Rohstoff-Trading / 10.04.2019 | 09:30:36 Werbung

Brent: wichtiger Breakout über die 70-USD-Marke!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • OPEC+-Förderkürzungen machen weitere Fortschritte
  • Aussicht auf Einigung im Handelsstreit treibt Ölpreise
  • Ölpreis reagiert kaum auf negative News
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Förderkürzungen der OPEC+-Allianz stützen weiter

Die Ölpreisnotierungen verzeichneten in den vergangenen Wochen erneut deutlichere Zugewinne. Als Stütze erwiesen sich dabei vor allem die konsequent umgesetzten Förderkürzungen der OPEC-Staaten und anderer bedeutender Ölförderländer außerhalb des Kartells wie Russland. Jüngsten Erhebungen zufolge hat die sogenannte OPEC+-Allianz ihre Fördermenge vier Monate in Folge gesenkt und damit einen substanziellen Beitrag zur Stützung der Ölpreisnotierungen geleistet. Der zuletzt unerwartet deutliche Anstieg von 7,2 Millionen Barrel bei den wöchentlichen US-Öllagerbeständen sorgte an den Terminmärkten nur zeitweilig für Verstimmung bei den Öl-Bullen. Marktbeobachtern zufolge war der deutlich stärker als erwartet ausgefallene Anstieg der Öllagerbestände vor allem den Wartungsarbeiten beim Ölhafen in Houston geschuldet. Für diese These spricht unserer Einschätzung nach, dass die Benzin- und Destillat-Lagerbestände in der Vorwoche um 1,78 bzw. um 1,54 Millionen Barrel gesunken waren.

 

Die Perspektive: Baldiges Ende des Handelskonflikts sorgt für gute Stimmung

Für Schwung an den Terminmärkten sollte unseres Erachtens auch in den kommenden Handelstagen die Aussicht auf eine mögliche Einigung zwischen China und den USA im Handelskonflikt sorgen. Jüngsten Agenturberichten zufolge könnte ein Durchbruch kurz bevorstehen, zumal beide Seiten derzeit dem Vernehmen nach über eine Finalisierung eines breit angelegten Rahmenabkommens verhandeln. Kommt es tatsächlich zu einem tragfähigen Handelsabkommen zwischen den beiden führenden Volkswirtschaften, dürften sich die weltweiten konjunkturellen Rahmenbedingungen unserer Ansicht nach deutlich aufhellen. Damit dürfte auch die zuletzt verhaltene Ölnachfrage anziehen, was in Verbindung mit dem zuletzt rückläufigen Ölangebot für weiteren Support sorgen dürfte. Neben den Förderkürzungen der OPEC+-Staaten sorgen die US-Sanktionen gegen den Iran und Venezuela dafür, dass das frei verfügbare Ölangebot auf dem Weltmarkt weiter limitiert bleibt. Aktuell deutet die Price-Action bei Brent Crude Oil unserer Einschätzung nach darauf hin, dass die Marktteilnehmer von einer steigenden Nachfrage bei einem bis auf Weiteres begrenzten Ölangebot ausgehen. Dieses Szenario hatte bereits Goldman Sachs Mitte März in einer Studie prognostiziert und in diesem Zusammenhang Ölpreisnotierungen deutlich oberhalb der Marke von 70 USD in Aussicht gestellt. Die Tatsache, dass Brent Crude Oil zuletzt auf negative Nachrichten wie beispielsweise die neuerliche scharfe Kritik von US-Präsident Trump an den Stützungsmaßnahmen der OPEC+-Staaten kaum reagiert hatte, spricht unserer Einschätzung nach für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bei Brent Crude Oil.

 

Die Trading-Taktik: Ausbruch über 70-USD-Marke, Zeichen stehen auf Trendfortsetzung

In der vergangenen Woche gelang Brent aus unserer Sicht mit dem Breakout aus der engen Seitwärtsrange bei 69 USD ein wichtiger Etappensieg. Da sich die Ölpreisnotierungen in der Folge fester präsentierten und zum Ende der vergangenen Handelswoche die psychologisch wichtige Marke von 70 USD überwinden konnten, sollte sich die übergeordnete Aufwärtsbewegung bei Brent Crude Oil unserer Einschätzung nach weiter fortsetzen. Es bietet sich an, den Stop-Loss bei bestehenden Positionen auf 66 USD nachzuziehen.

 

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Brent Crude Oil

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Oil Contract gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem aktuellen Basispreis von 50,414 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 50,414 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es jedoch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 09.04.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 7)

Endlos Turbo Long 49,154 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DF1J3H / //
Quelle: DZ BANK: Geld 14.06., Brief 14.06.
DF1J3H // Quelle: DZ BANK: Geld 14.06., Brief 14.06.
11,49 EUR
Geld in EUR
11,50 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 62,25 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 03:21:18
  • Basispreis 49,154 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 21,04%
  • Knock-Out-Barriere 49,154 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 21,04%
  • Hebel 4,81x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

16.06.2019 | 16:26:18 (dpa-AFX)
Pompeo wirbt um Zustimmung zu US-Vorwürfen gegen Iran

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung müht sich um Unterstützung für ihre Einschätzung, dass der Iran hinter den mutmaßlichen Attacken auf zwei Tanker im Golf von Oman steckt. "Es ist unverkennbar, was hier passiert ist", sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. Es handele sich um Angriffe durch den Iran.

"Es gibt keinen Zweifel", sagte Pompeo. Zahlreiche Geheimdienstinformationen belegten dies, betonte er, ohne aber Details zu nennen. Die US-Regierung sei sich mit ihrer Einschätzung komplett sicher. "Ich habe gestern diverse Telefonate mit Kollegen rund um die Welt geführt", sagte Pompeo weiter. "Ich bin zuversichtlich, dass wir Partner haben werden, die diese Bedrohung verstehen." Zugleich betonte er: "Wir wollen keinen Krieg."

Die beiden Tanker waren am Donnerstagmorgen bei schweren Zwischenfällen im Golf von Oman beschädigt worden. Die "Front Altair" einer norwegischen Reederei geriet nach Explosionen in Brand. Auch der japanische Betreiber der "Kokuka Courageous" berichtete von zwei Detonationen. Die genauen Hintergründe sind bislang unklar.

Die US-Regierung hatte die iranische Führung bereits am Donnerstag beschuldigt, hinter den mutmaßlichen Attacken zu stecken. Der Iran weist jede Verantwortung von sich und macht die USA oder ihre Verbündeten Saudi-Arabien und Israel verantwortlich. Viele internationale Partner halten sich mit Schuldzuweisungen bislang zurück und fordern eine genaue Untersuchung der Zwischenfälle.

Pompeo warf dem Iran vor, auf eine Eskalation hinzuarbeiten. Die US-Regierung werde Provokationen aus Teheran nicht hinnehmen und arbeite weiter daran, die iranische Führung von derartigem Verhalten abzubringen. Zu möglichen Handlungsoptionen wolle er sich nicht weiter äußern. US-Präsident Donald Trump werde laufend über mögliche Optionen informiert. Der Präsident habe alles getan, um einen Krieg zu vermeiden. Die US-Regierung werde weiter über Wirtschaftssanktionen Druck auf den Iran ausüben.

Ziel aller Bemühungen der USA sei, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen komme, betonte er. "Dieses Ziel werden wir erreichen."/jac/DP/fba

16.06.2019 | 15:57:15 (dpa-AFX)
Norwegischer Tanker nähert sich Emiraten
16.06.2019 | 15:41:15 (dpa-AFX)
Spurensuche nach Tanker-Attacken im Golf - Riad zeigt auf Teheran
14.06.2019 | 22:09:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Mysterium am Golf - Wer steckt hinter Attacke auf Tanker?
14.06.2019 | 21:58:15 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Mysterium am Golf - Wer steckt hinter Attacke auf Tanker?
14.06.2019 | 21:56:14 (dpa-AFX)
Britischer Außenminister sieht Iran hinter Angriffen auf Tanker
14.06.2019 | 18:16:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Mysterium am Golf - Wer steckt hinter Attacke auf Tanker?

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