Zertifikate Spezial / 15.07.2019 | 16:31:00 Werbung

Commerzbank: Hoher Bewertungsabschlag

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Commerzbank ist eine der größten Privatbanken in Deutschland und konzentriert sich auf das Geschäft mit Privat- und Firmenkunden mit dem Fokus auf den gehobenen Mittelstand. Regional operiert die Bank hauptsächlich in Deutschland und über ihre Tochtergesellschaft mBank in Polen.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Niedrigzinsphase belastet

Es deutet sich durch diverse Kommentare von Notenbankern und die Wahl von Lagarde zur neuen EZB-Chefin eine tendenzielle Fortsetzung der Niedrigzinsphase auf unbestimmte (und lange) Zeit an. Derzeit gehört Commerzbank mit Provisionserträgen von 3 Mrd. Euro (nur 30% der Nettoerträge) zu den Banken mit einer der höchsten Zinssensitivitäten. Vor diesem Hintergrund ist eine Belastung des Zinsergebnisses in der Zukunft wahrscheinlich.

Perspektiven der Aktie

Nach der jüngsten Korrektur notiert Commerzbank derzeit mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis 0,28. Dies stellt einen erheblichen Bewertungsabschlag gegenüber der Peergroup (Gruppe vergleichbarer Unternehmen) dar. Auch wenn er teilweise nachvollziehbar ist, so ist ein moderater Rückgang dieses Abschlags unter der Voraussetzung angebracht, dass die Bank ihre kommunizierte Strategie umsetzen kann.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Commerzbank zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Commerzbank-Aktie vom 12.06.2019 bis 19.06.2020 nicht auf oder unter 4,80 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF3NC3 auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg

 

Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Commerzbank-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 12.06.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DF3NC3).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF3NC3 zahlt am Ende der Laufzeit (26.06.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 7,50 EUR, sofern die Commerzbank-Aktie während der Beobachtungstage (12.06.2019 bis 19.06.2020) immer über der Barriere von 4,80 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Commerzbank-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 7,50 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Commerzbank-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (12.06.2019 bis 19.06.2020) auf oder unter der Barriere von 4,80 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Commerzbank-Aktie am 19.06.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 7,50 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Commerzbank-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 7,50 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Commerzbank-Aktie am 19.06.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF3NC3, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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(Bewertungen: 1)

Bonus Cap 4,8 2020/06: Basiswert Commerzbank

DF3NC3 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 12.12. 12:10:31, Brief
DF3NC3 // Quelle: DZ BANK: Geld 12.12. 12:10:31, Brief
5,05 EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
1,61%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 5,248 EUR
Quelle : Xetra , 11:56:46
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 7,50 EUR
  • Bonuszahlung 7,50 EUR
  • Barriere 4,80 EUR
  • Abstand zur Barriere in % --
  • Barriere gebrochen Ja
  • Bonusrenditechance in % p.a. --
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Commerzbank AG

11.12.2019 | 11:53:59 (dpa-AFX)
Commerzbank scheitert mit Comdirect-Offerte und setzt auf direkte Verschmelzung

FRANKFURT/QUICKBORN (dpa-AFX) - Die Commerzbank <DE000CBK1001> ist bei der geplanten Komplettübernahme ihrer Tochter Comdirect <DE0005428007> im ersten Anlauf gescheitert. Nur wenige Comdirect-Aktionäre hätten ihre Papiere angedient, teilte das Frankfurter Geldhaus am Mittwoch mit. Die Annahmeschwelle von 90 Prozent wurde klar verfehlt. Commerzbank-Chef Martin Zielke will die Online-Bank jetzt auf dem Weg einer direkten Verschmelzung übernehmen.

Diesem Schritt müssen die Aktionäre auf den Hauptversammlungen beider Banken mit einer Quote von 75 Prozent zustimmen. Bei der Comdirect aus Quickborn (Schleswig-Holstein) verfügt die Commerzbank dank ihrer Beteiligung von 82,31 Prozent bereits die dafür notwendigen Stimmen. Mit mehr als 90 Prozent der Stimmrechte hätten die Frankfurter die Übernahme aber schneller und einfacher vorantreiben können. Allerdings kam sie mit ihrem Übernahmeangebot nur auf einen Anteil von 82,63 Prozent. Die Offerte war am Freitag ausgelaufen.

Die Commerzbank hatte für jede Comdirect-Aktie 11,44 Euro geboten und damit 25 Prozent auf den vorherigen Kurs draufgelegt. Allerdings war der Comdirect-Kurs daraufhin zeitweise auf mehr als 13,50 Euro gestiegen, wohl auch, weil Anleger auf eine Erhöhung der Übernahmeofferte gehofft hatten. Zielke hatte dies aber bereits früher abgelehnt./stw/jha/

11.12.2019 | 11:12:12 (dpa-AFX)
DGAP-News: Frist des Commerzbank-Erwerbsangebots für comdirect ausgelaufen (deutsch)
10.12.2019 | 14:54:48 (dpa-AFX)
Bayern will Sparer über Bundesrat vor Negativzinsen schützen
10.12.2019 | 12:09:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Apple Pay startet in Deutschland durch
10.12.2019 | 10:53:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Apple Pay startet in Deutschland durch
10.12.2019 | 09:15:14 (dpa-AFX)
Apple Pay startet bei Sparkassen und weiteren Banken
06.12.2019 | 17:09:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 'Opec+' einigt sich auf schärfere Förderkürzung - Ölpreise steigen

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