Zertifikate Spezial / 03.12.2018 | 16:54:00 Werbung

adidas: Ergebniszahlen über Erwartungen

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

adidas ist ein führendes Unternehmen in der Sportartikelindustrie und bietet ein umfassendes Produktportfolio an. Weltweit rangiert die Gesellschaft hinter Nike aus den Vereinigten Staaten an zweiter Stelle. Weltmarktführer ist adidas in der Kategorie Fußball. Beschaffungsmarkt für die Schuhe ist überwiegend Asien.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Management revidiert Ergebniserwartungen nach oben

Aufgrund von deutlich besser als erwartet ausgefallenen Ergebniszahlen im dritten Quartal hat das adidas-Management die Erwartungen für das Gesamtjahr 2018 nach oben revidiert. Gleichzeitig wurde aber die Umsatzerwartung aufgrund der voraussichtlich auch im vierten Quartal anhaltenden Umsatzflaute im Europa-Geschäft leicht nach unten revidiert. Bei den wesentlichen Ergebnistreibern (Nordamerika- und China-Geschäft und im Online-Geschäft) läuft indes alles nach Plan.

Perspektiven der Aktie

Das adidas-Management räumte selbstkritisch ein, im Europa-Geschäft nicht rechtzeitig genug auf neue Markttrends reagiert zu haben. Die sehr starke Wachstumsdynamik in den Regionen Nordamerika und Asien sowie das starke Wachstum im Online-Geschäft steigern aber die Attraktivität der Aktie.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert adidas zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die adidas-Aktie vom 12.06.2018 bis 20.03.2020 nicht auf oder unter 150,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD87UN auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg

Hinweis: Der Chart veranschaulicht die Wertentwicklung der adidas-Aktie in der Vergangenheit. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die im Chart eingezeichnete Barriere sowie obere Preisgrenze (Cap) dienen lediglich der Veranschaulichung. Sie gelten erst ab dem 12.06.2018 (Emissionstag des Bonuszertifikates mit Cap mit der WKN DD87UN).

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD87UN zahlt am Ende der Laufzeit (27.03.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 240,00 EUR, sofern die adidas-Aktie während der Beobachtungstage (12.06.2018 bis 20.03.2020) immer über der Barriere von 150,00 EUR notiert.

Steigt der Kurs der adidas-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 240,00 EUR hinaus, so partizipiert der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiert die adidas-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (12.06.2018 bis 20.03.2020) auf oder unter der Barriere von 150,00 EUR, erhält der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der adidas-Aktie am 20.03.2020 (Referenzpreis) abhängt.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspricht dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung ist auf den Höchstbetrag von 240,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der adidas-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 240,00 EUR hinaus erfolgt nicht. Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der adidas-Aktie am 20.03.2020 null ist.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD87UN, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.


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(Bewertungen: 21)

Bonus Cap 150 2020/03: Basiswert adidas

DD87UN / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.02. 14:18:10, Brief 22.02. 14:18:10
DD87UN // Quelle: DZ BANK: Geld 22.02. 14:18:10, Brief 22.02. 14:18:10
215,18 EUR
Geld in EUR
215,20 EUR
Brief in EUR
0,05%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 203,10 EUR
Quelle : Xetra, 14:05:40
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 240,00 EUR
  • Bonuszahlung 240,00 EUR
  • Barriere 150,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 26,14%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 10,69% p.a.
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / adidas AG

14.02.2019 | 14:43:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Puma setzt 2019 zum nächsten Sprung an - Anleger trotzdem unzufrieden

(Neu: Aussagen zum Brexit im 7. und 8. Absatz)

HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Der Sportartikelhersteller Puma <DE0006969603> will nach kräftigen Zuwächsen 2018 auch im laufenden Jahr weiter wachsen. 2019 soll der Umsatz währungsbereinigt um 10 Prozent steigen, wie der Konzern am Donnerstag in Herzogenaurach mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) soll auf 395 bis 415 Millionen Euro klettern. An der Börse wurde dies aber negativ aufgenommen. Der Aktienkurs fiel um rund 6 Prozent. Auch der Aktienkurs des Rivalen Adidas <DE000A1EWWW0> geriet zeitweise unter Druck.

Anlegern reichten die Ergebnisse offenbar nicht aus. Börsenbrief-Autor Hans Bernecker wies in seiner aktuellen Ausgabe darauf hin, dass Puma auf Basis des für 2019 erwarteten Gewinns bereits hoch bewertet sei. Für neue Käufe sei der Kurs inzwischen zu hoch. JPMorgan-Analystin Chiara Battistini sieht ihre Erwartungen mit den 2018er-Zahlen hingegen erfüllt. Sie hält Kursschwächen für eine gute Kaufgelegenheit und verwies auf ein dauerhaftes und vor allem schwungvolleres Umsatzwachstum als wichtigsten Aspekt.

Puma-Chef Björn Gulden hat das Unternehmen wieder stärker auf das Kerngeschäft Sport ausgerichtet. Während der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland stattete Puma die Nationalmannschaften von Uruguay, der Schweiz, Serbien und Senegal aus. Bei den Fußballvereinen hat der Sportartikelhersteller neue Partnerschaften unter anderem mit dem AC Mailand, Olympique Marseille und Borussia Mönchengladbach abgeschlossen. Markenbotschafterinnen wie Supermodel Adriana Lima und Influencerin Selena Gomez sollen außerdem bei jungen Frauen punkten. Zudem kündigte das Unternehmen im Januar eine strategische Partnerschaft mit Porsche Design an. Eine gemeinsame Sportkollektion soll bereits im März erhältlich sein.

Im vergangenen Jahr kehrte Puma nach 20 Jahren auch wieder in den Basketball-Sport zurück, womit das Unternehmen seine Position in Nordamerika verbessern will. Nach dem Konzernumbau und Teilausstieg des früheren Großaktionärs Kering <FR0000121485> ist der Adidas-Konkurrent seit 2018 wieder im MDax <DE0008467416> gelistet.

Am deutlichsten konnte Puma 2018 seine Erlöse in der Region Asien/Pazifik ankurbeln. Das Unternehmen wuchs dort um rund 24 Prozent, was vor allem an den guten Geschäften in China und Südkorea lag. Insgesamt verbesserte sich der Umsatz um mehr als 12 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Ohne belastende Wechselkurseffekte wäre es noch mehr gewesen.

Probleme könne es kurzfristig beim Wachstum in Europa geben, erklärte der Puma-Chef. "Wir haben eine gewissen Unruhe im Markt", so Gulden mit Blick etwa auf den geplanten Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union (Brexit). England sei ein wichtiger Markt für den Sport.

Puma habe sich bereits auf einen ungeordneten Ausstieg Großbritanniens vorbereitet. Man habe Lieferungen auf die Insel vorgezogen, um gewappnet zu sein. Organisatorisch und logistisch werde auch an Lösungen gearbeitet. "Da muss man am Ball bleiben - niemand weiß genau, was passiert." 2019 werde in Europa ein schwierigeres Jahr als in anderen Regionen sein.

Operativ verdiente Puma im vergangenen Jahr mit 337 Millionen Euro knapp 38 Prozent mehr. Das Nettoergebnis stieg ebenfalls in dieser Größenordnung auf 187,4 Millionen Euro. An die Aktionäre soll für 2018 eine Dividende in Höhe von 3,50 Euro gezahlt werden, nach einer Sonderdividende von 12,50 Euro ein Jahr zuvor./elm/bak/jha/

14.02.2019 | 12:13:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Puma setzt 2019 zum nächsten Sprung an - Anleger trotzdem unzufrieden
14.02.2019 | 11:51:35 (dpa-AFX)
WDH/Puma setzt 2019 zum nächsten Sprung an
14.02.2019 | 11:06:39 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Puma rutschen ab - Erfüllte Erwartungen sind Anlegern zu wenig
14.02.2019 | 10:10:18 (dpa-AFX)
Puma setzt 2019 zum nächsten Sprung an
14.02.2019 | 05:50:04 (dpa-AFX)
Puma legt Bilanz für 2018 vor
11.02.2019 | 06:35:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Digitaltechnik kontra Massenmode - Das Comeback der Maßanfertigung

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