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Rohstoff-Trading / 24.11.2021 | 10:16:21 Werbung

Brent: Wendet sich das Blatt?

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Die Ölpreisnotierungen präsentierten sich zum Ende der letzten Handelswoche deutlich schwächer und rutschten dabei unter die psychologisch wichtige 80-USD-Marke. Angesichts rapide steigender Neuinfektionszahlen vor allem in Europa fürchten viele Experten erneut die Einführung flächendeckender Lockdowns, was die Nachfrage nach Kraftstoffen und Kerosin erheblich abschwächen dürfte. Gleichzeitig belasten Sorgen über ein mögliches Überangebot auf dem Ölmarkt, da viele Staaten ihre Förderkapazitäten schneller als erwartet nach oben fahren. Aus technischer Sicht hat sich das Bild bei Brent Crude Oil nach dem Unterschreiten der psychologisch wichtigen Marke von 80 USD ebenfalls eingetrübt, weshalb unser Bull-Case-Szenario aktuell auf dem Prüfstand steht.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Rasant steigende Neuinfektionszahlen sorgen für Verunsicherung

Rasant steigende Neuinfektionszahlen sorgen derzeit nicht nur an den Terminmärkten für Verunsicherung. Angesichts dreistelliger Inzidenzen und zehntausenden von Neuinfektionen in Europa, Asien und den USA erwarten viele Experten, dass sich die COVID-19-Pandemie trotz der laufenden Impfkampagne und neuer, hochwirksamer Präparate zur Behandlung der hochansteckenden Lungenerkrankung weiter rasch ausbreiten dürfte. Schon jetzt haben einige Staaten wie Österreich mit zeitlich begrenzten Lockdown-Maßnahmen auf die neue Situation reagiert. Sollten sich die Neuinfektionszahlen weiter erhöhen, dürften auch andere Staaten mit Beschränkungen nicht nur für ungeimpfte Personen nachziehen, so die Einschätzung vieler Experten. Der dramatische Anstieg der Neuinfektionszahlen und die mögliche Einführung neuer Lockdown-Maßnahmen dürfte die Erholung der weltweiten Ölnachfrage kurzfristig jedoch ausbremsen. Zwar rechnet die OPEC für 2021 weiterhin mit einer deutlichen Erholung der Ölnachfrage gegenüber dem Vorjahr, kürzte jedoch die ursprüngliche Prognose um 160.000 Barrel pro Tag auf 29,57 Millionen Barrel pro Tag. Für das erste Quartal 2022 rechnet das Ölförderkartell nicht zuletzt auch aufgrund saisonaler Faktoren und einer zu erwartenden Abschwächung der Binnenkonjunktur in China und Indien mit einem Rückgang der Ölnachfrage auf 27,45 Millionen Barrel pro Tag.

 

Sorge über steigendes Ölangebot drückt auf die Stimmung

Auch die Angebotssituation könnte sich nach Einschätzung hochrangiger OPEC-Funktionäre rasch wieder erholen, was für zusätzlichen Abgabedruck bei Brent Crude Oil sorgen dürfte. Da die US-Fracking-Anbieter ihre Förderkapazitäten unerwartet deutlich erhöht haben, rechnet Mohammed Barkindo, Generalsekretär der OPEC, bereits ab Dezember dieses Jahres mit einem Überangebot an den internationalen Terminmärkten. Entsprechend sprach sich Barkindo für eine Beibehaltung der restriktiven Förderpolitik der OPEC+-Gemeinschaft aus, die aktuell eine graduelle Anhebung der Fördermengen um 400.000 Barrel pro Monat vorsieht. Da die US-Regierung dem Beispiel Chinas folgen und in Kürze ebenfalls einen Teil der strategischen Ölreserven freigeben will, um die steigenden Ölpreise zu glätten, dürften die Bären damit kurzfristig die besseren Karten haben, zumal positive Nachrichten wie der unerwartet deutliche Rückgang bei den wöchentlichen US-Öllagerbeständen zuletzt mit Gewinnmitnahmen beantwortet wurden.

 

Trading-Taktik: Endlos-Turbo Long auf Brent

Die Ölpreisnotierungen präsentierten sich zum Ende der vergangenen Woche deutlich schwächer, wobei es Brent Crude Oil nicht gelang, die psychologisch wichtige Marke von 80 USD erfolgreich zu verteidigen. Damit hat sich das Chartbild bei Brent Crude Oil zuletzt deutlich eingetrübt. Gelingt es den Bullen nicht, zeitnah die 80-USD-Marke erfolgreich zurückzuerobern, ist kurzfristig von einer Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsbewegung auszugehen. Sollte das zuletzt markierte Verlaufstief bei 78 USD unterschritten werden, bietet es sich an, bestehende Long-Positionen glattzustellen.

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 37,802 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 37,802 USD. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 24.11.2021
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DV1FPE (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DV1FPE (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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(Bewertungen: 20)

Endlos Turbo Long 37,808 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DV1FPE / //
Quelle: DZ BANK: Geld 26.11., Brief 26.11.
DV1FPE // Quelle: DZ BANK: Geld 26.11., Brief 26.11.
29,92 EUR
Geld in EUR
29,92 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 72,89 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 26.11.
  • Basispreis
    (Stand 26.11. 04:05 Uhr)
    37,808 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 47,34%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 26.11. 04:05 Uhr)
    37,808 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 47,34%
  • Hebel 2,12x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

26.11.2021 | 17:48:20 (dpa-AFX)
Neue Virusvariante schickt Ölpreise auf Talfahrt - Konjunktursorgen

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Verschärfte Pandemie-Sorgen haben die Ölpreise am Freitag auf Talfahrt geschickt. Marktbeobachter verwiesen auf die hohe Unsicherheit wegen einer neuen und möglicherweise gefährlicheren Variante des Coronavirus. Sowohl die Nordseesorte Brent als auch US-Erdöl gaben um jeweils über zehn Prozent nach und fielen auf zweimonatige Tiefstände.

Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 73,38 US-Dollar. Das waren 8,84 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 9,48 Dollar auf 68,86 Dollar.

Für erhebliche Verunsicherung an den Finanz- und Rohstoffmärkten sorgte die Ausbreitung einer neuen Variante des Coronavirus im südlichen Teil Afrikas. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen nicht nur hoch ansteckend ist, sondern auch den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte.

Während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 waren die Erdölpreise drastisch abgestürzt. Ausschlaggebend waren die sehr umfangreichen Gegenmaßnahmen wie die Schließung vieler Bereiche des Wirtschaftslebens. Neue Varianten des Coronavirus wecken Erinnerungen an diese Zeit und schüren Ängste vor wirtschaftlichem Schaden, der auch auf der Energie- und Erdölnachfrage lasten würde. Bereits jetzt werden in vielen europäischen Ländern Corona-Maßnahmen verschärft, die auch die wirtschaftliche Erholung belasten.

Die neue Virusvariante fällt in eine Zeit, in der große Verbrauchsländer wie die USA angesichts hoher Rohölpreise auf ihre strategischen Erdölreserven zurückgreifen. Wie die Förderländer auf den Schritt reagieren werden, dürfte angesichts der neuen Variante noch fraglicher sein. Seit Sommer weitet der Ölverbund Opec+ seine Produktion schrittweise aus. Das moderate Tempo hat Kritik der Verbrauchsländer hervorgerufen und letztlich deren Rückgriff auf die Notreserven ausgelöst. Die Förderländer beraten sich kommende Woche./jsl/he

26.11.2021 | 12:47:42 (dpa-AFX)
Ölpreise brechen wegen neuer Virusvariante ein - Konjunktursorgen
26.11.2021 | 12:17:28 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Öl gefallen
26.11.2021 | 11:19:35 (dpa-AFX)
Die Zeit wird knapp: Neuer Rettungsversuch für Atompakt mit Iran
26.11.2021 | 07:50:32 (dpa-AFX)
Ölpreise geben kräftig nach - Neue Virusvariante verunsichert
25.11.2021 | 17:14:08 (dpa-AFX)
Ölpreise etwas gefallen - Debatte über Opec-Reaktion auf Notfreigabe
25.11.2021 | 12:58:50 (dpa-AFX)
Ölpreise wenig verändert - Debatte über Opec-Reaktion auf Notfreigabe

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