Rohstoff-Trading / 26.09.2018 | 09:59:31 Werbung

Brent gelingt Breakout auf neues Vierjahreshoch!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Iran-Embargo wirft seine Schatten voraus
  • OPEC stellt sich gegen Ausweitung der Fördermenge
  • Long-Szenario getriggert
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Iran-Embargo wirft seine Schatten voraus

Die Ölpreisnotierungen zeigten sich in den vergangenen Wochen deutlich fester. Hintergrund für die bullische Stimmung bei Brent Crude Oil bleibt das für Anfang November anstehende Quasi-Embargo der USA gegen den Iran, welches den viertgrößten OPEC-Produzenten als Lieferanten für den Ölmarkt quasi ausschließt. Nahezu alle führenden Industrieländer mit Ausnahme von China haben sich verpflichtet, kein Öl mehr aus dem Iran einzuführen, um möglichen US-Sanktionen aus dem Weg zu gehen. Auch in den USA neigt sich die Waage weiterhin zugunsten der Öl-Bullen. So wurde für die Vorwoche mit einem Minus von 2,1 Millionen Barrel bereits der fünfte Rückgang in Folge bei den vielbeachteten Öllagerbeständen ausgewiesen.

 

Die Perspektive: OPEC stellt sich gegen Ausweitung der Fördermenge

Im Rahmen des am vergangenen Wochenende zu Ende gegangenen Treffens der OPEC und weiterer wichtiger Ölförderländer wie Russland fiel mit dem Beschluss, die Fördermenge trotz der zu erwartenden kurzfristigen Engpässe im Zuge des Iran-Embargos nicht weiter zu erhöhen, eine wichtige Vorentscheidung zugunsten der Öl-Bullen. Wie es in der Pressemitteilung zum Ende des OPEC-Meetings in Algerien heißt, haben weder Saudi-Arabien noch andere wichtige Ölförderländer des Ölkartells die Absicht, ihre Produktion signifikant zu erhöhen. Auch Russland als einer der führenden Nicht-OPEC-Staaten schloss sich dieser Entscheidung an. Für Marktbeobachter kam dieser Beschluss überraschend, zumal US-Präsident Trump seit einigen Wochen eine Ausweitung der Ölförderung verlangt hatte, um mögliche negative Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft durch einen zu schnell steigenden Ölpreis zu vermeiden. Bereits zuvor hatte Saudi-Arabien Agenturberichten zufolge signalisiert, dass man sich durchaus Ölpreise oberhalb der Marke von 80 USD vorstellen könnte, und sich damit offen gegen den US-Präsidenten gestellt.

 

Übergeordnet bleibt das Bild bei Brent Crude Oil damit weiterhin bullisch, denn negative Nachrichten wie ein von der OPEC prognostizierter zeitnaher Rückgang der Ölnachfrage in den USA werden von den Marktteilnehmern aktuell kaum beachtet. Die Aussicht auf ein schwindendes Angebot aus dem Iran und weiter rückläufige Fördermengen in wichtigen OPEC-Staaten wie Venezuela sorgten zuletzt bei Brent Crude Oil für weiterhin positive Dynamik.

 

Die Trading-Taktik: Long-Szenario getriggert

Nachdem unser Long-Szenario mit dem Überschreiten der Marke von 80 USD getriggert wurde, sollte der Breakout aus der mehrmonatigen Trading-Range bei Brent Crude Oil nun die Trendfortsetzung einleiten. Bei Long-Positionen bietet es sich an, einen Stop-Loss im Bereich der Marke von 76 USD zu beachten.

 

Die Produktidee: Mini-Future Long auf Brent Crude Oil

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Future Contract stehen verschiedene Mini-Futures Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Mini-Future Long mit einem aktuellen Basispreis von 41,543 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 44,469 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es jedoch zu sehr hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 26.09.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

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(Bewertungen: 7)

Mini-Future Long 44,558 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

Mini-Future Long 44,558 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD8L62 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.10., Brief 19.10.
DD8L62 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.10., Brief 19.10.
33,35 EUR
Geld in EUR
33,36 EUR
Brief in EUR
1,34%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 79,95 USD
Quelle : ICE Fut Eur, 06:04:36
  • Basispreis 41,621 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 47,94%
  • Knock-Out-Barriere 44,558 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 44,27%
  • Hebel 2,08x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

19.10.2018 | 17:57:19 (dpa-AFX)
Ölpreise gestiegen

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 80,07 US-Dollar. Das waren 79 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 73 Cent auf 69,37 Dollar.

Händler sprachen von einer Gegenbewegung nach den Kursverlusten am Vortag. Die Ölpreise waren am Donnerstag merklich unter Druck geraten. Die bis vor zwei Wochen noch vorherrschenden Sorge vor einer Angebotsverknappung sei gewichen, kommentierten Experten der Commerzbank. Viele Gründe für den Anstieg, wie die fallenden iranischen Ölexporte und der Rückgang der Ölproduktion in Venezuela, würden jedoch fortbestehen.

Das enttäuschendes chinesische Wirtschaftswachstum in China im dritten Quartal konnte die Preise nicht belasten. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat einen hohen Verbrauch an Rohöl. Chinas Wirtschaftsleistung war im dritten Quartal nur um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Experten hatten mit 6,6 Prozent Zuwachs gerechnet./jsl/he

19.10.2018 | 13:14:45 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Rohöl gefallen
19.10.2018 | 13:14:10 (dpa-AFX)
Ölpreise legen zu
19.10.2018 | 08:01:38 (dpa-AFX)
Ölpreise stabilisieren sich nach Vortagesverlusten
18.10.2018 | 18:38:50 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen erneut
18.10.2018 | 11:48:05 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen weiter
18.10.2018 | 08:03:34 (dpa-AFX)
Ölpreise kaum verändert nach deutlichen Vortagesverlusten

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