Zertifikate Spezial / 10.12.2018 | 10:55:00 Werbung

Bayer: Weitgehender Konzernumbau

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Bayer ist ein global agierendes Life Science-Unternehmen mit den Segmenten Pharma (verschreibungspflichtige Medikamente), Consumer Health (verschreibungsfreie Medikamente), Crop Science (Pflanzenschutz und Saatgut) sowie dem Geschäftsfeld Tiergesundheit.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Management mit neuer Strategie

Am 29.11.2018 wurden überraschend früh Informationen zu der neuen Strategie, langfristigen Zielen und dem laufenden Konzernumbau veröffentlicht. Das Effizienzprogramm sieht Kosten-Einsparungen in Höhe von jährlich 1,6 Mrd. EUR (ohne Monsanto-Synergien in Höhe von 1 Mrd. EUR) ab 2022 vor. Dazu sind Einmalaufwendungen in Höhe von 4,4 Mrd. EUR über drei Jahre nötig. Weltweit werden rund 12.000 Arbeitsplätze abgebaut.

Perspektiven der Aktie

Die Nachrichten zu Glyphosat haben zu deutlichen Kursabschlägen der Bayer-Aktie geführt. Ab Februar 2019 stehen weitere Prozesse in anderen US-Bundesstaaten an. Wir befürchten, dass die Bayer-Aktie bei weiteren Entscheidungen zu Ungunsten des Unternehmens kurzfristig negativ betroffen sein könnte. Es besteht aber auch die Chance auf positive Entscheidungen. Wir glauben dabei, dass die negativen Kursreaktionen zukünftig weniger stark ausfallen werden als zuletzt, da bereits ein zu hohes Schadenersatz-Risiko eingepreist ist. Ein rechtskräftiges Urteil wird nicht vor Ende des Jahres 2020 erwartet. Wir bewerten den weitreichenden Konzernumbau darüber hinaus als strategisch richtig.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Bayer zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die Bayer-Aktie vom 19.09.2018 bis 21.06.2019 nicht auf oder unter 47,50 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDG8LV auf ein solches Szenario setzen:


Quelle: Bloomberg

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der Bayer-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 19.09.2018 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DDG8LV).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDG8LV zahlt am Ende der Laufzeit (28.06.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 80,00 EUR, sofern die Bayer-Aktie während der Beobachtungstage (19.09.2018 bis 21.06.2019) immer über der Barriere von 47,50 EUR notiert.

Steigt der Kurs der Bayer-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 80,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die Bayer-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (19.09.2018 bis 21.06.2019) auf oder unter der Barriere von 47,50 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Bayer-Aktie am 21.06.2019 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 80,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Bayer-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 80,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Bayer-Aktie am 21.06.2019 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDG8LV, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.


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Bonus Cap 47,5 2019/06: Basiswert Bayer

DDG8LV / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.03., Brief 22.03.
DDG8LV // Quelle: DZ BANK: Geld 22.03., Brief 22.03.
70,65 EUR
Geld in EUR
70,80 EUR
Brief in EUR
-3,35%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 59,30 EUR
Quelle : Xetra , 22.03.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 80,00 EUR
  • Bonuszahlung 80,00 EUR
  • Barriere 47,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 19,90%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 64,12% p.a.
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Bayer AG

22.03.2019 | 19:01:04 (dpa-AFX)
Bauernverband aus NRW sieht 'keine Alternative zu Glyphosat'

KÖLN (dpa-AFX) - Der Präsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbands (RLV), Bernhard Conzen, lehnt ein Verbot des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat ab. In der Landwirtschaft gebe es derzeit dazu keine Alternative, sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag). Ohne Glyphosat wäre "die Nachhaltigkeit auf den Äckern und bei der Arbeit" gestört. Eine intensive Pflügung, die bei einem Verbot wieder notwendig würde, "kostet nicht nur deutlich mehr Zeit und damit Geld, sondern ist auch schlecht für die Umwelt", fügte Conzen hinzu. Der RLV repräsentiert nach eigenen Angaben rund 20 000 Bauern im Rheinland.

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer <DE000BAY0017> hatte am Dienstag in den USA wegen eines Unkrautvernichtungsmittels mit dem Wirkstoff Glyphosat eine Niederlage vor Gericht erlitten. Eine Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand, dass das Mittel ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des Klägers gewesen sei./brd/DP/men

22.03.2019 | 07:58:45 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Bayer Aktiengesellschaft (deutsch)
20.03.2019 | 18:18:09 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 4: Glyphosat-Schlappe nährt Angst vor Milliardenrisiken bei Bayer
20.03.2019 | 14:30:50 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 3/Schlappe in US-Prozess: Wie gefährlich wird Monsanto für Bayer?
20.03.2019 | 14:08:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Schlappe in US-Großprozess: Wie gefährlich wird Monsanto für Bayer?
20.03.2019 | 12:24:27 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 3: Glyphosat-Schlappe nährt Angst vor Milliardenrisiken bei Bayer
20.03.2019 | 11:38:34 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Warburg Research senkt Bayer auf 'Hold' und Ziel auf 69 Euro

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