Zertifikate Spezial / 11.06.2019 | 13:28:00 Werbung

Crédit Agricole: Bestätigung der Ziele, Unternehmen auf Kurs

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Crédit Agricole gehört mehrheitlich den französischen Genossenschaftsbanken und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Retail Banking, Investment Banking, Firmenkundengeschäft, Versicherungen sowie Asset und Wealth Management an. Regional fokussiert sich Crédit Agricole insbesondere auf Frankreich und Italien.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Investorentag ohne Überraschungen

Die französische Bank Crédit Agricole präsentierte auf dem Investorentag die Unternehmensstrategie für 2022, nachdem sie die vorherigen Ziele bereits ein Jahr vor der ursprünglichen Planung erfüllt hatte. Das Nettoergebnis soll bis 2022 um 600 Mio. auf 5 Mrd. Euro steigen. Die Bank bestätigte das Umsatzwachstum von 2,5%, welches von allen Geschäftsbereichen, aber insbesondere durch die Segmente Asset Management und Großkundengeschäft getragen werden soll. Vor allem in der Mittelstandsfinanzierung plant die Bank, ihren Marktanteil von rund 33% weiter auszubauen. Das Unternehmen erhöhte die Zielgröße für die Rendite auf das materielle Eigenkapital von ca. 10% auf mehr als 11%. Diese Ziele sind vor dem Hintergrund des aktuellen Wertes von 12,7% nicht besonders ambitioniert. Die harte Kernkapitalquote (Anteil der durch Eigenmittel gedeckten Risikopositionen) soll unverändert auf dem geplanten Niveau von über 11% (derzeit 11,5%) verbleiben.

Perspektiven der Aktie

Der Investorentag lieferte wenige Überraschungen und wartete unseres Erachtens mit konservativen Zielen auf. Das Unternehmen befindet sich weiterhin auf dem geplanten Kurs. Crédit Agricole profitiert von einem diversifizierten Geschäftsmodell sowie der lokalen und teilweise europäischen Marktführerschaft in vielen Sparten.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Crédit Agricole zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Crédit Agricole-Aktie vom 06.03.2019 bis 19.06.2020 nicht auf oder unter 7,50 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF1D3Z auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Thomson Reuters


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Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Crédit Agricole-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 06.03.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DF1D3Z).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF1D3Z zahlt am Ende der Laufzeit (26.06.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 13,00 EUR, sofern die Crédit Agricole-Aktie während der Beobachtungstage (06.03.2019 bis 19.06.2020) immer über der Barriere von 7,50 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Crédit Agricole-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 13,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Crédit Agricole-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (06.03.2019 bis 19.06.2020) auf oder unter der Barriere von 7,50 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Crédit Agricole-Aktie am 19.06.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 13,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Crédit Agricole-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 13,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Crédit Agricole-Aktie am 19.06.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF1D3Z, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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(Bewertungen: 4)

Bonus Cap 7,5 2020/06: Basiswert Crédit Agricole

DF1D3Z / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.06., Brief 18.06.
DF1D3Z // Quelle: DZ BANK: Geld 18.06., Brief 18.06.
11,43 EUR
Geld in EUR
11,48 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 10,51 EUR
Quelle : Euronext Par , 18.06.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 13,00 EUR
  • Bonuszahlung 13,00 EUR
  • Barriere 7,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 28,64%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 13,20% p.a.

News / Crédit Agricole S.A.

06.06.2019 | 11:07:40 (dpa-AFX)
Französische Großbank Credit Agricole traut sich mehr Gewinn zu

PARIS (dpa-AFX) - Die französische Bank Credit Agricole <FR0000045072> will in den kommenden Jahren den Gewinn durch eine bessere Zusammenarbeit der verschiedenen Sparten und einem weiter strikten Sparkurs kräftig steigern. So soll der Gewinn der börsennotierten Bank bis 2022 auf fünf Milliarden Euro anziehen, wie die Bank am Donnerstag in Paris mitteilte. Das sind rund 600 Millionen Euro oder knapp 14 Prozent mehr als 2018.

Zudem legt die Credit Agricole die Messlatte für die Kapitalrendite höher als zuletzt und will die Aktionäre mit weiter hohen Dividenden bei Laune halten. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital soll bis 2022 auf mehr als elf Prozent steigen. In den bisher formulierten mittelfristigen Zielen hatte die Bank sich ein Ziel von 10 Prozent bis 2019 gesetzt.

Um das Geschäft anzukurbeln, setzt Bankchef Philippe Brassac vor allem auf die Firmenkundensparte und die Vermögensverwaltung. Weitere Eckpfeiler des neuen Plans sehen vor, in allen Märkten zu wachsen, die vorhandenen Kapazitäten in der Gruppe besser zu nutzen und in Technologie zu investieren. So sollen bis 2022 gruppenweit zehn Milliarden Euro der Erträge aus der besseren Zusammenarbeit der Sparten kommen - 2018 waren dies 8,7 Milliarden Euro und damit 27 Prozent der gesamten Erträge.

Außerdem will die Bank den technologische Wandel durch Investitionen in die Informationstechnik in Höhe von 15 Milliarden Euro über vier Jahre vorantreiben.

Dadurch soll die Gruppe effizienter werden. Keine Prognose gab es dagegen mehr für das Wachstum bei den Erträgen insgesamt. Hier ist Brassac wegen der vielen neuen Regeln für die Banken, der Erwartung einer schwächeren Entwicklung der Wirtschaft und den weiter niedrigen Zinsen, die auf die Erträge der Banken drücken, vorsichtig.

Brassac hatte die Bank umgebaut und weniger profitable Teile über die Jahre verkauft. Die neu gesteckten Ziele sind eine Reaktion darauf, dass die Bank schon vorzeitig ihre wichtigsten Punkte für 2019 erreicht hatte. Damit steht die Credit Agricole ganz anders da als ihre heimischen Konkurrentinnen BNP Paribas <FR0000131104> und Societe Generale <FR0000130809>, die sich zuletzt von wichtigen Zielen verabschieden mussten.

Credit Agricole ist eines der wenigen Geldhäuser, die zuletzt durch Übernahmen unter anderem des Fondsanbieters Pioneer von der Unicredit <IT0005239360> gewachsen sind. Im April hatten die Franzosen den Kauf des Hauptdepotgeschäfts und der Aktivitäten im Anlageservice der spanischen Bank Santander vereinbart. Damit will die Bank ihre Position in einem von US-Firmen dominierten Geschäft verbessern.

Die Credit Agricole ist börsennotiert, gehört aber mehrheitlich kleineren Genossenschaftsbanken. Von der Struktur her ist das Geldhaus damit in Deutschland am ehesten mit der Frankfurter DZ Bank vergleichbar, die als Zentralinstitut für den Genossenschaftssektor dient - die DZ Bank ist allerdings nicht börsennotiert./elm/zb/jha/

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