Rohstoff-Trading / 07.11.2018 | 10:13:55 Werbung

Gold vor glänzendem Comeback?

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Hedgefonds erhöhen Short-Positionen
  • Zentralbanken stocken Goldbestände deutlich auf
  • Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Gold
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Unsicherheiten befeuern Goldnachfrage - Hedgefonds erhöhen Short-Positionen

Gold profitierte in den vergangenen Wochen vom zunehmend unsicherer werdenden Marktumfeld. Angesichts des nach wie vor schwelenden Handelsstreits zwischen China und den USA und der Gefahr eines unkontrollierten Brexit konnte das gelbe Edelmetall in den vergangenen Wochen deutliche Zugewinne vorweisen. Einige Investoren scheinen nicht zuletzt aufgrund der jüngst gesehenen Korrekturen an den US-Märkten und den europäischen Leitbörsen wieder verstärkt auf das als Krisenwährung geschätzte Edelmetall zu setzen. Allerdings zeigte die zuletzt veröffentlichte Erhebung der US-Terminbörse, dass Hedgefonds und institutionelle Investoren ihre Netto-Short-Positionen bei Gold wieder aufgestockt haben, was unserer Ansicht nach zumindest kurzfristig für ein eher limitiertes Aufwärtspotenzial spricht.

 

Die Perspektive: Zentralbanken stocken Goldreserven massiv auf!

Als möglicher kurzfristiger Kurstreiber für das gelbe Edelmetall könnten sich unseres Erachtens die in dieser Woche stattfindenden US-Kongresswahlen erweisen, Gelingt es den US-Demokraten, im Zuge der Midterm Election die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus zu erlangen, könnte die Vormachtstellung der Republikaner unter US-Präsident Donald Trump ernsthaft gefährdet werden, so die Einschätzung vieler Beobachter in Washington. Da sich die US-Demokraten laut der aktuellen Wahlumfragen in vielen US-Bundesstaaten gute Chancen ausrechnen können, könnte es mit der politischen Dominanz der Republikaner, die bis dato sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus die Mehrheit stellen, bald vorbei sein. Entsprechend gehen Experten im Falle eines positiven Wahlausgangs für die US-Demokraten von einem deutlich steigenden Goldpreis aus.

 

Was nach unserer Ansicht für einen mittelfristig weiter steigenden Goldpreis spricht, ist die Tatsache, dass in jüngster Vergangenheit viele Zentralbanken ihre Goldbestände teilweise deutlich nach oben gefahren haben. Allein im dritten Quartal stiegen laut einer Erhebung des World Gold Councils die Nettogoldkäufe der Zentralbanken im Vorjahresvergleich um 148 Tonnen an, was einem Plus von 22% entspricht. Damit wurde der höchste Wert seit Ende 2015 erreicht.

 

Trading-Taktik: Ausbruch auf neues Verlaufshoch

Gold konnte sich zuletzt aus einer mehrmonatigen Seitwärtsrange im Bereich der Marke von 1.200 USD je Feinunze nach oben lösen. Nachdem der Aufwärtsimpuls zuletzt überzeugend verteidigt werden konnte, dürfte der Ausbruch auf ein neues Verlaufshoch nach unserer Einschätzung eine Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung einleiten. Eine mögliche Trading-Taktik kann u.E. daher darin bestehen, bei einem Ausbruch über die Marke von 1.240 USD auf der Long-Seite zu folgen.

 

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Gold

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf Gold steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Basiswerts gehebelt nach. Auf den Basiswert Gold stehen verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem aktuellen Basispreis von 906,04 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 906,04 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt der Endlos-Turbo wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 06.11.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

> Mehr Rohstoff-Trading

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 16)

Endlos Turbo Long 916,42 open end: Basiswert Gold

DDL9GH / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.01. 21:59:50, Brief 22.01. 21:59:50
DDL9GH // Quelle: DZ BANK: Geld 22.01. 21:59:50, Brief 22.01. 21:59:50
32,43 EUR
Geld in EUR
32,44 EUR
Brief in EUR
1,31%
Diff. Vortag in %
  • Basispreis 916,42 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 28,65%
  • Knock-Out-Barriere 916,42 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 28,65%
  • Hebel 3,49x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Gold

10.01.2019 | 11:58:02 (dpa-AFX)
GOLDPREIS IM FOKUS: Zahlreiche Krisen lassen Gold stärker glänzen

FRANKFURT (dpa-AFX) - An den Finanzmärkten haben die Sorgen vor den Folgen jüngster Krisen die Nachfrage nach vermeintlich sicheren Anlagen wie Gold spürbar verstärkt. Gebannt verfolgen Anleger einen wachsenden Protektionismus der US-Regierung und die weitere Entwicklung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Gleichzeitig wird in Großbritannien heftig über ein Abkommen für einen geregelten Austritt des Landes aus der Europäischen Union gerungen, während der 29. März und damit der Termin für den Brexit immer näher rückt. Vor diesem Hintergrund gehen viele Anleger auf Nummer sicher und haben sich verstärkt mit Gold eingedeckt. Steht das Gold also 2019 vor einem glänzenden Comeback?

SO HAT SICH DER GOLDPREIS ENTWICKELT:

Das Jahr 2018 war kein gutes Jahr für alle, die bei der Geldanlage auf Gold gesetzt haben. Mitte August war der Goldpreis bis auf 1160 US-Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2017. Aber seit Mitte November zeigte sich wieder ein völlig anderes Bild. Seitdem kannte der Goldpreis nur eine Richtung: nach oben.

Eine Eskalationsspirale im Handelsstreit zwischen den USA und China, in der sich die beiden größten Volkswirtschaften mit immer neuen Strafzöllen überzogen hatten, trieb die Anleger verstärkt in sichere Anlagehäfen. Vor allem die Kursturbulenzen an den US-Börsen über die Weihnachtsfeiertage zeigten Wirkung. Der Goldpreis stieg zu Beginn des neuen Jahres zeitweise bis auf 1298,60 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit sechs Monaten.

Zuletzt hat der Anstieg des Goldpreises allerdings etwas an Schwung verloren. Als Ursache gelten Hinweise auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Unterhändler beider Länder scheinen bei ihren Handelsgesprächen vorangekommen zu sein. Einen Durchbruch hat es bisher aber nicht gegeben und der Goldpreis verharrte am Donnerstag knapp unter der Marke von 1300 Dollar.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

"Die relativ starken Einbrüche an den Aktienmärkten in den letzten Monaten haben wieder zu stärkerer Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold geführt", beschrieb Rohstoffexperte Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg die Marktentwicklung. Er verwies auf die Entwicklung von Gold-ETFs, also Wertpapieren, bei denen Gold physisch hinterlegt wird. Hier seien die Bestände im Zeitraum von Anfang Oktober bis zum Jahresende 2018 um mehr als 120 Tonnen gestiegen.

Außerdem verwies Schallenberger auf die Zinsentwicklung in den USA, die den Goldpreis stützen dürfte. Zuletzt hatte die US-Notenbank Fed deutliche Signale gesendet, dass die Leitzinsen im laufenden Jahr langsamer steigen werden. Eine Folge der sinkenden Zinserwartungen ist ein kräftiger Rückgang der Renditen amerikanischer Staatsanleihen. Hier gilt die Faustregel: Je geringer der Zinssatz für festverzinsliche Papiere, desto höher ist der Anreiz zum Kauf von Gold.

Auch Goldhändler berichten von einem starken Anstieg der Nachfrage nach dem Edelmetall. "Seit Ende des letzten Jahres hat sich bei der Degussa die tägliche Nachfrage auf bis zu 200 Kilogramm Gold am Tag verdoppelt", sagte der Sprecher der Geschäftsführung von Degussa Goldhandel, Wolfgang Wrzesniok-Roßbach. Der Nachfrageschub sei nicht nur von Kleinsparern ausgegangen, sondern "in überraschend großem Umfang" auch von Vermögensverwaltern oder von Privatbanken. Neben Goldmünzen wie dem Krügerrand und 100, sowie 250 Gramm-Barren habe es außerdem eine vergleichsweise starke Nachfrage nach den großen 1 Kilogramm-Barren gegeben, sagte Wrzesniok-Roßbach.

Auf der Angebotsseite werden dagegen kaum Impulse für den Goldpreis erwartet. Hier rechnen Experten in diesem Jahr gemeinhin nicht mit größeren Veränderungen. Die Produktion der Goldminen dürfte demnach bei rund 3200 Tonnen stagnieren.

Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank sieht noch eine weitere Stütze für den Goldpreis. Seiner Einschätzung nach könnten massive Goldkäufe durch die chinesische Notenbank den Wert des Edelmetalls weiter nach oben treiben. Nach Angaben der Zentralbank in Peking wurden die Goldreserven des Landes im Dezember um 320 000 Unzen aufgestockt, was in etwa zehn Tonnen entspricht. Damit hat Chinas Zentralbank erstmals seit Oktober 2016 die Goldreserven wieder erhöht.

"Der Zukauf könnte der Auftakt einer neuen Serie von Goldkäufen der chinesischen Zentralbank sein, da sie in der Vergangenheit für gewöhnlich mehrere Monaten hintereinander Gold gekauft hat", sagte Weinberg. Generell sei zu beobachten, dass das Interesse der Zentralbanken an dem Edelmetall in den vergangenen Monaten spürbar gestiegen sei. "Die Zentralbanken sind damit wieder eine wesentliche Stütze der Goldnachfrage und damit auch des Goldpreises"./jkr/elm/jha/

--- Von Jürgen Krämer, dpa-AFX ---

03.01.2019 | 10:51:45 (dpa-AFX)
Aktienturbulenzen treiben Goldnachfrage bei Deutscher Börse an
02.01.2019 | 15:03:44 (dpa-AFX)
Goldpreis steigt auf Sechsmonatshoch
15.12.2018 | 10:20:02 (dpa-AFX)
AUSBLICK 2019/Comeback nach mauem Jahr? Goldanleger hoffen auf Trendwende
13.08.2018 | 14:35:27 (dpa-AFX)
Goldpreis fällt erstmals seit März 2017 unter 1200 US-Dollar
03.08.2018 | 12:05:58 (dpa-AFX)
Goldpreis auf Talfahrt - Tiefster Stand seit einem Jahr

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-derivate-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik dzbank-derivate-Expertenlounge.