Rohstoff-Trading / 25.10.2017 | 10:28:31 Werbung

Brent Crude Oil: Das Chartbild wird bullischer!

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Notierungen bei Brent haben sich in den vergangenen Wochen weiter stabilisiert. Dabei sorgte vor allem der positive Newsflow für weiteren Support, zumal sich auch renommierte Analystenhäuser wie Goldman Sachs zuletzt bullisch zu den weiteren Aussichten bei Öl zu Wort gemeldet hatten. Technisch bleibt das Long-Szenario unserer Einschätzung nach weiter intakt, wobei Brent Crude in den kommenden Handelstagen auf ein neues 52-Wochen-Hoch ausbrechen dürfte.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Goldman Sachs wird bullischer für Öl

Die Aussichten für den gesamten Ölsektor haben sich mittlerweile deutlich aufgehellt. Diese Einschätzung vertritt die US-Investmentbank Goldman Sachs in einer kürzlich veröffentlichten Studie zum Commodity-Sektor. Unter anderem begründen die Experten ihre Einschätzung mit den weltweit sinkenden Öllagerbeständen vieler Industrieländer, was zumindest kurzfristig die Nachfrage nach Öl weiter antreiben sollte. Auch die jüngsten Bemühungen der OPEC und anderer wichtiger Förderländer wie Russland, die Ölpreisnotierungen durch Förderkürzungsmaßnahmen zu stützen, wurde von den Goldman-Sachs-Analysten als zielführend bezeichnet. Entsprechend gehen die US-Analysten zumindest für die kommenden Quartale von einer weiteren moderaten Aufwärtsbewegung bei den Ölpreisen aus, wobei man das Aufwärtspotenzial jedoch als eher limitiert ansieht.

 

IEA erwartet sinkende Lagerbestände

Auch die International Energy Agency (IEA) hat sich kürzlich bullisch zu den weiteren Aussichten zu Wort gemeldet. So erwartet die IEA für das Gesamtjahr 2017 erstmals seit vier Jahren einen Rückgang der weltweiten Öllagerbestände. Dies deckt sich mit den zuletzt publizierten Erhebungen der OPEC, die seit Jahresbeginn einen deutlicheren Rückgang der Ölreserven bei den führenden westlichen Industrienationen ermittelt hatte. Damit stehen die Zeichen gut, dass sich die Diskrepanz zwischen Nachfrage und Angebot in den kommenden Quartalen weiter verringert, was für steigende Ölpreisnotierungen spricht. Mittelfristig geht die IEA jedoch von einer Normalisierung der Ausgangslage am Ölmarkt aus, wobei nach Einschätzung der Experten spätestens Ende 2018 wieder mit steigenden Öllagerbeständen zu rechnen sein dürfte.

 

OPEC bemüht sich um weitere globale Initiativen

Für eine nachhaltige Stabilisierung der Ölpreise sprechen auch die Bemühungen der OPEC, die Förderkürzungen zu erweitern. In diesem Zusammenhang bedient sich das Preiskartell auch unkonventioneller Methoden und will auch die US-Ölindustrie für eine Teilnahme an der freiwilligen Begrenzung der Ölfördermenge gewinnen. In einem Aufruf des OPEC-Generalsekretärs Mohammed Barkindo heißt es, dass sich die gesamte US-Ölindustrie ihrer Verantwortung gegenüber der gesamten Ölindustrie bewusst sein sollte. Dies ist als Wink mit dem Zaunpfahl an die US-Fracking-Industrie zu verstehen, die maßgeblich zum knapp 10-prozentigen Anstieg der US-Ölproduktion seit Jahresbeginn beigetragen hatte. Während der Aufruf des OPEC-Generalsekretärs an die US-Ölproduzenten eher symbolischer Natur ist, bemüht man sich hinter den Kulissen um weiteren Support für die Förderbegrenzungen. So laufen dem Vernehmen nach die Verhandlungen mit den bislang von den Kürzungsmaßnahmen ausgenommenen Staaten Libyen und Nigeria weiter auf Hochtouren. Auch eine Verlängerung des bis Ende März terminierten Abkommens dürfte spätestens zum Jahreswechsel wieder auf der Agenda stehen, berichten Nachrichtenagenturen.

 

Stimmung bleibt weiterhin bullisch

Die Price-Action der vergangenen Wochen untermauert unserer Einschätzung nach das - zumindest kurzfristig - bullische Umfeld bei Brent Crude Oil. Denn negative Nachrichten wie die erneute Zunahme der US-Ölproduktion, werden von den Marktteilnehmern weitestgehend ausgeblendet. Positive News werden jedoch dankbar angenommen und führten zuletzt in schöner Regelmäßigkeit zu bullischen Price-Reactions.

 

Trading-Taktik: Das von uns skizzierte bullische Szenario bleibt nach dem von uns antizipierten Rücksetzer auf das Support-Niveau bei 56 USD weiter intakt. Zuletzt wurden kleinere Rücksetzer in diesem Bereich systematisch zum Positionsaufbau genutzt. Übergeordnet hat sich das Chartbild bei Brent Crude Oil unserer Einschätzung nach weiter aufgehellt, wobei wir in den kommenden Handelstagen von einem Vorstoß auf neue 52-Wochen-Hochs bei Brent Crude Oil ausgehen.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell 48,124 USD) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 25.10.2017, Emittentin: DZ BANK
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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(Bewertungen: 5)

Endlos Turbo Long 48,072 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD1C8E / DE000DD1C8E4 //
Quelle: DZ BANK: Geld 21.11. 21.11., Brief 21.11. 21.11.
DD1C8E DE000DD1C8E4 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.11. 21.11., Brief 21.11. 21.11.
12,12
Geld in EUR
12,16
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 63,11 USD
Quelle: ICE Fut Eur, 02:57:01
  • Basispreis 48,072 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 23,83%
  • Knock-Out-Barriere 48,072 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 23,83%
  • Hebel 4,36x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

21.11.2017 | 17:44:44 (dpa-AFX)
Ölpreise legen zu

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag zugelegt. Marktbeobachter sprachen von einem vergleichsweise impulsarmen Handel. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 62,46 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 39 Cent auf 56,83 Dollar.

Rohstoffexperten der Commerzbank gehen davon aus, dass die Ölpreise in den kommenden Tagen eher gestützt werden. Hauptthema am Markt bleibt das Treffen des Förderkartells Opec Ende November mit den Beratungen über eine mögliche Verlängerung der Förderkürzung wichtiger Ölstaaten. "Die Aussicht auf eine Verlängerung der Produktionskürzungen dürfte einem Preisrückgang im Vorfeld der OPEC-Sitzung entgegenstehen", kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank.

Zuletzt hatten sich Vertreter führender Opec-Staaten mehrfach für eine Verlängerung der bis März 2018 geltenden Begrenzung ausgesprochen. Allerdings gilt es nach wie vor als fraglich, ob sich Russland, das sich mit anderen Erdölproduzenten der Kürzung angeschlossen hat, schon jetzt zu einer Verlängerung durchringen kann./jsl/zb

21.11.2017 | 13:09:33 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen leicht
21.11.2017 | 12:40:35 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Rohöl legt zu
21.11.2017 | 08:00:08 (dpa-AFX)
Ölpreise nahezu unverändert
20.11.2017 | 18:24:38 (dpa-AFX)
US-Bundesstaat Nebraska gibt grünes Licht für Öl-Pipeline
20.11.2017 | 17:46:39 (dpa-AFX)
Ölpreise weiten Kursverluste aus
20.11.2017 | 13:21:35 (dpa-AFX)
Ölpreise geben nach

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