgebaut und weniger profitable Teile über die Jahre verkauft. Die neu gesteckten Ziele sind eine Reaktion darauf, dass die Bank schon vorzeitig ihre wichtigsten Punkte für 2019 erreicht hatte. Damit steht die Credit Agricole ganz anders da als ihre heimischen Konkurrentinnen BNP Paribas <FR0000131104> und Societe Generale <FR0000130809>, die sich zuletzt von wichtigen Zielen verabschieden mussten.

Credit Agricole ist eines der wenigen Geldhäuser, die zuletzt durch Übernahmen unter anderem des Fondsanbieters Pioneer von der Unicredit <IT0005239360> gewachsen sind. Im April hatten die Franzosen den Kauf des Hauptdepotgeschäfts und der Aktivitäten im Anlageservice der spanischen Bank Santander vereinbart. Damit will die Bank ihre Position in einem von US-Firmen dominierten Geschäft verbessern.

Die Credit Agricole ist börsennotiert, gehört aber mehrheitlich kleineren Genossenschaftsbanken. Von der Struktur her ist das Geldhaus damit in Deutschland am ehesten mit der Frankfurter DZ Bank vergleichbar, die als Zentralinstitut für den Genossenschaftssektor dient - die DZ Bank ist allerdings nicht börsennotiert./elm/zb/jha/

24.05.2019 | 11:54:50 (dpa-AFX)
Bafin-Chef warnt vor Schwierigkeiten bei grenzüberschreitenden Banken-Fusionen
15.05.2019 | 12:38:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Italien-Geschäft bremst Großbank Credit Agricole - Aktie verliert
15.05.2019 | 08:24:24 (dpa-AFX)
Credit Agricole profitiert von gesunkener Risikovorsorge - Erträge stagnieren
13.05.2019 | 15:56:41 (dpa-AFX)
Kreise: Fusionsgespräche zu den Fondssparten von Deutscher Bank und UBS stocken
26.04.2019 | 10:58:40 (dpa-AFX)
Deutsche Bank steht Fusion der DWS mit Rivalen offen gegenüber
26.04.2019 | 10:01:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Fondsgesellschaft DWS liefert die Hälfte des Deutsche-Bank-Gewinns

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-derivate-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik dzbank-derivate-Expertenlounge.