Rohstoff-Trading / 13.02.2019 | 10:41:13 Werbung

Brent stabilisiert sich trotz Konjunktursorgen weiter!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Schwache Konjunkturdaten werden gekauft
  • US-Öllagerbestände signalisieren Entspannung
  • OPEC-Maßnahmen und Venezuela-Konflikt sorgen für Support
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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: US-Öllagerbestände sorgen für Entlastung

Die Ölpreisnotierungen haben sich in den vergangenen Handelstagen weiter stabilisiert. Für Support sorgten dabei unter anderem die nicht so stark wie erwartet gestiegenen US-Öllagerbestände, die zuletzt um 1,3 Millionen Barrel zugelegt hatten. Hier waren Marktbeobachter von einem deutlicheren Plus von mehr als 2,3 Millionen Barrel ausgegangen. Bei den Öl-Destillaten wurde bei der Veröffentlichung der Lagerbestände erneut ein deutlicher Rückgang von 3,4 Millionen Barrel ausgewiesen, was von Marktbeobachtern als Zeichen für eine anziehende Ölnachfrage gewertet wurde. Die US-Ölproduktion lag jedoch mit 11,9 Millionen Barrel pro Tag erneut auf Rekordniveau, während die Zahl der aktiven Ölplattformen in den USA zuletzt leicht anzog.

 

Die Perspektive: Ölpreise stabilisieren sich trotz Handelskonflikt und schwacher Konjunkturdaten

Bullisch zu werten ist die Tatsache, dass sich die Ölpreisnotierungen trotz der erneut hochkochenden Konjunktursorgen und des weiter ungelösten Handelskonflikts zwischen den USA und China zuletzt weiter stabilisieren konnten. Dabei wurden größere Kursrücksetzer im Bereich der Marke von 60 USD in schöner Regelmäßigkeit mit Käufen beantwortet. Dies deutet nach unserer Einschätzung darauf hin, dass die Marktteilnehmer angesichts der laufenden Stützungsmaßnahmen der OPEC-Staaten und weiterer Ölförderländer wie Russland von einer Stabilisierung der Angebots- und Nachfragesituation bei Brent Crude Oil ausgehen. Die jüngst veröffentlichten Daten von OPEC-Branchenprimus Saudi-Arabien weisen einen deutlichen Rückgang der Ölproduktion von 400.000 Barrel pro Tag auf nunmehr 10,21 Millionen Barrel pro Tag aus. Laut einem kürzlich veröffentlichten Interview des Energieministers Khalid al-Falih wird man die Ölproduktion in Saudi-Arabien im Februar weiter deutlich zurückfahren. Weiteren Support für den Ölpreis bieten die jüngst von den USA verhängten Sanktionen gegen das von einer Regierungskrise erschütterte Venezuela. Nach Einschätzung von Analysten dürfte dies das Ölangebot um 500.000 Barrel pro Tag schmälern. In Verbindung mit den bestehenden Sanktionen gegen den Iran, die das OPEC-Mitglied quasi vom Weltmarkt ausschließen, sorgte dies zuletzt für weiteren Support an den Terminmärkten. Entsprechend hellte sich das Sentiment bei Brent zuletzt weiter auf, wobei größere Rücksetzer im Bereich der 60-USD-Marke für Käufe genutzt wurden.

 

Die Trading-Taktik: Auf Ausbruch über 63 USD achten!

Brent bewegt sich weiterhin in einer engen Range oberhalb der 60-USD-Marke. Gelingt der Ausbruch über die Marke von 63 USD, sollte Brent die Fortsetzung der Erholungsbewegung einleiten. Unser zuletzt skizziertes übergeordnetes Long-Szenario bleibt daher unserer Einschätzung nach weiter intakt. Bei bestehenden Long-Positionen bietet es sich u.E. an, die Risikotoleranz anzupassen und den Stop auf 58 USD nachzuziehen.

 

Die Produkt-Idee: Mini-Future Long auf Brent

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Basiswerts gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Future Contract stehen verschiedene Mini-Futures Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Mini-Future Long mit einem aktuellen Basispreis von 41,683 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 44,647 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 12.02.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

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22,25 EUR
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Basiswertkurs: 66,96 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 11:51:36
  • Basispreis 41,604 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 37,87%
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  • Abstand zum Knock-Out in % 33,48%
  • Hebel 2,65x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Brent Crude Future Contract

22.03.2019 | 07:40:35 (dpa-AFX)
Ölpreise kaum verändert am Ende einer starken Woche

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Freitag nur wenig bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 67,89 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um drei Cent auf 59,95 Dollar.

Auf Wochensicht ist der Preis für US-Öl deutlich um fast drei Prozent gestiegen. Der Brent-Preis legte seit Montag ebenfalls zu, aber nur etwas mehr als ein Prozent. Einer der stärksten Preistreiber in dieser Woche war die Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Mittwoch hatte die US-Regierung einen kräftigen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche gemeldet.

Der stärkste Rückgang der Reserven seit Juli 2018 überraschte Rohstoffanalysten der Commerzbank: "Normalerweise steigen die Lagerbestände zu diesem Zeitpunkt des Jahres, was den kräftigen Lagerabbau umso bemerkenswerter macht." Sinkende Ölreserven können ein Hinweis für eine stärkere Nachfrage oder ein geringeres Angebot sein und stützen in der Regel die Ölpreise./jkr/mis

21.03.2019 | 18:36:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Venezolanischer Geheimdienst setzt engen Mitarbeiter Guaidós fest
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