Rohstoff-Trading / 30.01.2019 | 10:26:22 Werbung

Brent: Kräftesammeln für Aufwärtsschub!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Brent Crude Oil stabilisiert sich
  • Schlechte Nachrichten werden gekauft
  • Aussicht auf Einigung im Handelsstreit
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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Ölpreise stabilisieren sich weiter

Brent Crude Oil konnte sich in den vergangenen Wochen weiter im Bereich der Marke von 60 USD stabilisieren. Auffällig blieb dabei die Tendenz, dass negative Nachrichten im Zusammenhang mit den bestehenden Unsicherheiten über ein mögliches Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und China kaum negative Auswirkungen hatten. Rücksetzer im Bereich der psychologisch wichtigen Marke bei 60 USD wurden mit Käufen beantwortet. Unter anderem zeigen die jüngsten Förderkürzungsmaßnahmen der OPEC+-Koalition, ein Bündnis aus OPEC und anderen Förderländern wie Russland, ihre Wirkung, zumal OPEC-Schwergewicht Saudi-Arabien die zugesagten Kürzungen schneller als erwartet umsetzt und gleichzeitig die Ölexporte stärker als erwartet drosselt.

 

Die Perspektive: Annäherung im Handelsstreit - Lage am US-Markt entspannt sich

Als einer der wesentlichen Trigger für eine Entspannung der Lage am Ölmarkt könnte sich unserer Einschätzung nach eine Annäherung Chinas und der USA im laufenden Handelskonflikt erweisen. Hier hatte China den Vorschlag unterbreitet, das Handelsbilanzdefizit beider Staaten binnen weniger Jahre auf null zurückzuführen. Dies könnte nach Einschätzung von Volkswirten am einfachsten über die Ausweitung der Ölimporte erfolgen. In 2018 kletterten die chinesischen Ölimporte aus den USA um knapp 24,8%. Angesichts der zuletzt gesehenen Eskalation im Handelskonflikt stellte China im Dezember 2018 seine Ölimporte aus den Vereinigten Staaten jedoch vollständig ein. Kommt es zu der lang ersehnten Einigung im Handelsstreit, dürfte China seine Ölimporte aus den USA schon bald wieder aufnehmen. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters will China die US-Ölimporte bis spätestens Anfang März wieder aufnehmen.

Auch auf dem US-Ölmarkt zeichnet sich eine weitere Entspannung ab. Laut der jüngsten Erhebung des Ölfeld-Service-Dienstleisters Baker Hughes ging die Zahl der Ölfeldplattformen zuletzt um 21 auf 852 aktive Bohrplattformen zurück, womit der dritte wöchentliche Rückgang in Folge markiert wurde. Dies sorgte zuletzt ebenfalls für Support, zumal der deutliche Rückgang auf eine Abkühlung der Rekord-Ölproduktion in Nordamerika hindeutet. Entsprechend zeigten sich die Akteure an den Terminmärkten von der neuerlichen Rekord-Ölproduktion in den USA, die Mitte Januar knapp 12 Millionen Barrel pro Tag erreichte, unbeeindruckt. Auch die jüngste Revision der IWF-Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft stieß bei den Marktteilnehmern kaum auf negative Reaktionen, obwohl ein schwächeres Wirtschaftswachstum nach Einschätzung vieler Analysten negative Folgen für die globale Ölnachfrage haben könnte. Positive Nachrichten wie ein zu erwartender weiterer Rückgang der Ölproduktion im krisengeschüttelten Venezuela sorgten für zusätzlichen Support bei den Ölpreisnotierungen.

 

Die Trading-Taktik: Brent löst sich vom Support bei 60 USD nach oben

Die Notierungen für Brent Crude Oil konnten sich zuletzt weiter oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 60 USD je Barrel stabilisieren. Gelingt ein nachhaltiger Breakout aus der Trading-Range bei 63 USD, sollte sich die Erholungsbewegung der vergangenen Wochen unserer Einschätzung nach fortsetzen. Bei bestehenden Long-Positionen bietet es sich an, den Stop-Kurs auf 57 USD nachzuziehen.

 

Die Produkt-Idee: Mini-Future Long auf Brent

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Basiswerts gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Future Contract stehen verschiedene Mini-Futures Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Mini-Future Long mit einem aktuellen Basispreis von 41,641 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 44,557 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 28.01.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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(Bewertungen: 16)

Mini-Future Long 44,077 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD8L62 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 17.05., Brief 17.05.
DD8L62 // Quelle: DZ BANK: Geld 17.05., Brief 17.05.
27,73 EUR
Geld in EUR
27,74 EUR
Brief in EUR
-1,91%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 72,17 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 17.05.
  • Basispreis 41,122 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 43,02%
  • Knock-Out-Barriere 44,077 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 38,93%
  • Hebel 2,33x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Brent Crude Future Contract

17.05.2019 | 17:23:10 (dpa-AFX)
Ölpreise legen etwas zu

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag etwas zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 72,67 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 60 Cent auf 63,45 Dollar.

Marktbeobachter sprachen auf Wochensicht vom stärksten Anstieg der Ölpreise seit Anfang April. Als Preistreiber gilt die Sorge von einer Eskalation der Spannungen in der ölreichen Region am Persischen Golf. Im Wochenverlauf hatten Meldungen über Sabotageakte gegen saudi-arabische Öltanker und ein Drohnenangriff auf eine wichtige Ölpipeline des führenden Opec-Landes den Ölpreisen Auftrieb verliehen.

Im weiteren Handelsverlauf könnte die Entwicklung der Fördermenge in den USA wieder stärker in den Fokus der Anleger am Ölmarkt rücken. Im weiteren Handelsverlauf werden neue Daten zur Anzahl der aktiven Bohrlöcher erwartet. Seit Mitte April sank die Zahl der Förderanlagen von 833 auf zuletzt 805.

Rohstoffexperten der Commerzbank verwiesen außerdem auf ein am Wochenende anstehende Treffen von Vertretern der sogenannten "Opec+". Dort sind Mitgliedsstaaten der Opec und andere Förderländer versammelt, die sich auf eine Kürzung der Fördermenge zur Stabilisierung der Ölpreise verständigt hatten. Die regelmäßigen Treffen dienen in der Regel der Bestandsaufnahme der Förderkürzung. Am Wochenende soll die Zusammenkunft nach Einschätzung der Commerzbank-Experten aber auch der Vorbereitung des nächsten Treffens der Ölminister der "Opec+" Ende Juni dienen, wo über eine mögliche Verlängerung des Kürzungsabkommens über die Jahresmitte hinaus entschieden wird./jsl/he

17.05.2019 | 13:23:47 (dpa-AFX)
Ölpreise bauen Gewinne aus
17.05.2019 | 07:59:50 (dpa-AFX)
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16.05.2019 | 19:38:54 (dpa-AFX)
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16.05.2019 | 17:38:01 (dpa-AFX)
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16.05.2019 | 16:06:43 (dpa-AFX)
Liqui Moly wächst trotz gestiegener Ölpreise
16.05.2019 | 13:14:41 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen erneut

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