Rohstoff-Trading / 18.09.2017 | 13:59:13 Werbung

Brent - Rallybewegung nimmt Fahrt auf!

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Kaum zu bremsen waren in den vergangenen Handelstagen die Notierungen bei Brent Crude Oil. Mit den zuletzt verzeichneten Anschlussgewinnen bestätigte sich das von uns skizzierte Breakout-Szenario. Als Treiber dürfte sich neben den Beeinträchtigungen der US-Ölproduktion infolge der Sturmschäden auch die sich abzeichnende Belebung auf der Nachfrageseite erweisen. Wir bleiben daher weiterhin auf der Long-Seite, passen unsere Risikotoleranz jedoch weiter nach oben an.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

IEA und OPEC heben Prognose für weltweite Ölnachfrage an

Mit einer überraschenden Kehrtwende sorgte die International Energy Agency (IEA) kürzlich für neuen Schwung bei den Ölpreisnotierungen. Nachdem die weltweite Ölnachfrage laut einer Statistik der IEA in Q2 um 2,4% angezogen hatte, sah sich die IEA zu einer Anhebung der Jahresprognose bei der Ölnachfrage genötigt. Demnach wird für 2017 ein Plus von 1,7% auf 1,6 Millionen Barrel pro Jahr erwartet. Auch für das kommende Jahr wurde die ursprüngliche Schätzung um 1,4% nach oben angepasst. Angesichts der zuletzt eher negativen Einschätzung bezüglich der globalen Ölnachfrage kommt diese Kehrtwende überraschend, zumal viele Analysten angesichts der eher zurückhaltenden Entwicklung der Ölimporte (vor allem in den sogenannten Emerging Markets) kaum mit nennenswerten Impulsen gerechnet hatten. Die Aussage der IEA, wonach die Prognoseanhebung auf einer zuletzt „sehr robusten“ Ölnachfrage basiere, lässt den Schluss zu, dass die weltweiten Öllagerbestände nicht ganz so hoch sind wie von einigen Experten befürchtet.

 

OPEC-Produktion gibt im August überraschend nach

Auch von Seiten der OPEC gab es zuletzt Support für die Öl-Bullen. Demnach wurde angesichts von Produktionsausfällen im bürgerkriegs-geschüttelten Libyen ein überraschender Rückgang der Ölförderung der OPEC-Staaten ausgewiesen. Für den Rückgang verantwortlich waren jedoch auch andere Unterzeichnerstaaten des Förderkürzungsabkommens. Damit scheinen die hinter den Kulissen geführten Verhandlungen mittlerweile zu fruchten. Denn die sogenannte Compliance-Quote erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat von 75% auf immerhin 82%. Derweil bemüht sich die OPEC, auch bislang vom Abkommen ausgeschlossene Mitglieder zu einem Beitritt zu den Förderkürzungen zu bewegen. Hier richtet sich der Fokus vor allem auf Nigeria und Libyen, die derzeit aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten beider Länder von den Kürzungsmaßnahmen ausgenommen wurden. Gelingt es, hier einen Konsens zu erzielen, wäre dies aus psychologischer Sicht ein bedeutender Erfolg, der möglicherweise auch die Tür zu einer Verlängerung der OPEC und anderer wichtiger Ölförderländer außerhalb des Kartells öffnen könnte. Marktbeobachter sehen angesichts der zuletzt weiter gestiegenen Ölpreisnotierungen gute Chancen, dass sich die Mehrheit der Unterzeichnerländer einer über März 2018 hinausgehenden Verlängerung des Abkommens anschließt. Denn augenscheinlich hat das Abkommen maßgeblich zur Kurserholung beigetragen, was eine gute Argumentationsgrundlage darstellt.

 

US-Ölproduktion weiter durch Sturmschäden beeinträchtigt

Weiterhin chaotisch präsentiert sich die Situation im Nachgang zu den Sturmschäden in Texas und anderen US-Bundesstaaten in Nordamerika. Angesichts der teilweise schweren Verwüstungen kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen, die bislang noch nicht ansatzweise behoben sind. Analysten gehen davon aus, dass sich die Produktionsausfälle im August auf 200.000 Barrel pro Tag belaufen, während im September ein Minus von 300.000 Barrel erwartet wird. Zwar dürfte sich die Produktion nach und nach wieder auf den zuletzt gesehenen Niveaus einpendeln. Dennoch ist zumindest in den kommenden Monaten mit einem reduzierten Ölangebot auf dem US-Markt zu rechnen. Da die Instandsetzung vieler Pipelines gerade in den von den Wirbelstürmen besonders stark betroffenen Regionen in und um den US-Bundesstaat Texas rascher als erwartet vonstattengeht, zieht die Ölnachfrage kurzfristig an, was für weiteren Support sorgt. Dass sich die US-Lagerbestände zuletzt angesichts der auslaufenden „Driving Season“ mit einem Plus von 5,6 Millionen Barrel deutlich erholt hatten, fällt daher kaum ins Gewicht.

 

Trading-Taktik: Nachdem die Notierungen bei Brent Crude Oil zuletzt den von uns skizzierten Breakout aus der mehrwöchigen Seitwärtsrange erfolgreich absolviert hatten, setzte sich die Aufwärtsbewegung dynamisch fort. Unser übergeordnetes Long-Szenario bleibt daher weiterhin intakt. Es bietet sich jedoch an, auf dem derzeitigen Niveau über eine Anpassung der Positionsgröße bzw. eine Anhebung der Risikotoleranz zur Gewinnabsicherung nachzudenken. Wir passen daher unsere Risikotoleranz auf 52,50 USD an. Alternativ bietet sich eine Halbierung der Gesamtposition an.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell 46,642 USD) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 18.09.2017, Emittentin: DZ BANK
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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Endlos Turbo Long 46,41 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD04LF / DE000DD04LF1 //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.11. 23.11., Brief 23.11. 23.11.
DD04LF DE000DD04LF1 // Quelle: DZ BANK: Geld 23.11. 23.11., Brief 23.11. 23.11.
14,19
Geld in EUR
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Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 63,37 USD
Quelle: ICE Fut Eur, 04:43:17
  • Basispreis 46,41 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 26,76%
  • Knock-Out-Barriere 46,41 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 26,76%
  • Hebel 3,76x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

23.11.2017 | 18:44:04 (dpa-AFX)
Ölpreise uneinheitlich

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben nach dem jüngsten Höhenflug am Donnerstag verschiedene Richtungen eingeschlagen. Am frühen Abend kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 63,15 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg hingegen um 24 Cent auf 58,26 Dollar.

Der Preis für US-Öl hatte kurzzeitig mit 58,44 Dollar den höchsten Stand seit Sommer 2015 erreicht. Der jüngste Rückgang der US-Rohöllagerbestände stütze den WTI-Preis tendenziell, sagten Händler. Eine für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Rohölverarbeitung und zuletzt gestiegene Exporte haben nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank zum Abbau der US-Ölreserven beigetragen. Die Schließung der wichtigen Keystone-Ölpipeline in den USA habe sich noch nicht bemerkbar gemacht, hieß es in einer Analyse der Commerzbank. Allerdings erwarten die Experten Auswirkungen auf die Lagerdaten in der kommenden Woche.

Die Kursausschläge hielten sich aber insgesamt in Grenzen, da es an Impulsen aus den USA fehlte. In den USA ist der Nationalfeiertag Thanksgiving./jsl/he

23.11.2017 | 13:20:13 (dpa-AFX)
Ölpreise geben nach Höhenflug etwas nach
23.11.2017 | 12:41:28 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Rohöl legt weiter zu
23.11.2017 | 07:44:03 (dpa-AFX)
Ölpreise geben leicht nach
22.11.2017 | 18:31:07 (dpa-AFX)
Ölpreise legen zu
22.11.2017 | 13:06:49 (dpa-AFX)
Ölpreise bauen Gewinne aus
22.11.2017 | 12:29:49 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Rohöl legt weiter zu

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