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Rohstoff-Trading / 03.08.2022 | 11:25:40 Werbung

Brent Crude Oil verteidigt Support erfolgreich!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Senior Manager Derivate Sales

Die Ölpreisnotierungen präsentierten sich zuletzt nach dem erfolgreichen Test der psychologisch wichtigen 100 USD-Marke erneut fester. Hier sorgten erneut Befürchtungen über einen möglichen russischen Öllieferstopp für Unsicherheiten an den Terminmärkten, während eine Anhebung der Förderquoten durch die OPEC+-Gemeinschaft immer unwahrscheinlicher wird. Auch technisch hat sich das Bild bei Brent Crude Oil zuletzt wieder deutlich aufgehellt, nachdem die Marke von 100 USD erfolgreich zurückerobert werden konnte

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Senior Manager Derivate Sales

Die Lage: Ölnachfrage dürfte sich weiter stabilisieren – US-Lagerbestände gehen deutlich zurück!

Nachdem US-Notenbankpräsident Powell im Rahmen der jüngsten Fed-Sitzung eine etwas gemäßigtere Gangart der US-Notenbank bei der geplanten Straffung der Geldpolitik in Aussicht gestellt und sich der rekordhohe Anstieg der Verbraucherpreise wieder abgeschwächt hatte, scheint die Gefahr eines dauerhaften Abgleitens der US-Wirtschaft in eine Rezession unwahrscheinlich. Entsprechend hellen sich auch die Perspektiven für die Ölnachfrage trotz der nach wie vor bestehenden Lockdowns in China wieder auf, was auch an den Terminmärkten für positive Impulse sorgte. Kürzlich hatten sowohl die OPEC als auch die International Energy Agency ihre Nachfrageprognose bei Öl angesichts der sich eintrübenden Konjunkturperspektiven nach unten revidiert. Für Support beim Ölpreis sorgte außerdem ein deutlich höher als erwarteter Rückgang bei den wöchentlichen US-Öllagerbeständen um 4,5 Millionen Barrel.

 

Die Perspektive: Anhebung der Förderquoten durch OPEC+-Gemeinschaft unwahrscheinlich

Nachdem sich US-Präsident Joe Biden bei seinem kürzlich erfolgten Besuch in Saudi-Arabien vergeblich um eine Anhebung der Ölförderung des führenden OPEC-Mitglieds bemüht hatte, scheinen sich die Aussichten auf eine nachhaltige Stabilisierung des Ölangebots weiter einzutrüben. Wie unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf gut informierte Kreise berichtete, scheint eine weitere Anhebung der Ölförderquoten im Rahmen des Anfang August stattfindenden Treffens der OPEC+-Gemeinschaft unwahrscheinlich. Nachdem die Zweckgemeinschaft zuletzt ihre nach oben angepassten Produktionsziele aufgrund von wartungsbedingten Förderausfällen bei einigen OPEC-Staaten, wie Nigeria, nicht einhalten konnte, dürfte die OPEC+-Gemeinschaft am 3. August dem Vernehmen nach ihre Förderquoten lediglich bestätigen. Damit ist keine Entspannung auf der Angebotsseite abzusehen, zumal das Damoklesschwert eines Exportstopps für russisches Öl die Lage kurzfristig weiter verschärfen dürfte. Entsprechend bullisch präsentierte sich zuletzt die Price-Action bei Brent Crude, wobei Rücksetzer unterhalb der Marke von 100 USD zuletzt mit Käufen beantwortet wurden.

Trading-Taktik: Brent Crude Oil konnte sich zuletzt nach dem Intraday-Rücksetzer im Bereich von 95 USD erfolgreich stabilisieren. Nach der Rückeroberung der psychologisch wichtigen 100-USD-Marke präsentierten sich die Ölpreisnotierungen zuletzt gut behauptet und konnte sich oberhalb der 100 USD-Marke etablieren. Damit bleibt die übergeordnete Ausgangssituation bei Brent Crude Oil u.E. weiterhin bullisch, wobei man bei bestehenden Positionen einen Stop-Loss bei 95 USD beachten sollte.

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswertes partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann. 

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Brent Crude Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DV8WCD) auf den Brent Crude Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Brent Crude Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negative wie positive) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen des Brent Crude Future Contract-Rohstoffs. Sollte der Kurs des Brent Crude Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Knock-Out-Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Brent Crude Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Brent Crude Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichem Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 1,00. 

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Brent Crude Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar. 

 

Stand: 03.08.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion 

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DV8WCD (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DV8WCD (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

 

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde. 

 

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Endlos Turbo Long 56,987 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DV8WCD / //
Quelle: DZ BANK: Geld 09.08., Brief 09.08.
DV8WCD // Quelle: DZ BANK: Geld 09.08., Brief 09.08.
38,60 EUR
Geld in EUR
38,60 EUR
Brief in EUR
-0,23%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 96,36 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 04:13:12
  • Basispreis
    (Stand 09.08. 04:02 Uhr)
    56,987 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 40,86%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 09.08. 04:02 Uhr)
    56,987 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 40,86%
  • Hebel 2,45x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

09.08.2022 | 17:33:20 (dpa-AFX)
Ölpreise legen zu - Durch Druschba-Pipeline fließt kein Öl mehr

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach anfänglichen Verlusten zugelegt. Marktbeobachter begründeten die Preisentwicklung mit Meldungen, dass die Lieferung von russischem Öl über den Südstrang der Pipeline Druschba (Freundschaft) nach Ungarn eingestellt worden sei.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Sorte Brent stieg auf 97,54 US-Dollar. Das waren 89 Cent mehr als am Vortag. Im späten europäischen Vormittagshandel war der Brent-Preis noch auf 94,90 Dollar gefallen. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 58 Cent auf 91,34 Dollar zu.

Der Transit von russischem Öl nach Ungarn wurde nach Angaben aus Moskau gestoppt. Der russische Pipeline-Monopolist Transneft machte für den Lieferstopp die Ukraine verantwortlich: "Tatsächlich hat (das ukrainische Unternehmen) Ukrtransnafta das Durchpumpen von Öl nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei über den Südstrang der Pipeline Druschba am 4. August um 6.10 Uhr morgens vollständig gestoppt", gab Transneft laut staatlicher russischer Nachrichtenagentur Ria Nowosti am Dienstag bekannt. Von ukrainischer Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

Nach Angaben eines Transneft-Sprechers hängt die Beendigung des Transits mit Zahlungsproblemen zusammen. Die Ukraine fordere demnach für die Durchleitung russischen Öls Vorkasse, doch von Transneft getätigte Zahlungen seien wegen neuer europäischer Sanktionen zurückgewiesen worden. Die Marktreaktion auf den Lieferstopp durch den Südstrang der Pipeline zeige, wie empfindlich die Ölmärkte auf Meldungen zur Entwicklung des Angebots reagierten, sagte Harry Altham, Analyst beim Handelshaus StoneX.

Zuletzt waren die Ölpreise jedoch tendenziell unter Druck geraten. Am Ölmarkt dominieren weiterhin die Nachfragesorgen", sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Im Juli waren die chinesischen Ölimporte leicht gestiegen, was die Ölpreise zu Beginn der Woche gestützt hatte. Experte Fritsch verwies aber auf jüngste Maßnahmen der chinesischen Regierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Diese hätte in einigen Metropolen des Landes zu neuen Einschränkungen geführt, was die Öl-Nachfrage wieder beeinträchtigen dürfte./jsl/he

09.08.2022 | 17:18:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Türkei entsendet Bohrschiff zu Mission in östliches Mittelmeer
09.08.2022 | 14:07:43 (dpa-AFX)
Ölpreise drehen in die Gewinnzone und legen deutlich zu - Druschba-Pipeline
09.08.2022 | 13:28:38 (dpa-AFX)
Moskau: Ukraine hat Transit von russischem Öl nach Ungarn gestoppt
09.08.2022 | 12:34:03 (dpa-AFX)
Ölpreise sinken - Experte: Nachfragesorgen dominieren weiter
09.08.2022 | 07:42:56 (dpa-AFX)
Ölpreise geben etwas nach
08.08.2022 | 17:54:54 (dpa-AFX)
Ölpreise legen zu

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