Zertifikate Spezial / 08.04.2019 | 15:56:00 Werbung

Commerzbank: Weiterhin als Übernahmekandidat gehandelt

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Commerzbank ist eine der größten Privatbanken in Deutschland und konzentriert sich auf das Geschäft mit Privat- und Firmenkunden mit dem Fokus auf den gehobenen Mittelstand. Regional operiert die Bank hauptsächlich in Deutschland und über ihre Tochtergesellschaft mBank in Polen.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Ausblick am unteren Rand der Erwartungen

Im Falle einer Fusion mit der Deutschen Bank oder einer möglichen, durch die Financial Times ins Spiel gebrachten, Übernahme der Commerzbank durch UniCredit erwarten wir jeweils eine leichte Prämie zugunsten der Aktionäre der Commerzbank. Einer Transaktion müssten im nächsten Schritt aber die Aktionäre beider Banken und u. a. auch die Bankenaufsicht zustimmen.

Perspektiven der Aktie

Wir erwarten, dass die Bank die Kosten in den nächsten Jahren senken wird, wohingegen wir hinsichtlich der Ertragsentwicklung (Monetarisierung Investitionen und Neukunden, Wettbewerbsumfeld Deutschland, geringe verbleibende stille Reserven) skeptisch sind. Die Möglichkeit steigender Zinsen, welche sich positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirken dürften, die angemessene Kapitalausstattung, die gute Aktivaqualität und die Refinanzierung lässt die aktuelle Bewertung der Aktie zu niedrig erscheinen. Darüber hinaus profitiert die Aktie von der anhaltenden Spekulation einer Fusion.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Commerzbank zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Commerzbank-Aktie vom 06.03.2019 bis 20.12.2019 nicht auf oder unter 5,50 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF1D3L auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg

 

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Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Commerzbank-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 06.03.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DF1D3L).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF1D3L zahlt am Ende der Laufzeit (31.12.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 8,50 EUR, sofern die Commerzbank-Aktie während der Beobachtungstage (06.03.2019 bis 20.12.2019) immer über der Barriere von 5,50 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Commerzbank-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 8,50 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Commerzbank-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (06.03.2019 bis 20.12.2019) auf oder unter der Barriere von 5,50 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Commerzbank-Aktie am 20.12.2019 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 8,50 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Commerzbank-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 8,50 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Commerzbank-Aktie am 20.12.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF1D3L, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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(Bewertungen: 13)

Bonus Cap 5,5 2019/12: Basiswert Commerzbank

DF1D3L / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.06. 11:37:16, Brief 19.06. 11:37:16
DF1D3L // Quelle: DZ BANK: Geld 19.06. 11:37:16, Brief 19.06. 11:37:16
6,63 EUR
Geld in EUR
6,65 EUR
Brief in EUR
1,84%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 6,239 EUR
Quelle : Xetra , 11:24:09
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 8,50 EUR
  • Bonuszahlung 8,50 EUR
  • Barriere 5,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 11,84%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 62,73% p.a.

News / Commerzbank AG

18.06.2019 | 13:54:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Geldabheben am Bankschalter darf extra kosten - aber nicht zu viel

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Banken und Sparkassen dürfen von ihren Kunden fürs Abheben und Einzahlen am Schalter grundsätzlich eine Extra-Gebühr kassieren. Diese darf aber nur so hoch sein wie die tatsächlich entstandenen Kosten, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Dienstag entschied. Verlangt die Bank mehr, ist die entsprechende Klausel im Preisverzeichnis unwirksam. Kunden könnten dann die zu Unrecht kassierte Gebühr zurückfordern. (Az. XI ZR 768/17)

Teil eins des Urteils bedeutet für Bankkunden eine Verschlechterung. Denn früher, in den 1990er Jahren, hatte der BGH die Auffassung vertreten, dass eine Gebühr fürs Abheben am Schalter nur zulässig ist, wenn fünf Transaktionen im Monat kostenlos möglich sind.

Allerdings hat sich 2009 mit der Umsetzung einer EU-Richtlinie die Rechtslage geändert. Seither darf für jeden Zahlungsdienst ein Entgelt verlangt werden. Dazu gehörten ausdrücklich auch Ein- und Auszahlungen, erläuterte der Vorsitzende Richter Jürgen Ellenberger. Ein generelles Verbot von Extra-Gebühren sei damit nicht vereinbar.

"Damit ist der Fall aber noch nicht zu Ende", sagte Ellenberger bei der Verkündung des Urteils. Denn eine andere Vorschrift, die seit 2014 im Bürgerlichen Gesetzbuch steht, ermöglicht es den Gerichten, zum Schutz der Kunden die Höhe der Schaltergebühr zu kontrollieren.

Maximal zulässig ist danach ein Entgelt, das nicht "über die Kosten hinausgeht, die dem Unternehmer durch die Nutzung des Zahlungsmittels entstehen". Alle anderen Kosten dürfen dem Kunden nicht aufgebrummt werden - zum Beispiel für Personal allgemein, Schulungen oder Geräte.

In dem Fall vor dem BGH hatte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs die Sparkasse im schwäbischen Günzburg verklagt. Ein Kunde hatte sich beschwert, weil die Buchung am Schalter dort je nach Kontomodell einen oder zwei Euro kostet - zusätzlich zum Grundpreis. Nur beim teuersten Girokonto für 14,90 Euro im Monat ist der Service inklusive. Allen anderen Kunden bleibt der Gang zum Automaten. Dort konnte der Mann aber maximal 1500 Euro am Tag abheben.

Die Wettbewerbszentrale wollte durchsetzen, dass jeder Kunde, egal mit welchem Konto, auch eine größere Summe ohne Abzüge abheben kann. In diesem Punkt ist die Klage gescheitert. Das Oberlandesgericht (OLG) München muss nun aber noch einmal prüfen, ob die Sparkasse mit ihren Schaltergebühren tatsächlich nur ihre Kosten deckt.

Dabei sei ein sehr strenger Maßstab anzulegen, sagte Ellenberger, die Bank müsse ihre Preise ganz konkret begründen. Er machte auch schon deutlich, dass der BGH die Preisgestaltung in Günzburg kritisch sieht: Dass die Sparkasse für den gleichen Vorgang von einigen Kunden einen Euro verlange und von anderen zwei, könnte problematisch sein.

"Auf die Begründung dafür bin ich gespannt", sagte Anwalt Peter Breun-Goerke von der Wettbewerbszentrale, der das Urteil als Erfolg wertete. Dass der BGH daran festhalte, dass eine Überprüfung von Bankentgelten grundsätzlich möglich ist, sei positiv.

Die Deutsche Kreditwirtschaft als zentrale Interessenvertretung der fünf Banken-Spitzenverbände erklärte, eine abschließende Bewertung sei erst möglich, wenn der BGH seine schriftlichen Entscheidungsgründe veröffentliche. Das dauert üblicherweise mehrere Wochen. "Wegen noch offener Detailfragen zur Höhe des Entgeltes" sei der weitere Gang des Verfahrens abzuwarten, wurde auch im Namen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) mitgeteilt.

Nach Breun-Goerkes Beobachtung ist die Schaltergebühr in Günzburg kein Einzelfall. Relativ viele Institute hätten solche Entgelte eingeführt - nicht nur Sparkassen, sondern auch andere Banken.

Der DSGV hat nach eigenen Angaben keinen Überblick. Bei insgesamt 384 Sparkassen liege die Erhebung von Entgelten in der Verantwortung jedes einzelnen Instituts, hatte ein Sprecher vor der Verhandlung Mitte Mai erklärt. In ihrem gemeinsamen Internetauftritt begründen die Sparkassen Preismodelle wie in Günzburg aber schon seit geraumer Zeit mit der Niedrigzinsphase. Ausgaben ließen sich schwerer decken, ein Teil der Kosten müsse an die Kunden weitergegeben werden. Wer nur selten zusätzliche Leistungen in Anspruch nehme, könne sich für ein Girokonto mit niedrigem Grundpreis entscheiden und spare so Geld.

Sollte das OLG München die Schaltergebühr beanstanden, würden davon zunächst nur Kunden der Sparkasse Günzburg-Krumbach profitieren.

An sich müsste die Preisgestaltung jeder Bank einzeln gerichtlich überprüft werden, erläuterte Breun-Goerke. Er geht allerdings davon aus, dass die Institute an solchen Prozessen kein Interesse hätten und ihre Gebühren nach den ersten Urteilen entsprechend anpassen würden. "Wenn nicht, kann der Kunde immer noch mit den Füßen abstimmen und sagen: Ich gehe zu der Bank, wo das nichts kostet."

Die Verbraucherzentrale Bremen teilte mit, dass drei bis vier Barauszahlungen im Monat aus ihrer Sicht eigentlich kostenfrei sein sollten. Dass die Höhe des Entgelts überprüft werden soll, sei aber positiv. "Denn gerade für finanziell schwächere Verbraucherinnen und Verbraucher und welche, die kein Online-Banking nutzen, treiben die Buchungsgebühren die Kosten für ein einfaches Girokonto in die Höhe."/sem/DP/mis

18.06.2019 | 10:41:09 (dpa-AFX)
Kukies: Mischen uns nicht in Fusionen im Bankensektor ein
18.06.2019 | 06:24:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP: BGH verkündet Urteil zu Bankgebühren für Schalterbuchungen
18.06.2019 | 05:49:09 (dpa-AFX)
Erneut Warnstreiks an Banken in Niedersachsen und Bremen
18.06.2019 | 05:49:05 (dpa-AFX)
BGH verkündet Urteil zu Bankgebühren für Schalterbuchungen
17.06.2019 | 20:18:43 (dpa-AFX)
Verdi ruft Bankbeschäftigte erneut zu Warnstreiks auf
16.06.2019 | 14:40:25 (dpa-AFX)
Nach Betrugsfällen: Volksbank sperrt Zahlungen an N26 und Co.

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