Rohstoff-Trading / 05.06.2019 | 11:42:28 Werbung

Brent: Korrektur eröffnet antizyklische Chance!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Bei Brent sahen wir zuletzt kräftige Abschläge. Neben dem sich zuspitzenden Handelskonflikt belastete vor allem ein unerwartet deutlicher Anstieg der US-Öllagerbestände. Nach den jüngsten Rücksetzern bietet sich auf dem ermäßigten Niveau u.E. eine interessante antizyklische Einstiegschance.

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Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Handelskrieg und US-Öllagerbestände belasten

Die Ölpreisnotierungen mussten in den vergangenen Wochen kräftige Abschläge hinnehmen. Als Belastungsfaktor erwies sich erneut der eskalierende Handelskonflikt zwischen China und den USA. Da eine Einigung zwischen den beiden Wirtschaftsmächten nach dem Beschluss weiterer wechselseitiger Schutzzölle bis auf weiteres nicht abzusehen ist, fürchten viele Rohstoffanalysten auf Dauer einen deutlichen Rückgang der globalen Ölnachfrage. Etwas entspannt hat sich die Lage in Nordamerika. Nachdem die US-Öllagerbestände vor zwei Wochen deutlich höher als erwartet ausgefallen waren, konnte der leicht höher als erwartet ausgefallene Rückgang die Sorge über eine Abschwächung der Ölnachfrage in Nordamerika etwas zerstreuen. Als Belastungsfaktor könnte sich allerdings die weiter anziehende US-Ölproduktion erweisen, die zuletzt mit 11,9 Millionen Barrel pro Tag einen neuen Rekordwert erreichte.

 

Die Perspektive: OPEC hält an Stützungsmaßnahmen fest

Support für den Ölpreis kam zuletzt erneut vom mächtigen OPEC-Mitglied Saudi-Arabien. Nach Aussage des Energieministers Khalid al-Falih wird man alles Notwendige dafür tun, um die Lage auf dem Ölmarkt zu stabilisieren. Dabei verwies Khalid al-Falih auf die nach wie vor bestehenden hohen Öllagerbestände, die man durch die Fortsetzung der vom OPEC-Kartell und einigen anderen bedeutenden Ölproduzenten außerhalb des Preiskartells beschlossenen Förderkürzungen weiter zurückfahren will. Dabei habe man sich laut Khalid al-Falih auch der Unterstützung seiner Bündnispartner versichert, was an den Terminmärkten positiv aufgenommen wurde. Marktbeobachter werten die Aussagen des saudi-arabischen Energieministers als Hinweis darauf, dass sich die OPEC+-Allianz bei ihrem turnusmäßigen Treffen Ende Juni auf eine Verlängerung der Förderkürzungen bis Ende des Jahres verständigen wird. Da die US-Sanktionen gegen den Iran und Venezuela für ein limitiertes Öl-Angebot auf den Weltmärkten sorgen, sollten unserer Einschätzung nach mittlerweile alle negativen Faktoren eingepreist sein.

 

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Brent

Im Zuge der jüngsten Korrektur fiel Brent unter das zuletzt als Stop-Loss für Long-Positionen empfohlene Kursniveau von 68,50 USD. Nachdem sich die Kursnotierungen knapp oberhalb der psychologisch wichtigen 60-USD-Marke stabilisiert haben, sehen wir aktuell ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis für einen antizyklischen Long-Einstieg. Als Stop-Loss bietet sich aus unserer Sicht die Marke von 57,50 USD an.

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Basiswerts gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 49,118 USD und einer Knock-Out-Barriere von 49,118 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es jedoch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 05.06.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Endlos Turbo Long 48,364 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DF1J3H / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.06., Brief 18.06.
DF1J3H // Quelle: DZ BANK: Geld 18.06., Brief 18.06.
11,71 EUR
Geld in EUR
11,72 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 62,20 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 07:34:46
  • Basispreis 48,364 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 22,24%
  • Knock-Out-Barriere 48,364 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 22,24%
  • Hebel 4,69x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

18.06.2019 | 19:53:55 (dpa-AFX)
Pompeo zu US-Truppenverlegung: Trump will keinen Krieg mit dem Iran

TAMPA (dpa-AFX) - Nach der Ankündigung einer Aufstockung der amerikanischen Truppen im Nahen Osten betont US-Außenminister Mike Pompeo, die Vereinigten Staaten wollten keine militärische Eskalation im Konflikt mit dem Iran. "Präsident Trump will keinen Krieg", sagte Pompeo am Dienstag in Tampa (Florida) nach Gesprächen mit Vertretern des US-Zentralkommandos Centcom, das die amerikanischen Truppen im Nahen Osten führt.

Der geschäftsführende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan hatte am Montagabend in Washington angekündigt, zu "Verteidigungszwecken" rund 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden. Pompeo sagte dazu, die US-Regierung sei entschlossen, den Iran von jeder weiteren Aggression in der Region abzuhalten. Das sei der Grund für diese Entscheidung. Die USA müssten fähig sein zu reagieren, falls der Iran eine schlechte Entscheidung treffe und zum Beispiel Amerikaner oder amerikanische Interessen in der Region angreife.

Nach ungeklärten Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman herrscht Angst vor einer militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran. Die US-Regierung macht Teheran für die Attacken verantwortlich. Die iranische Führung weist die Anschuldigungen zurück.

Pompeo kündigte an, die US-Regierung wollten weitere Belege für ihre Einschätzung vorlegen. Er mahnte aber, nicht nur die Attacken auf die beiden Tanker zu betrachten, sondern diverse andere Zwischenfälle in der Region, hinter denen der Iran stecke. Es gehe nicht nur um das Verhalten der iranischen Führung in den vergangenen Tagen, sondern in den vergangenen 40 Jahren, die zu diesem Punkt geführt hätten./jac/DP/fba

18.06.2019 | 18:58:19 (dpa-AFX)
WDH: Merkel nimmt US-Haltung zu Iran sehr ernst - 'hohe Evidenzen'
18.06.2019 | 18:46:35 (dpa-AFX)
Ölpreise legen deutlich zu
18.06.2019 | 14:38:50 (dpa-AFX)
Merkel nimmt US-Haltung zu Iran sehr ernst - 'hohe Evidenzen'
18.06.2019 | 13:07:59 (dpa-AFX)
Ölpreise geben weiter nach
18.06.2019 | 12:03:42 (dpa-AFX)
Russland warnt USA vor Entsendung weiterer Truppen nach Nahost
18.06.2019 | 11:55:20 (dpa-AFX)
Irans Präsident: Druck der Feinde ist gewachsen - Iran wird gewinnen

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