Zertifikate Spezial / 20.03.2017 | 14:05:00 Werbung

BASF: guter Ausblick für 2017 durch diverse Gewinntreiber

DZ BANK AG
Autor DZ BANK AG

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Das Portfolio des weltweit größten Chemieunternehmens BASF umfasst Chemikalien, Pflanzenschutz-mittel und Saatgut sowie Erdöl- und Erdgas-Exploration & Produktion (100%-Gruppengesellschaft Wintershall). Das Agrargeschäft fokussiert sich auf Pflanzenschutz.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Q4-EBIT trifft Markterwartung

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat in Q4 2016 mit einem adjustierten EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von 1,18 Mrd. Euro genau die Markterwartungen getroffen. Das Unternehmen ging für das Geschäftsjahr 2016 von einem adjustierten EBIT-Rückgang aus. Der Konzern hat einen ersten konkreten Ausblick für den Konzern und die Teilsegmente für das Jahr 2017 gegeben. Der Konzern-Umsatz soll nach Unternehmensangaben um mehr als 6% und das adjustierte EBIT vor Sonder-aufwand um bis zu 10% ansteigen.

Perspektiven der Aktie

BASF sollte unseres Erachtens im Geschäftsjahr 2017 von positiven Preis- und Mengeneffekten im Öl &Gas-Segment profitieren. Wir erwarten höhere Öl- und Gasproduktionsmengen in Libyen, Nor-wegen bzw. Russland und gehen von einer Umsatzsteigerung im Jahr 2017 gegenüber 2016 von 24% aus. Im zweiten Halbjahr 2017 könnten sich durch das neue TDI-Werk unserer Meinung nach positive Mengen- und negative Preiseffekte ausgleichen.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert BASF zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung  aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko).

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die BASF-Aktie vom 31.01.2017 bis 16.03.2018 nicht auf oder unter 72,50 EUR notieren wird, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGR3YE auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg, eigene Darstellung

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der BASF-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 31.01.2017 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DGR3YE).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGR3YE zahlt am Ende der Laufzeit (23.03.2018) einen Bonusbetrag in Höhe von 100,00 EUR, sofern die BASF-Aktie während der Beobachtungstage (31.01.2017 bis 16.03.2018) immer über der Barriere von 72,50 EUR notiert. Steigt der Kurs der BASF-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 100,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die BASF-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (31.01.2017 bis 16.03.2018) auf oder unter der Barriere von 72,50 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der BASF-Aktie am 16.03.2018 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 100,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der BASF-Aktie über den Cap (obere Preis-grenze) von 100,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der BASF-Aktie am 16.03.2018 null ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGR3YE, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Hinweis auf den Prospekt: Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.


Zum Archiv

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Bonus Cap 72,5 2018/03: Basiswert BASF

DGR3YE / DE000DGR3YE4 // Quelle: DZ BANK: Geld 20.09. 09:15:16, Brief 20.09. 09:15:16
96,05
Geld in EUR
96,06
Brief in EUR
0,05%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 87,33 EUR
Quelle: Xetra, 09:09:40
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 100,00 EUR
  • Bonuszahlung 100,00 EUR
  • Barriere 72,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 16,98%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 8,30% p.a.
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / BASF SE

20.09.2017 | 05:36:03 (dpa-AFX)
Regierung hat Hermes-Bürgschaften für Türkei noch nicht eingeschränkt

BERLIN (dpa-AFX) - In der Krise mit der Türkei hat die Bundesregierung die staatliche Absicherung von Türkei-Geschäften der deutschen Wirtschaft durch Hermes-Bürgschaften noch nicht eingeschränkt. Die Regierung habe «eine Überprüfung ihrer Deckungspraxis für Exporte in die Türkei eingeleitet, die eine restriktive Handhabe vorsieht», heißt es in einer Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Özcan Mutlu, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Umsetzung befinde sich derzeit noch «in der Abstimmung zwischen den Ressorts».

Weiter teilte das Auswärtige Amt mit: «Gleichermaßen überprüft die Bundesregierung derzeit ihre Deckungspraxis für Investitionsgarantien für deutsche Investitionen in der Türkei.» Als Reaktion auf die Inhaftierung deutscher Staatsbürger in der Türkei hatte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) vor zwei Monaten angekündigt, die Absicherung von Geschäften und Exporten über Hermes-Bürgschaften sowie von Investitionskrediten zu überprüfen.

Mutlu kritisierte, die Bundesregierung prüfe nun seit zwei Monaten, ohne konkrete Maßnahmen umzusetzen. «Berlin produziert viel heiße Luft», sagte er der dpa. «So wird die Bundesregierung ihrer Fürsorgepflicht für die eigenen Staatsbürger nicht gerecht.»

In der Antwort des Auswärtigen Amtes hieß es, in der EU habe die Bundesregierung deutlich gemacht, dass sie einer von der Türkei angestrebten Ausweitung der EU-Zollunion nicht zustimmen werde. Auch bei ihrer Beteiligung an Entscheidungen «über Finanzierungen durch europäische und multilaterale Institutionen und deutsche Förderbanken verfolgt die Bundesregierung eine restriktive Linie».

Mit Hermes-Bürgschaften sichert der Staat Auslandsgeschäfte deutscher Unternehmen gegen wirtschaftlich und politisch bedingte Zahlungsausfälle ab. In der Türkei sind nach Angaben des Industrieverbandes BDI rund 6800 deutsche Unternehmen aktiv. Das bilaterale Handelsvolumen liegt bei 37 Milliarden Euro. Für deutsche Ausfuhren rangiert die Türkei unter den Zielländern auf Platz 15./cy/DP/tos

19.09.2017 | 08:58:59 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Commerzbank belässt BASF auf 'Buy' - Ziel 90,10 Euro
19.09.2017 | 07:35:40 (dpa-AFX)
BASF will Polyamidgeschäft durch Milliardenzukauf stärken
18.09.2017 | 16:14:30 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: BASF klettern an Dax-Spitze - Erreichen Hoch seit Juni
18.09.2017 | 15:50:50 (dpa-AFX)
Industrie 4.0: Konferenz beleuchtet Herausforderungen in Unternehmen
13.09.2017 | 21:12:37 (dpa-AFX)
Kreise: BASF ist heißer Kandidat für Saatgutgeschäft von Bayer
13.09.2017 | 15:07:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Umfrage: Deutsche Wirtschaft kritisiert US-Sanktionen gegen Russland

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