Rohstoff-Trading / 10.10.2018 | 10:23:46 Werbung

Brent nach Breakout auf Vierjahreshoch weiter im Rally-Modus!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Iran-Embargo bleibt im Fokus
  • Russland und Saudi-Arabien drängen auf höhere Ölpreise
  • Mini-Future Long auf Brent Crude Oil
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Iran-Embargo bleibt im Fokus

Das bestimmende Thema an den Terminmärkten bleibt das für Anfang November bevorstehende Ausscheiden des Iran aus dem internationalen Ölhandel. Vor dem Hintergrund der Sanktionsdrohungen der US-Administration gegen Industriestaaten, die sich dem Verbot iranischer Öllieferungen widersetzen, sind die Ölexporte des drittgrößten OPEC-Mitglieds bereits deutlich zurückgegangen. Einzig China will sich den Anordnungen aus Washington widersetzen und bleibt dem Iran als Handelspartner erhalten. Angesichts der zu erwartenden Engpässe beim Ölangebot bemüht man sich derzeit um Lösungen, um das Ölangebot weiter auf stabilem Niveau halten zu können. Dies gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn neben der Iran-Problematik fürchten viele Marktbeobachter weitere Lieferengpässe bei anderen bedeutenden OPEC-Staaten wie Venezuela. Hier drohen angesichts der maroden Förderanlagen massive Einbußen.

 

Die Perspektive: Russland und Saudi-Arabien drängen auf höhere Ölpreise

Trotz der sich abzeichnenden Angebotsengpässe durch das Ausscheiden des Iran als Ölexporteur sehen führende OPEC-Staaten und andere bedeutende Ölförderländer derzeit keine Veranlassung, ihre Fördermengen nachhaltig nach oben anzupassen. Im Zuge des Ende September in Algerien zu Ende gegangenen Spitzentreffens der OPEC und anderer Förderländer wie Russland hatte man sich bekanntlich darauf geeinigt, die Fördermenge nicht nachhaltig zu erhöhen. Zwar haben sowohl Saudi-Arabien als auch Russland mittlerweile eine leichte Erhöhung der Ölfördermenge für den Monat November in Aussicht gestellt. Die Auswirkungen auf das Ölangebot dürften sich dabei jedoch in Grenzen halten. Denn die beiden Schwergewichte der Zweckgemeinschaft zwischen der OPEC und anderen bedeutenden Förderländern außerhalb des Ölkartells sind angesichts klammer Staatskassen an höheren Ölpreisen interessiert. Dies gilt insbesondere für Russland, wobei der zuständige Energieminister Nowak kürzlich in einem Fernsehinterview Ölpreisnotierungen im Bereich von 100 USD je Barrel als nicht unrealistisch bezeichnet hatte.

 

Die Ankündigung der US-Regierung, einigen Ländern, die bislang stark von Ölexporten aus dem Iran abhängig sind, Ausnahmekontingente für den Bezug von Rohöl aus dem Iran zu gewähren, sorgte zuletzt für etwas Entspannung beim Ölpreis und für eine leichte Konsolidierung. Übergeordnet bleibt das Bild bei Brent Crude Oil jedoch weiterhin bullisch, wobei die jüngsten leichten Kursabschläge vom Jahreshoch bei knapp 87 USD nicht überbewertet werden sollten.

 

Die Trading-Taktik: Brent Crude Oil konnte seine Aufwärtsbewegung nach dem Breakout über die psychologisch wichtige Marke von 80 USD mustergültig fortsetzen. Nachdem Brent Crude Oil in den vergangenen Handelstagen eine Zwischenkorrektur vom Jahreshoch bei knapp 87 USD absolviert hatte, zeigt sich das Chartbild kurzfristig etwas angeschlagen. Unserer Einschätzung nach bleibt das übergeordnete bullische Gesamtbild bei Brent Crude Oil weiterhin intakt, wobei es sich anbietet, den Stop-Loss bei bestehenden Long-Positionen auf 78 USD nachzuziehen.

 

Die Produktidee: Mini-Future Long auf Brent Crude Oil

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Future Contract stehen verschiedene Mini-Futures Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Mini-Future Long mit einem aktuellen Basispreis von 41,585 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 44,558 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es jedoch zu sehr hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 10.10.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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(Bewertungen: 2)

Mini-Future Long 44,667 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD8L62 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 11.12. 17:27:35, Brief 11.12. 17:27:35
DD8L62 // Quelle: DZ BANK: Geld 11.12. 17:27:35, Brief 11.12. 17:27:35
16,93 EUR
Geld in EUR
16,94 EUR
Brief in EUR
5,88%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 60,84 USD
Quelle : ICE Fut Eur, 17:17:45
  • Basispreis 41,691 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 31,47%
  • Knock-Out-Barriere 44,667 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 26,58%
  • Hebel 3,17x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

11.12.2018 | 14:39:54 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Rohöl gestiegen

WIEN (dpa-AFX) - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 59,72 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 52 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/jkr/fba

11.12.2018 | 12:54:18 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen etwas
11.12.2018 | 08:13:15 (dpa-AFX)
WDH: Ölpreise wenig verändert
11.12.2018 | 07:58:26 (dpa-AFX)
Ölpreise wenig verändert
10.12.2018 | 18:50:33 (dpa-AFX)
Ölpreise sinken
10.12.2018 | 13:50:06 (dpa-AFX)
Ölpreise geben nach
10.12.2018 | 07:52:26 (dpa-AFX)
Ölpreise uneinheitlich

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