Rohstoff-Trading / 19.12.2018 | 10:14:13 Werbung

Brent: Die Bären übernehmen das Ruder!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • OPEC-Förderkürzungen stabilisieren nur kurzfristig
  • US-Ölproduktion steigt unvermindert an
  • Ölnachfrage in 2019 verhalten
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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: OPEC einigt sich auf Förderkürzungen

Die OPEC und andere wichtige Förderländer außerhalb des Ölkartells haben sich in ihrer letzten Sitzung Anfang Dezember auf eine Neuauflage ihrer Allianz zur Stützung der zuletzt deutlich unter Druck geratenen Ölpreise verständigt. Nachdem sich Saudi-Arabien und Russland im Rahmen des G20-Gipfels im Vorfeld der OPEC-Sitzung bereits auf ein entsprechendes Memorandum verständigt hatten, war eine Übereinkunft der Förderländer trotz heftiger Widerstände einiger kleinerer OPEC-Staaten mehr oder weniger Formsache. Allerdings überraschte die beschlossene Förderkürzung im Gesamtvolumen von 1,2 Millionen Barrel pro Tag positiv. Denn Marktbeobachter hatten im Vorfeld lediglich mit knapp 1 Million Barrel pro Tag gerechnet. Den Löwenanteil der Produktionskürzungen werden, wie bereits im vergangenen Jahr, Saudi-Arabien und Russland tragen, während einige Länder wie Libyen und Venezuela aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen nicht an den Förderkürzungen teilnehmen werden. Auch für den Iran gab es trotz heftiger Interventionen seitens Saudi-Arabiens eine weitere Ausnahme aufgrund des laufenden Ölembargos der USA, das den drittgrößten OPEC-Produzenten faktisch vom Welthandel ausschließt.

 

Die Perspektive: US-Ölproduktion zieht weiter an, Ölnachfrage gibt nach

Die jüngsten Stabilisierungsbemühungen der sogenannten OPEC+-Zweckgemeinschaft der Ölförderländer stießen am Terminmarkt auf ein geteiltes Echo. Denn die Reaktion auf die leicht höher als erwartet ausgefallene Förderkürzung fiel nicht ohne Grund eher verhalten aus. Angesichts der vielen Ausnahmeregelungen des US-Embargos gegen den Iran monierten viele Analysten, dass die angekündigten Stützungsmaßnahmen ihren Zweck einer nachhaltigen Stabilisierung der Ölpreise wohl kaum erfüllen werden. Als weiteres Manko sehen viele Rohstoffanalysen die Tatsache, dass die Ölnachfrage im kommenden Jahr angesichts des nach wie vor ungelösten Handelskriegs zwischen den USA und China voraussichtlich weiter sinken wird. Diese These belegt der jüngst veröffentlichte OPEC-Report, der für 2019 mit einer leicht sinkenden Ölnachfrage gegenüber 2018 rechnet. Übergeordnet hat sich das Gesamtbild bei Brent Crude Oil unserer Einschätzung nach zuletzt weiter eingetrübt.

 

Nachdem der News-Impuls im Zuge der angekündigten OPEC-Förderkürzungen abverkauft wurde, reagierte der Markt zuletzt wieder verstärkt auf negative Nachrichten. Hier steht vor allem die weiter steigende US-Ölproduktion im Vordergrund, die eine nachhaltige Erholung der Ölpreisnotierungen verhindern dürfte. Zuletzt markierte die US-Ölproduktion mit 11,7 Millionen Barrel pro Tag einen neuen Rekordwert und dürfte nach Einschätzung von Experten dank des Schieferöl-Booms zum Ende des Jahres bei knapp 2,0 Millionen Barrel pro Tag liegen. In Verbindung mit der sich abzeichnenden Nachfrageabschwächung in 2019 ist unseres Erachtens mittelfristig von weiter rückläufigen Ölpreisnotierungen auszugehen.

 

Die Trading-Taktik: Short-Signal nach Rückfall unter 60 USD

Nachdem der News-Impuls nach der Kürzung der Fördermengen umgehend wieder abverkauft wurde, müssen wir unser skizziertes Long-Szenario revidieren. Daher bietet es sich an, Long-Positionen zu schließen. Nachdem die im Bereich der Marke von 60 USD verlaufende mehrtägige Seitwärtsrange nach unten durchbrochen wurde, bietet sich aus unserer Sicht der Aufbau von Short-Positionen an. Ein Stop-Loss bietet sich im Bereich der Marke von 63,80 USD an.

 

Die Produkt-Idee: Endlos-Turbo Short auf Brent

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Short auf Brent fallende, aber auch steigende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Future Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos Short zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Short mit einem aktuellen Basispreis von 80,463 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 80,463 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 19.12.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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Endlos Turbo Short 78,382 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

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  • Hebel 11,20x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Brent Crude Future Contract

21.05.2019 | 12:58:30 (dpa-AFX)
Ölpreise legen weiter zu

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag an die Kursgewinne vom Vortag angeknüpft und sind weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 72,29 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 45 Cent auf 63,55 Dollar. Am Montag hatten die Ölpreise zunächst deutlich zugelegt, die Zuwächse aber nur teilweise halten können.

Gestützt werden die Ölpreise derzeit durch die Aussicht auf eine anhaltend knappe Produktion. Das Erdölkartell Opec und mit ihm verbündete Förderländer könnten bald eine entsprechende Entscheidung treffen. Ursprünglich sollte das entscheidende Treffen der in der "Opec+" zusammengefassten Staaten Ende Juni stattfinden. Rohstoffexperten der Commerzbank verwiesen auf Meldungen vom Vortag, wonach das Treffen möglicherweise auf Anfang Juli verschoben werden könnte.

Eine Verschiebung des Treffens würde auf bestehende Meinungsverschiedenheiten innerhalb der "Opec+" hindeuten, hieß es in der Commerzbank-Analyse. "Insbesondere Russland scheint mit der am Wochenende von Saudi-Arabien in Aussicht gestellten Verlängerung des Kürzungsabkommens nicht glücklich zu sein", schreiben die Experten.

Gebremst werden die Ölpreise nach wie vor durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China, weil er auf den Konjunkturerwartungen und damit der Ölnachfrage lastet./jkr/bgf/jha/

21.05.2019 | 08:02:00 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen leicht
21.05.2019 | 07:39:57 (dpa-AFX)
WDH/Trump droht Teheran erneut mit Konsequenzen bei Provokation
21.05.2019 | 06:42:09 (dpa-AFX)
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