Rohstoff-Trading / 22.05.2019 | 10:06:15 Werbung

Brent überwindet wichtigen Widerstand!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Handelskrieg belastet Ölpreis nur kurzzeitig
  • OPEC+-Gemeinschaft will Stützungsmaßnahmen verlängern
  • Iran-Konflikt befeuert Ölpreis
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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Handelsstreit zwischen USA und China - temporäre Rücksetzer werden gekauft

Die jüngste Verschärfung im Handelsstreit zwischen den USA und China hat auch an den Terminmärkten ihre Spuren hinterlassen. Nachdem US-Präsident Trump am vergangenen Freitag die Schutzzölle auf chinesische Warenimporte von 10% auf 25% angehoben hatte, kündigte China im Gegenzug seinerseits Vergeltungsmaßnahmen an. Die Gefahr einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts sorgte auch zwischenzeitlich beim Ölpreis für Kursabschläge. Die Befürchtungen über eine konjunkturell bedingte Abschwächung der Ölnachfrage in den Emerging Markets wie China belasteten jedoch nur kurzzeitig. Für Support beim Ölpreis sorgte unseres Erachtens zuletzt die weitere Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran, nachdem die US-Regierung Flugzeugträger vor die Küste des Iran entsandt hatte, um ihren Forderungen nach einer endgültigen Einstellung des iranischen Atomprogramms Nachdruck zu verleihen.

 

Die Perspektive: Iran-Konflikt spitzt sich weiter zu

Der Iran hatte zuvor die EU-Staaten aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Wirtschaftssanktionen gegen das OPEC-Mitglied aufgehoben werden. Ansonsten werde man das eingestellte Programm zur Produktion von waffenfähigem Plutonium wieder aufnehmen. Mit der zuletzt erfolgten Verlegung von Flugzeugträgern und weiterer Marinekampfschiffe in die Golfregion hatte die US-Regierung den Druck auf die iranische Führung weiter erhöht. Zwar haben sowohl der Iran als auch die USA in den vergangenen Wochen wiederholt betont, einen bewaffneten Konflikt um jeden Preis vermeiden zu wollen. Doch die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Trump, der am Wochenende für den Fall weiterer Drohungen gegen die USA via Twitter indirekt mit der Auslöschung des Iran gedroht hatte, könnten nach unserer Einschätzung für ein erneutes Aufflammen der Auseinandersetzungen sorgen.

Damit scheint eine schnelle Deeskalation der Krise am Golf vorerst wenig wahrscheinlich, zumal Saudi-Arabien den Iran kürzlich beschuldigt hatte, Öltanker in der Golf-Region attackiert zu haben. Entsprechend wächst unserer Ansicht nach die Gefahr, dass die Ölexporte aus dieser Region kurzfristig erheblich geringer ausfallen dürften, was für steigende Notierungen bei Brent Crude Oil spricht. Für weiteren Support beim Ölpreis sorgen Aussagen führender OPEC-Mitglieder, die sich für eine weitere Verlängerung der von der OPEC+-Gemeinschaft initiierten Förderkürzungen bis Ende des Jahres stark machen. Neben dem saudi-arabischen Ölminister Khalid al-Falih hatten sich auch Vertreter der russischen Regierung am vergangenen Wochenende für eine Verlängerung der Förderkürzungen ausgesprochen.

Das Sentiment bei Brent Crude Oil bleibt unseres Erachtens weiterhin bullisch. So wurden negative Nachrichten beim Ölpreis wie der zuletzt markierte neue Rekord bei der US-Ölproduktion oder der unerwartet deutliche Anstieg der US-Öllagerbestände an den Terminmärkten kaum beachtet.

 

Trading-Taktik: The trend is your friend

Brent zeigte sich in den vergangenen Wochen trotz der Turbulenzen in Zusammenhang mit einer Verschärfung des Handelskonflikts vergleichsweise stabil. Nachdem Rücksetzer unterhalb der Marke von 70 USD mit Käufen beantwortet wurden, konnten die Ölpreisnotierungen zuletzt den Widerstand bei 72 USD überwinden. Damit wurde das von uns zuletzt skizzierte Long-Szenario getriggert, wobei der Breakout aus der Seitwärtsrange unserer Einschätzung nach eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung einleiten sollte. Vor diesem Hintergrund bietet es sich aus unserer Sicht an, Long-Positionen aufzubauen bzw. aufzustocken. Zugleich erachten wir es als sinnvoll, den Stop-Loss für bestehende Long-Positionen auf 68,50 USD nachzuziehen.

 

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Brent

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Oil Contract gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem aktuellen Basispreis von 49,062 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 49,062 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es jedoch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 22.05.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Endlos Turbo Long 48,364 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DF1J3H / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.06., Brief 18.06.
DF1J3H // Quelle: DZ BANK: Geld 18.06., Brief 18.06.
11,71 EUR
Geld in EUR
11,72 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 62,25 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 07:31:43
  • Basispreis 48,364 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 22,31%
  • Knock-Out-Barriere 48,364 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 22,31%
  • Hebel 4,69x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

18.06.2019 | 19:53:55 (dpa-AFX)
Pompeo zu US-Truppenverlegung: Trump will keinen Krieg mit dem Iran

TAMPA (dpa-AFX) - Nach der Ankündigung einer Aufstockung der amerikanischen Truppen im Nahen Osten betont US-Außenminister Mike Pompeo, die Vereinigten Staaten wollten keine militärische Eskalation im Konflikt mit dem Iran. "Präsident Trump will keinen Krieg", sagte Pompeo am Dienstag in Tampa (Florida) nach Gesprächen mit Vertretern des US-Zentralkommandos Centcom, das die amerikanischen Truppen im Nahen Osten führt.

Der geschäftsführende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan hatte am Montagabend in Washington angekündigt, zu "Verteidigungszwecken" rund 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden. Pompeo sagte dazu, die US-Regierung sei entschlossen, den Iran von jeder weiteren Aggression in der Region abzuhalten. Das sei der Grund für diese Entscheidung. Die USA müssten fähig sein zu reagieren, falls der Iran eine schlechte Entscheidung treffe und zum Beispiel Amerikaner oder amerikanische Interessen in der Region angreife.

Nach ungeklärten Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman herrscht Angst vor einer militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran. Die US-Regierung macht Teheran für die Attacken verantwortlich. Die iranische Führung weist die Anschuldigungen zurück.

Pompeo kündigte an, die US-Regierung wollten weitere Belege für ihre Einschätzung vorlegen. Er mahnte aber, nicht nur die Attacken auf die beiden Tanker zu betrachten, sondern diverse andere Zwischenfälle in der Region, hinter denen der Iran stecke. Es gehe nicht nur um das Verhalten der iranischen Führung in den vergangenen Tagen, sondern in den vergangenen 40 Jahren, die zu diesem Punkt geführt hätten./jac/DP/fba

18.06.2019 | 18:58:19 (dpa-AFX)
WDH: Merkel nimmt US-Haltung zu Iran sehr ernst - 'hohe Evidenzen'
18.06.2019 | 18:46:35 (dpa-AFX)
Ölpreise legen deutlich zu
18.06.2019 | 14:38:50 (dpa-AFX)
Merkel nimmt US-Haltung zu Iran sehr ernst - 'hohe Evidenzen'
18.06.2019 | 13:07:59 (dpa-AFX)
Ölpreise geben weiter nach
18.06.2019 | 12:03:42 (dpa-AFX)
Russland warnt USA vor Entsendung weiterer Truppen nach Nahost
18.06.2019 | 11:55:20 (dpa-AFX)
Irans Präsident: Druck der Feinde ist gewachsen - Iran wird gewinnen

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