Rohstoff-Trading / 10.11.2017 | 14:00:28 Werbung

Brent Crude bringt sich für Aufwärtsimpuls in Stellung!

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Bullisch präsentiert sich derzeit die Ausgangslage bei Brent Crude Oil. Dank politischer Unsicherheiten im Nahen und Mittleren Osten konnten die Ölpreise ihre Zugewinne zuletzt verteidigen. Negative Nachrichten wie eine zu erwartende Abschwächung der Ölnachfrage in den kommenden Quartalen werden von den Marktteilnehmern hingegen bewusst ausgeblendet. Nach der zuletzt gesehenen Konsolidierung in einer engen Seitwärtsrange könnte Brent Crude Oil nun die Trendfortsetzung einleiten, was unserer Einschätzung nach ein gutes CRV für einen Breakout-Trade mit enger Risikotoleranz bietet!

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Politische Unsicherheiten nehmen zu

Schlagzeilen über eine Ausweitung der politischen Spannungen im Mittleren und Nahen Osten sorgen derzeit bei den Ölpreisnotierungen für eine erhöhte Volatilität. Während sich die Lage zwischen den von Kurden beherrschten Gebieten im Irak und dem Nachbarland Türkei zuletzt wieder etwas entspannt hatte, richtet sich der Fokus nun auf Saudi-Arabien. Das führende OPEC-Mitglied hat innenpolitisch mit einigen Problemen zu kämpfen, wobei es zuletzt zu einer ganzen Reihe von Verhaftungen einflussreicher Geschäftsleute und Oppositionspolitikern gekommen war. Auch außenpolitisch sorgt Saudi-Arabien in der gesamten Region für Aufsehen. So wurde die militärische Präsenz im Jemen weiter ausgebaut, was Experten als Drohung gegen den Iran werten. Denn beide Länder liefern sich seit Jahren einen blutigen Stellvertreterkrieg im Jemen. Entsprechend besorgt zeigten sich zuletzt einige Marktteilnehmer, das eine Verschärfung des Konflikts zwischen beiden Ländern zu Einschränkungen bei den Ölexporten aus dieser Region führen könnte.

 

Verlängerung der Förderkürzung scheint fast sicher, Saudi-Arabien fährt Exporte zurück

Unterdessen mehren sich die Anzeichen, dass sich die OPEC und andere bedeutende Ölförderländer zeitnah auf eine Verlängerung der Förderkürzungen einigen werden. So scheint sich übereinstimmenden Medienberichten einiger Nachrichtenagenturen zufolge mittlerweile eine breite Mehrheit für eine Ausdehnung der Preisstabilisierungsmaßnahmen gefunden zu haben. Im Rahmen der turnusmäßigen Sitzung der OPEC in Wien Ende November könnte eine entsprechende Verlängerung der bislang bis Ende März terminierten Vereinbarung beschlossen werden, so die Einschätzung vieler Analysten. Saudi-Arabien geht hier mit gutem Beispiel voran und will mit einer weiteren Verringerung der Ölexporte um 120.000 Barrel pro Tag ab Dezember dieses Jahes für weiteren Support bei der jüngsten Stabilisierung der Ölpreise sorgen. Dies berichtete kürzlich die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Aussagen eines Sprechers des saudi-arabischen Energieministeriums.

 

Negative Nachrichten werden weiterhin vom Markt ausgeblendet 

Zum kurzfristig bullischen Gesamtbild bei Brent Crude Oil passt die Tatsache, das negative Meldungen derzeit mehr oder weniger von den Marktteilnehmern ausgeblendet werden. So sorgte die überraschend deutliche Erholung der Ölproduktion in Nordamerika kaum für eine nennenswerte  Preisreaktion, obwohl die von der EIA veröffentlichten Daten zuletzt mit einem Plus von 67.000 Barrel pro Tag mit 9,62 Millionen Barrel pro Tag einen neuen Rekordwert ausgewiesen hatte. Positive Nachrichten wie die weiter fallenden Öllagerbestände vieler Industriestaaten sorgen hingegen für Support beim Ölpreis, zumal die Reserven hier laut einer Analyse des Research-Hauses Kayrros im vergangenen Monat weltweit um 93 Millionen Barrel zurückgegangen sind. Dies spricht unserer Einschätzung nach zumindest kurzfristig für weiter steigende Notierungen bei Brent Crude Oil.

 

Trading-Taktik: Öl hat unser bullisches Szenario in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bestätigt. Für bestehende Long-Positionen bietet sich aus unserer Sicht eine Anpassung der Risikotoleranz zur Gewinnabsicherung auf 59 USD an.

 

Nach der zuletzt erfolgten Konsolidierung am 52-Wochenhoch in einer engen Trading-Range deuten wir die Zeichen auf eine Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung. Es bietet sich aus unserer Sicht daher an, bei einem Breakout aus der Trading-Range (Triggermarke: 64,50 USD) auf der Long-Seite zu folgen. Wird das Breakout-Szenario getriggert, erachten wir eine Absicherung von Long-Positionen mit einer engen Risikotoleranz im Bereich der Marke von 64 USD als sinnvoll.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell 60,02 USD) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 10.11.2017, Emittentin: DZ BANK.
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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Endlos Turbo Long 59,915 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD2XGM / DE000DD2XGM1 //
Quelle: DZ BANK: Geld 21.11. 12:45:36, Brief 21.11. 12:45:36
DD2XGM DE000DD2XGM1 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.11. 12:45:36, Brief 21.11. 12:45:36
1,97
Geld in EUR
1,99
Brief in EUR
7,65%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 62,39 USD
Quelle: ICE Fut Eur, 12:35:37
  • Basispreis 59,915 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 3,97%
  • Knock-Out-Barriere 59,915 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 3,97%
  • Hebel 26,66x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

21.11.2017 | 12:40:35 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Rohöl legt zu

WIEN (dpa-AFX) - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 60,33 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 43 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl/zb

21.11.2017 | 08:00:08 (dpa-AFX)
Ölpreise nahezu unverändert
20.11.2017 | 18:24:38 (dpa-AFX)
US-Bundesstaat Nebraska gibt grünes Licht für Öl-Pipeline
20.11.2017 | 17:46:39 (dpa-AFX)
Ölpreise weiten Kursverluste aus
20.11.2017 | 13:21:35 (dpa-AFX)
Ölpreise geben nach
20.11.2017 | 08:20:45 (dpa-AFX)
Ölpreise bewegen sich wenig
17.11.2017 | 17:29:08 (dpa-AFX)
Ölpreise weiten Kursgewinne aus

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