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Rohstoff-Trading / Archiv: 28.09.2022 | 10:21:41 Werbung

Brent Crude Oil - Bären verbuchen wichtigen Etappensieg!

Marvin Herzberger
Redakteur Marvin Herzberger

Senior Manager, TraderFox GmbH

Deutlich schwächer präsentierten sich in den vergangenen Wochen die Notierungen bei Brent Crude Oil. Sorgen über ein mögliches Abgleiten der Weltwirtschaft in eine Rezession belasteten zuletzt auch das Geschehen an den Terminmärkten, zumal viele Analysten von einer deutlich sinkenden Ölnachfrage ausgehen. Auch aus technischer Sicht hat sich die Ausgangssituation bei Brent Crude Oil zuletzt unseres Erachtens nach dem Unterschreiten des Supports im Bereich der 90 USD-Marke weiter eingetrübt, was auf eine Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsbewegung hindeutet.

Marvin Herzberger
Redakteur Marvin Herzberger

Senior Manager, TraderFox GmbH

Die Lage: Rezessionssorgen sorgen für deutliche Abschläge bei Brent Crude Oil!

Die von US-Notenbankchef Powell angekündigte stärkere Straffung der Geldpolitik hat auch an den Terminmärkten ihre Spuren hinterlassen. Angesichts der wachsenden Inflationssorgen fasst die US-Notenbank Fed nach der jüngst erfolgten Leitzinsanhebung um 75 Basispunkte daher weitere Zinsanhebungen ins Auge, wobei man auch eine längere Schwächephase der US-Wirtschaft und ein mögliches Abgleiten in eine Rezession in Kauf nimmt. Viele Analysten gehen daher angesichts der insgesamt eingetrübten Konjunkturlage von einer insgesamt deutlich rückläufigen Ölnachfrage in vielen Industrieländern aus. Entsprechend revidierte die International Energy Agency (IEA) zuletzt ihre Prognose für die globale Ölnachfrage für 2022 um 100.000 auf 2 Millionen Barrel pro Tag nach unten. Angesichts der eingetrübten konjunkturellen Perspektiven revidierte die IEA ihre Nachfrageprognose für 2023 ebenfalls leicht nach unten und geht nunmehr von einem Anstieg von 2,1 Millionen Barrel pro Tag für das kommende Jahr aus.

 

Die Perspektive: Angebotssituation hellt sich weiter auf!

Auch die Situation auf der Angebotsseite hat sich mittlerweile wieder etwas entspannt. Dies belegen die jüngst veröffentlichten Produktionsdaten der OPEC+-Staaten. Für August wurde gegenüber dem Vormonat ein Anstieg der OPEC-Mitglieder und ihrer Verbündeten außerhalb des Kartells um 618.000 Barrel pro Tag ausgewiesen, nachdem viele Schwergewichte, wie Saudi-Arabien oder Kuwait, aber auch Libyen, ihre Produktion deutlich nach oben gefahren hatten. Auch andere OPEC-Staaten, wie die Vereinigten Arabischen Emirate, wollen ihre Ölproduktion mittelfristig weiter erhöhen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge will das Emirat demnach die Ölproduktion deutlich früher als zunächst geplant von derzeit rund 4 Millionen auf mehr als 5 Millionen Barrel pro Tag anheben. Auch in Nordamerika werden die Ölförderkapazitäten weiter nach oben gefahren. Laut einer Erhebung des Ölfeld-Dienstleisters Baker Hughes stieg die Zahl der aktiven Ölplattformen in der vergangenen Woche in Nordamerika im Vorjahresvergleich um 47 % auf 764 an. Entsprechend dürfte sich die Prognose der US Energy Information Administration, die für 2023 mit einem Anstieg der durchschnittlichen US-Ölproduktion von 11,8 auf 12,6 Millionen Barrel pro Tag ausgeht, materialisieren. Da sich die Situation auf der Angebotsseite weiter aufhellt, dürften die Bären trotz der weiter bestehenden Unsicherheiten, in Zusammenhang mit einem drohenden Öllieferstopp Russlands an westliche Industriestaaten, weiterhin die besseren Karten haben.

 

Trading-Taktik: Die technische Ausgangslage bei Brent Crude Oil hat sich zuletzt weiter eingetrübt. Nachdem der Support im Bereich der Marke von 90 USD unterschritten wurde, setzte Brent Crude Oil die übergeordnete Abwärtsbewegung zuletzt weiter fort. Wird das letzte Verlaufstief im Bereich der Marke von 83 USD unterschritten, sollte sich die seit Anfang Juni bestehende übergeordnete Abwärtsbewegung unserer Einschätzung nach kurzfristig weiter beschleunigen. Es bietet sich an, den Stop-Loss bei bestehenden Short-Positionen auf 96 USD nachzuziehen.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Brent Crude Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Short der DZ BANK (WKN: DV92CL) auf den Brent Crude Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Short richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Brent Crude Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negative wie positive) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Short auf kleinste Kursbewegungen des Brent Crude Future Contract-Rohstoffs. Sollte der Kurs des Brent Crude Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Short auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Knock-Out-Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Short auf den Rohstoff des Basiswerts Brent Crude Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Short an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Brent Crude Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichem Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 1,00.  

  

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Brent Crude Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.  

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.  

  

Stand: 28.09.2022

Redakteur: Martin Springmann, TraderFox GmbH

Redigierend: Marvin Herzberger, TraderFox GmbH

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte finden Sie auf https://compliance.traderfox.de/#/

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt  
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DV92CL (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.  

Hinweis auf den Prospekt  
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DV92CL (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.  

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.  

 

 

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Endlos Turbo Short 123,363 open end: Basiswert Brent Oil (ICE Europe) [2.2023]

DV92CL / //
Quelle: DZ BANK: Geld 29.11. 15:16:22, Brief 29.11. 15:16:22
DV92CL // Quelle: DZ BANK: Geld 29.11. 15:16:22, Brief 29.11. 15:16:22
36,55 EUR
Geld in EUR
36,55 EUR
Brief in EUR
-5,09%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 84,80 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 15:06:07
  • Basispreis
    123,363 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 44,49%
  • Knock-Out-Barriere
    123,363 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 44,49%
  • Hebel 2,27x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

29.11.2022 | 15:09:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Flüssiggas aus Katar soll Deutschland helfen - aber erst ab 2026

(weitere Details)

DOHA (dpa-AFX) - Katar will von 2026 an in größerem Unmfang Flüssigerdgas nach Deutschland liefern. Die geplante Menge könnte etwa drei Prozent des deutschen Jahresbedarfs decken. Der Energieriese Qatar Energy unterzeichnete dazu am Dienstag Abkommen mit dem US-Unternehmen Conoco Phillips, das das Gas nach Brunsbüttel liefern soll, wo derzeit ein Flüssiggasterminal gebaut wird. Damit kommt Deutschland einen weiteren Schritt voran, weggefallene Gaslieferungen aus Russland zu ersetzen.

Die Lieferungen sollen bis zu zwei Millionen Tonnen Flüssigerdgas (LNG) im Jahr umfassen und über mindestens 15 Jahre gehen. Das Gas solle in Deutschland bei verschiedenen Käufern vermarktet werden, sagte der Chef von Conoco Phillips, Ryan Lance. Details waren zunächst unklar.

Dem Branchenverband Zukunft Gas zufolge entspricht die vereinbarte jährliche Menge rund 30 Terawattstunden und damit etwa drei Prozent des derzeitigen Verbrauchs in Deutschland. "Wir müssen aber knapp 500 Terawattstunden ersetzen, die bislang über russische Gaslieferungen gedeckt wurden", sagte Vorstand Timm Kehler. Es gebe noch viel Arbeit, um die Versorgung langfristig zu sichern. Trotzdem sieht der Verband ein "positives Signal für die landbasierten LNG-Terminals".

Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) begrüßte das Abkommen. "15 Jahre ist super", sagte er. Es hätte auch längere Verträge geben können. Für Deutschland tragen die Reisen von Habeck und Kanzler Olaf Scholz (SPD) nach Katar in diesem Jahr Früchte. Im Mai hatten beide Länder eine Energiepartnerschaft geschlossen.

Al-Kaabi erklärte weiter, Qatar Energy sei mit deutschen Unternehmen über zukünftige weitere Gaslieferungen im Gespräch. "Wir haben gute Beziehungen zu deutschen Unternehmen und zur deutschen Regierung."

Allerdings waren die Beziehungen zwischen beiden Ländern zuletzt angespannt. Vor allem Habeck wird im Emirat wegen seiner scharfen Kritik an der derzeit laufenden Fußball-WM mit großen Vorbehalten gesehen. Auch der Auftritt von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) mit der vom Fußball-Weltverband FIFA verbotenen "One-Love-Binde" beim WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft stieß in Katar auf kritische Reaktionen. Die künftigen Gaslieferungen aus Katar können jedoch als Signal der Entspannung gelesen werden.

Für das Emirat ist eine lange Laufzeit der Abkommen wichtig, weil es Investitionssicherheit haben will. Es handele sich um die ersten langfristigen Abkommen über Lieferungen von Flüssiggas nach Deutschland, sagte Al-Kaabi. Sie trügen zur langfristigen Energiesicherheit des Landes, aber auch Europas bei. "Dies ist eine konkrete Demonstration (...) unseres Engagements für die Deutschen."

In Deutschland wurde jedoch auch Kritik laut. Der Gas-Deal helfe nicht in der gegenwärtigen Krise, schaffe aber langfristige Abhängigkeit, erklärte die Deutsche Umwelthilfe. Linksfraktionschef Dietmar Bartsch zeigte sich skeptisch. Er finde es etwas verfrüht, dies als großen Erfolg darzustellen, sagte er. "Es handelt sich aus meiner Sicht vielmehr um eine PR-Maßnahme, denn es hilft weder für diesen noch für den nächsten Winter." Das Emirat steht international immer wieder wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik.

Die Bundesregierung sieht Gas als Brückentechnologie - der Ausbau des Ökostroms aus Wind und Sonne soll deutlich beschleunigt werden, derzeit gibt es aber noch viele Hürden. Vor diesem Hintergrund sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge, Deutschland müsse sich "kurzfristig" breiter aufstellen mit Blick auf die Gasversorgung.

Nicht erfüllt haben sich bisher die deutschen Hoffnungen, früher Gaslieferungen aus Katar zu bekommen. So war von 2024 die Rede gewesen. Katar wolle die US-Flüssiggasanlage Golden Pass in Texas, an der Qatar Energy 70 Prozent halte, bereits 2024 so weit haben, nach Deutschland liefern zu können, sagte Katars Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani im Mai dem "Handelsblatt".

Deutschland baut derzeit die Infrastruktur für die Lieferung von Flüssiggas in großem Umfang aus. Die ersten deutschen LNG-Terminals stehen kurz vor dem Betriebsbeginn. Im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel soll in diesem Jahr ein Schwimmterminal seine Arbeit aufnehmen. Der erste LNG-Tanker soll Ende Dezember festmachen. Parallel plant dort die German LNG Terminal GmbH eine feste Anlage, die voraussichtlich 2026 in Betrieb gehen könnte. Zwei Millionen Tonnen Flüssiggas entsprechen knapp 35 Prozent der geplanten Terminal-Kapazität. Das LNG wird mit Spezialschiffen geliefert.

Katar ist einer der weltweit größten Exporteure von Flüssiggas. Das reiche Emirat verfügt nach Russland und dem Iran über die drittgrößten Gasreserven weltweit. Zuletzt hatte das Emirat mit China ein langfristiges Lieferabkommen unterzeichnet./jku/DP/mis

29.11.2022 | 12:44:00 (dpa-AFX)
Umwelthilfe und Linke gegen Gaslieferungen aus Katar
29.11.2022 | 12:35:39 (dpa-AFX)
Ölpreise erholen sich deutlich
29.11.2022 | 12:09:45 (dpa-AFX)
Start des Lubminer Terminals für Flüssigerdgas verzögert sich
29.11.2022 | 11:52:12 (dpa-AFX)
Gasbranche: LNG-Abkommen mit Katar 'positives Signal für Terminals'
29.11.2022 | 10:18:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Katar gibt Abkommen über Gaslieferungen nach Deutschland bekannt
29.11.2022 | 09:49:00 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: Katar gibt Abkommen über Gaslieferungen nach Deutschland bekannt

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