Zertifikate Spezial / 13.05.2019 | 17:49:00 Werbung

BASF: Positive Nachholeffekte im zweiten Halbjahr

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Das Portfolio des weltweit größten Chemieunternehmens BASF umfasst Chemikalien, Pflanzenschutzmittel und Saatgut. Die Erdöl- sowie Erdgas-Explorations- und Produktionstochter Wintershall wird in dem Gemeinschaftsunternehmen mit DEA eingebracht.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Berichtete Zahlen im Rahmen der Erwartungen

Der Umsatz stieg um 3% auf 16,18 Mrd. EUR. Organisch sank der Umsatz zwar um 6%, die Übernahme des Saatgutgeschäfts von Bayer glich den Rückgang allerdings aus. Der positive Währungseinfluss lag ebenfalls bei 3%. Die Gewinnbeiträge der Petrochemie sanken durch niedrigere Auslastungen und Wartungsstopps. Zusätzlich belastete der Preisdruck bei Polyurethan-Vorprodukten. Diese konnten durch die Agrar-Zukäufe und die Gewinne bei den Additiven im Segment Industrial Solutions nicht ausgeglichen werden. Der Börsengang von DEA Wintershall ist für das zweite Halbjahr 2020 avisiert.

Perspektiven der Aktie

Die Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA haben sich im ersten Quartal erwartungsgemäß negativ auf die Kundenbestellungen ausgewirkt. Wir gehen davon aus, dass diese Situation auch im zweiten Quartal anhält. Für das zweite Jahreshälfte 2019 erwarten wir dann aber Nachholeffekte.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert BASF zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die BASF-Aktie vom 02.05.2019 bis 17.06.2020 nicht auf oder unter 52,50 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF2MK7auf ein solches Szenario setzen:



Quelle: Bloomberg


Zum Archiv

Rechtliche Hinweise

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der BASF-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap/Bonus) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 02.05.2019 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DF2MK7).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF2MK7 zahlt am Ende der Laufzeit (24.06.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 80,00 EUR, sofern die BASF-Aktie während der Beobachtungstage (02.05.2019 bis 17.06.2020) immer über der Barriere von 52,50 EUR notiert.

Steigt der Kurs der BASF-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 80,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die BASF-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (02.05.2019 bis 17.06.2020) auf oder unter der Barriere von 52,50 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der BASF-Aktie am 17.06.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 80,00EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der BASF-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 80,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der BASF-Aktie am 17.06.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDF2MK7, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 11)

Bonus Cap 52,5 2020/06: Basiswert BASF

DF2MK7 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 24.05., Brief 24.05.
DF2MK7 // Quelle: DZ BANK: Geld 24.05., Brief 24.05.
65,93 EUR
Geld in EUR
66,03 EUR
Brief in EUR
1,65%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 60,73 EUR
Quelle : Xetra , 24.05.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 80,00 EUR
  • Bonuszahlung 80,00 EUR
  • Barriere 52,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 13,55%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 19,73% p.a.

News / BASF SE

21.05.2019 | 10:53:38 (dpa-AFX)
2022 soll erste BASF-Anlage an neuem China-Standort in Betrieb gehen

LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Im Jahr 2022 soll die erste Anlage am geplanten neuen Großstandort des Chemieriesen BASF <DE000BASF111> in Südchina in Betrieb gehen. Dabei handele es sich um eine Anlage für technische Kunststoffe mit einer Kapazität von 60 000 Tonnen im Jahr, teilte das Unternehmen am Dienstag in Ludwigshafen mit. Derzeit laufe noch eine Machbarkeitsstudie, der genaue Baustart steht nach BASF-Angaben noch nicht fest. Neben der Anlage für technische Kunststoffe soll an dem neuen Standort in Zhanjiang in der Provinz Guandong auch eine Anlage für thermoplastische Polyurethane (TPU) entstehen. TPU wird unter anderem für sicherheitsverstärkte Kabel oder Leitungen verwendet.

Im Januar dieses Jahres hatten BASF und der Vize-Gouverneur der Provinz Guangdong, Lin Shaochun, eine Rahmenvereinbarung für den Verbundstandort im südchinesischen Guangdong unterzeichnet. Insgesamt wollen die Ludwigshafener dort schrittweise bis zu 10 Milliarden US-Dollar (knapp 9 Mrd Euro) investieren. Am Ende wird Zhanjiang den Planungen zufolge die weltweit drittgrößte BASF-Produktionsstätte sein nach Ludwigshafen und dem belgischen Antwerpen./chs/DP/fba

21.05.2019 | 10:21:27 (dpa-AFX)
ANALYSE: Lage besser als Kurs - Metzler hebt BASF auf 'Buy'
17.05.2019 | 15:23:31 (dpa-AFX)
DGAP-DD: BASF SE (deutsch)
15.05.2019 | 11:10:13 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Eingetrübte Konjunktur trifft Chemie - Umsatzrückgang zu Jahresbeginn
15.05.2019 | 10:09:16 (dpa-AFX)
Chemiebranche leidet unter eingetrübter Konjunktur
08.05.2019 | 16:30:51 (dpa-AFX)
DGAP-DD: BASF SE (deutsch)
08.05.2019 | 16:30:46 (dpa-AFX)
DGAP-DD: BASF SE (deutsch)

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-derivate-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik dzbank-derivate-Expertenlounge.