•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf
Rohstoff-Trading / Archiv: 23.11.2022 | 09:39:24 Werbung

Brent Crude Oil - Scharfer Rücksetzer eröffnet Chance für antizyklischen Long-Einstieg!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Senior Manager Derivate Sales

Die Ölpreisnotierungen präsentierten sich in den vergangenen Wochen deutlich schwächer. Für Abgabedruck sorgten vor allem erneut aufkeimende Rezessionssorgen sowie ein deutlicher Anstieg der Neuinfektionszahlen in China, was eine weitere Lockerung der Zero-Covid-Politik im Reich der Mitte unwahrscheinlich macht. Nachdem Brent Crude Oil zuletzt vom Verlaufshoch bei knapp 99 USD scharf korrigiert hatte, ist die Ausgangslage kurzfristig stark überverkauft, was interessante Chancen für einen antizyklischen Long-Einstieg mit engem Stop-Loss eröffnet.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Senior Manager Derivate Sales

Die Lage: Covid-Neuinfektionswelle in China drückt auf die Stimmung!

Ein erneuter Anstieg der Neuinfektionszahlen in China hat zuletzt auch an den Terminmärkten für kräftige Abschläge bei Brent Crude Oil gesorgt. Nachdem laut den chinesischen Gesundheitsbehörden zuletzt in einigen chinesischen Metropolen wie Guangzhou und der Hauptstadt Peking mehr als 10.000 neue Covid-19-Erkrankungen diagnostiziert wurden, wurden die landesweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vielerorts erneut drastisch verschärft. Damit schwindet die Hoffnung auf eine weitere Lockerung der strikten Zero-Covid-Politik in China, nachdem die Zentralregierung zuletzt die Quarantänefrist für Einreisende nach China verkürzt und die Testpflicht für Einheimische in einigen besonders stark von der Pandemie betroffenen Regionen etwas gelockert hatte. Angesichts der neuerlichen Verschärfung der Covid-19-Restriktionen im Reich der Mitte rechnen viele Beobachter mit einem weiteren Rückgang der Ölimporte nach China. Viele chinesische Raffinerien wollen nach der Implementierung neuer Lockdowns in chinesischen Metropolen laut Agenturberichten für Dezember deutlich weniger Öl aus Saudi-Arabien importieren als ursprünglich vorgesehen.

 

Die Perspektive: IEA und OPEC revidieren Nachfrageprognose nach unten.

Neben der Aussicht auf eine weiter rückläufige Ölnachfrage aus China drückten zuletzt auch anhaltende Rezessionsängste an den Terminmärkten auf die Stimmung. So revidierte die OPEC ihre Nachfrageprognose für das laufende und das kommende Jahr angesichts der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen um jeweils 100.000 Barrel pro Tag nach unten. Ähnlich pessimistisch äußerte sich zuletzt die International Energy Agency, wobei man die Nachfrageprognose für 2023 nicht zuletzt aufgrund einer möglicherweise stärkeren Straffung der US-Geldpolitik ebenfalls um 100.000 Barrel pro Tag nach unten revidiert hatte. Zuvor hatten sich u.a. einige hochrangige Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank wie der einflussreiche St. Louis Federal Reserve President James Bullard für eine härtere Gangart der US-Notenbank bei der Bekämpfung der Inflationsgefahren ausgesprochen. Sollte die US-Notenbank die Straffung der US-Geldpolitik auch im kommenden Jahr weiter ungebremst fortsetzen, dürfte auch die US-Ölnachfrage angesichts der eingetrübten Konjunkturperspektiven zurückgehen. Bislang ist davon trotz der zuletzt eingetrübten konjunkturellen Perspektiven wenig zu spüren, was der zuletzt unerwartet deutliche Rückgang der wöchentlichen US-Öllagerbestände um mehr als 5 Millionen Barrel belegt.

Trading-Taktik: Nach der scharfen mehrtägigen Korrektur vom Verlaufshoch bei knapp 98 USD konnten sich die Ölpreisnotierungen zuletzt wieder etwas stabilisieren. Da Rücksetzer im Bereich der Marke von 83 USD zuletzt mit Käufen beantwortet wurden, bleiben die Chancen auf ein lokales Tief gewahrt. Mit einem Stop-Loss im Bereich des Ende September markierten Tiefs bei 83 USD bietet sich bei Brent Crude Oil der Aufbau von Long-Positionen an.

 

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Brent Crude Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DV8WCR) auf den Brent Crude Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Brent Crude Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negative wie positive) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen des Brent Crude Future Contract-Rohstoffs. Sollte der Kurs des Brent Crude Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Knock-Out-Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Brent Crude Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Brent Crude Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichem Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 1,00.  

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Brent Crude Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.  

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.  

  

Stand: 23.11.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion  

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt  
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-derivate.de/DV8WCR (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.  

Hinweis auf den Prospekt  
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter http://www.dzbank-derivate.de/DV8WCR (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.  

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.  

 

 

 

  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 0)

Endlos Turbo Long 59,234 open end: Basiswert Brent Oil (ICE Europe) [2.2023]

DV8WCR / //
Quelle: DZ BANK: Geld 30.11. 15:37:05, Brief 30.11. 15:37:05
DV8WCR // Quelle: DZ BANK: Geld 30.11. 15:37:05, Brief 30.11. 15:37:05
26,72 EUR
Geld in EUR
26,72 EUR
Brief in EUR
8,88%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 85,49 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 15:26:13
  • Basispreis
    59,234 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 31,96%
  • Knock-Out-Barriere
    59,234 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 31,96%
  • Hebel 3,14x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

30.11.2022 | 13:57:06 (dpa-AFX)
Kreise: Eni prüft milliardenschwere Übernahme von Gas- und Ölförderer Neptune

ROM (dpa-AFX) - Der italienische Energieriese Eni <IT0003132476> arbeitet laut Kreisen an einer Übernahme des Gas- und Ölförderers Neptune Energy. Derzeit prüften die Italiener mit Beratern die Machbarkeit eines Deals, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Zu den Anteilseignern von Neptune gehören die Finanzinvestoren Carlyle <US14309L1026> und CVC. Neptune könnte bei einem Verkauf mit mehr als 5 Milliarden US-Dollar bewertet werden, hieß es. Die Gespräche befinden sich dem Vernehmen nach in einem frühen Stadium, entschieden ist noch nichts.

Derzeit suchen große Ölkonzerne eigentlich eher nach Zukäufen oder Beteiligungen im Bereich alternativer Energien, um den auf sie zurückgehenden CO2-Ausstoß zu mindern. So kaufte Shell <GB00BP6MXD84> kürzlich für knapp 2 Milliarden Dollar den dänischen Anbieter Nature Energy Biogas, BP <GB0007980591> leistete sich für 4,1 Milliarden inklusive Schulden den US-Biogashersteller Archaea Energy./men/stk

30.11.2022 | 13:14:04 (dpa-AFX)
Ölpreise legen stark zu
30.11.2022 | 07:49:43 (dpa-AFX)
Ölpreise legen zu - Rückgang der US-Reserven stützt
30.11.2022 | 05:59:17 (dpa-AFX)
Bundesregierung sucht weiter Öl für PCK-Raffinerie in Schwedt
29.11.2022 | 18:18:35 (dpa-AFX)
Ölpreise geben Gewinne teilweise wieder ab
29.11.2022 | 16:09:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4: Flüssiggas aus Katar soll Deutschland helfen - aber erst ab 2026
29.11.2022 | 15:09:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Flüssiggas aus Katar soll Deutschland helfen - aber erst ab 2026

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-derivate-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik Börsenwissen.