Rohstoff-Trading / 19.06.2019 | 11:29:47 Werbung

Brent stabilisiert sich bei 60 USD

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Der Ölpreis konnte sich in den vergangenen Wochen im Bereich von 60 USD stabilisieren. Während steigende US-Öllagerbestände und die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelskonflikt auf die Stimmung drücken, sorgen die Spannungen im Nahen Osten für Support. Ein endgültiger Richtungsentscheid dürfte beim nächsten Treffen der OPEC-Staaten Anfang Juli anstehen.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Steigende US-Öllagerbestände und Handelskonflikt belasten

Nach dem Ende Mai gestarteten Abverkauf konnten sich die Ölpreisnotierungen etwas stabilisieren. Angesichts der rekordhohen US-Ölproduktion, die Ende Mai mit 12,5 Millionen Barrel einen neuen Rekordwert erreichte, scheint eine nachhaltige Erholung der Ölpreisnotierungen nach Einschätzung von Marktbeobachtern zweifelhaft. Auch die weiter anziehenden US-Öllagerbestände deuten auf eine eher verhaltene Ölnachfrage in den USA hin. Die verhärteten Fronten im Handelsstreit zwischen den USA und China schüren außerdem Befürchtungen, dass sich die globale Ölnachfrage im Zuge konjunktureller Unsicherheiten weiter abschwächen könnte. In diesem Zusammenhang hatten die Experten von Barclays ihre Schätzungen für die globale Ölnachfrage für das Gesamtjahr um 300.000 Barrel pro Tag gekürzt.

 

Die Perspektive: OPEC-Treffen wirft seine Schatten voraus - Eskalation im Nahen Osten

Für Support sorgte an den Terminmärkten die angespannte Lage im Nahen Osten. Nach dem Angriff auf zwei Frachtschiffe im Golf von Oman machen die USA und Saudi-Arabien den Iran für die Attacke verantwortlich. Damit wächst laut Beobachtern die Gefahr einer militärischen Eskalation im Nahen Osten, was die Gefahr von Lieferengpässen aus dieser ölreichen Region begünstigt. In Verbindung mit den bestehenden US-Sanktionen gegen den Iran und Venezuela könnte dies die Angebotssituation weiter verschärfen. Für einen Richtungsentscheid bei Brent dürfte das Anfang Juli anstehende Treffen der OPEC+-Allianz in Wien sorgen. Laut dem saudi-arabischen Energieminister Khalid al-Falih sieht man gute Chancen auf eine Verlängerung der Förderkürzungen bis zum Jahresende. Nachdem viele OPEC-Staaten bereits ihre Zustimmung signalisiert hätten, seien noch weitere Verhandlungen notwendig, so der Energieminister.

 

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Brent

Brent konnte sich zuletzt im Bereich der Marke von 60 USD stabilisieren. Dabei wurden Kursrücksetzer in diesem Bereich mit Käufen beantwortet, was unserer Einschätzung nach auf eine weitere Stabilisierung hindeutet. Wir sehen daher unser Trading-Setup für eine antizyklische Long-Positionierung, für das sich aus unserer Sicht ein Stop-Loss bei 57,50 USD anbietet, als weiterhin intakt an.
Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Basiswerts gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 48,364 USD und einer Knock-Out-Barriere von 48,364 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es jedoch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 19.06.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 6)

Endlos Turbo Long 48,484 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DF1J3H / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.07. 21:23:07, Brief 19.07. 21:22:32
DF1J3H // Quelle: DZ BANK: Geld 19.07. 21:23:07, Brief 19.07. 21:22:32
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Geld in EUR
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Brief in EUR
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Basiswertkurs: 62,97 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 21:13:05
  • Basispreis 48,484 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 23,00%
  • Knock-Out-Barriere 48,484 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 23,00%
  • Hebel 4,35x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

19.07.2019 | 18:38:57 (dpa-AFX)
Ölpreise verändern sich zum Wochenausklang wenig

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Freitag nach kräftigen Verlusten in der laufenden Woche stabilisiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent legte zum Wochenausklang um 6 Cent auf 62,03 Dollar zu. Vor einer Woche hatte ein Barrel aber noch fast 67 Dollar gekostet. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel am Freitag um 17 Cent auf 55,13 Dollar. Damit kostete ein Barrel gut fünf Dollar weniger als vergangenen Freitag.

Am Vortag hatten Ängste vor einer weiteren Verschärfung im Handelsstreit zwischen den USA und China die Ölpreise belastet. Der US-Ölpreis war in der Spitze um mehr als zwei Dollar je Barrel gefallen. US-Präsident Donald Trump hatte Peking mit weiteren Strafzöllen gedroht.

Vor dem Wochenende werden die Ölpreise durch die Sorge vor einer Eskalation der Lage am Persischen Golf gestützt. Nach mehreren Zwischenfällen mit Öltankern erklärte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag, die USA hätten eine iranische Drohne zerstört. Der Iran bestreitet jedoch, eine Drohne verloren zu haben.

"Selbst die weitere Verschärfung der Krise im Mittleren Osten gibt den Ölpreisen momentan keinen nennenswerten Auftrieb", beschrieb Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank den Handel. "Wie es scheint, wachsen am Ölmarkt die Sorgen vor einem erneuten Überangebot." Die Nachfrage entwickele sich weniger robust als erwartet, sagte Fritsch und verwies auf die Internationale Energieagentur, die zuletzt ihre Prognose für die weltweite Nachfrage nach Rohöl gesenkt hatte./jsl/jha/

19.07.2019 | 16:24:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Iran widerspricht US-Angaben zu Zerstörung einer iranischen Drohne
19.07.2019 | 14:26:12 (dpa-AFX)
Supertanker in Gibraltar bleibt länger an der Kette
19.07.2019 | 13:05:05 (dpa-AFX)
Ölpreise erholen sich von Vortagesverlusten
19.07.2019 | 13:02:09 (dpa-AFX)
Merkel: Iran sollte Zeichen des guten Willens senden
19.07.2019 | 12:00:38 (dpa-AFX)
KORREKTUR/Iran dementiert US-Angaben über Zerstörung einer Drohne
19.07.2019 | 10:31:41 (dpa-AFX)
Iran dementiert US-Angaben über Abschuss einer Drohne

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