Rohstoff-Trading / 11.04.2018 | 09:03:36 Werbung

Brent: Bullen nehmen Jahreshoch weiter ins Visier!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Produktionsausfälle in Venezuela, Algerien und Libyen
  • OPEC-Produktion sinkt weiter
  • Annäherung zwischen der OPEC und Russland
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: OPEC-Ölproduktion gibt weiter nach

Die strikte Umsetzung der Compliance-Maßnahmen der OPEC bei der Umsetzung der Förderkürzungen zeigt Wirkung. Laut der jüngst veröffentlichten Monatsstatistik markierte die Ölproduktion des Förderkartells mit 32,04 Millionen Barrel im März den niedrigsten Stand seit April vergangenen Jahres und verringerte sich im Vergleich zum Vormonat um 190.000 Barrel pro Tag. Neben freiwillig umgesetzten Kürzungen einiger OPEC-Mitglieder machten sich vor allem Produktionsausfälle in einigen bedeutenden Mitgliedsländern des Kartells positiv bei der jüngsten Monatsstatistik bemerkbar. Allen voran Venezuela musste aufgrund von Problemen bei der maroden Öl-Infrastruktur des Landes einen Produktionsrückgang von 100.000 Barrel hinnehmen. Angesichts klammer Staatskassen und veralteter Produktions- und Förderanlagen dürfte sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzen, so die Einschätzung von Experten. Auch in Algerien und Libyen wurde aufgrund von wartungsbedingten Ausfällen deutlich weniger Öl gefördert als im Vormonat.

 

Die Perspektive: OPEC und Russland nähern sich an

Die Chancen, dass die OPEC und Russland ihre bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit auch nach Auslaufen des gemeinsam umgesetzten Programms Anfang 2019 fortsetzen werden, scheinen nicht schlecht zu stehen. Denn der russische Energieminister Nowak zeigte sich kürzlich gegenüber Reportern offen für eine unbefristete Kooperation mit der OPEC. Zuvor hatte Mohammed bin Salman, der neue starke Mann an der Spitze von Saudi-Arabien, bereits eine engere Zusammenarbeit zwischen der OPEC und Russland angedeutet. Nach Aussage von Nowak wäre eine neue, internationale Interessengemeinschaft denkbar, die neben den OPEC-Staaten und Russland auch weitere bedeutende Ölförderländer mit einschließen würde. Ob damit auch die USA gemeint sein könnten, ließ Nowak bewusst offen. Allerdings wies er darauf hin, dass der Energieminister der Vereinigten Staaten, Rick Perry, sich im September gemeinsam mit ihm und dem saudi-arabischen Ölminister Khalid al-Falih im Rahmen des jährlich in St. Petersburg stattfindenden russischen Wirtschaftsgipfels treffen wird. Sollte es tatsächlich zu einem globalen neuen Bündnis aller bedeutenden Ölförderstaaten kommen, wäre es möglich, eine langfristige Stützung der Ölpreisnotierungen sicherzustellen. Diese Perspektive sollte u.E. das übergeordnet bullische Szenario weiter stützen. Andere Faktoren wie eine mögliche Abschwächung der Ölnachfrage durch eine weitere Eskalation des Handelskonflikts zwischen China und den USA sollten hingegen weiter in den Hintergrund rücken.

 

Die Trading-Taktik: übergeordnete Ausgangslage weiterhin bullisch

Brent Crude Oil konsolidierte in den vergangenen Handelstagen, nachdem der Angriff auf ein neues Jahreshoch zuletzt abverkauft wurde. Nachdem sich die Notierungen zuletzt im Bereich der Marke von 67 USD stabilisieren konnten, bleibt die übergeordnete Ausgangslage unserer Einschätzung nach weiterhin bullisch. Wir halten daher weiterhin an unserem zuletzt skizzierten Trading-Szenario fest, wobei der Stop-Loss im Bereich der Marke von 64 USD weiterhin Bestand hat.

 

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Brent

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell 56,745 USD) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Glossar

Hebelprodukt: Hebelprodukte sind Zertifikate, die überproportional auf Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes reagieren. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Hebel: Der Hebel ist ein Faktor, der anzeigt, wie stark der Preis eines Zertifikats auf eine Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes reagiert. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen und verstärkt sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen.

Knock-out-Schwelle: Eine Knock-out-Schwelle findet sich bei sogenannten Knock-out-Produkten wie Turbo-Optionsscheinen und Mini-Futures. Wird diese Knock-out-Schwelle berührt oder durchbrochen, verfällt das Knock-out-Produkt wertlos (Turbo-Optionsscheine) bzw. nahezu wertlos (Mini-Futures).

 

Stand: 11.04.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

> Mehr Rohstoff-Trading

  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 3)

Endlos Turbo Long 56,135 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

Endlos Turbo Long 56,135 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD2S67 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.07. 12:59:10, Brief 20.07. 12:59:10
DD2S67 // Quelle: DZ BANK: Geld 20.07. 12:59:10, Brief 20.07. 12:59:10
14,09 EUR
Geld in EUR
14,10 EUR
Brief in EUR
0,28%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 72,51 USD
Quelle : ICE Fut Eur, 12:49:35
  • Basispreis 56,135 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 22,58%
  • Knock-Out-Barriere 56,135 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 22,58%
  • Hebel 4,42x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Brent Crude Future Contract

20.07.2018 | 07:53:35 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen leicht

FRANKFURT/SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag an die Gewinne vom Vortag angeknüpft und sind leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 72,76 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg 29 Cent auf 69,75 Dollar.

Seit der Wochenmitte sind die Ölpreise auf Erholungskurs, nachdem sie in den Handelstagen zuvor zum Teil stark gefallen waren. Unter anderem hatte die Sorge vor einem Handelskrieg führender Industriestaaten und einem Abflauen der Weltwirtschaft die Ölpreise belastet.

Marktbeobachter erklärten die steigenden Ölpreise kurz vor dem Wochenende mit jüngsten Aussagen von Vertretern des führenden Opec-Landes Saudi-Arabien. Demnach werde nur so viel Rohöl exportiert, wie die Kunden tatsächlich brauchen.

Zuvor war Saudi-Arabien durch Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump unter Druck gesetzt worden. Der hatte eine höhere Fördermenge des Opec-Landes gefordert, um so die Ölpreise zu drücken. Weiter hieß es aus Saudi-Arabien, dass die Ölexporte im Juli in etwa auf dem Niveau vom Juni liegen dürften. Im August sei zudem ein Rückgang um 100 000 Barrel pro Tag zu erwarten./jkr/fba

19.07.2018 | 18:06:41 (dpa-AFX)
Ölpreise legen zu
19.07.2018 | 13:09:57 (dpa-AFX)
Ölpreise geben wieder kräftig nach
19.07.2018 | 12:27:04 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Rohöl unter 70 US-Dollar gefallen
19.07.2018 | 07:52:04 (dpa-AFX)
Ölpreise wenig verändert
18.07.2018 | 18:31:15 (dpa-AFX)
Ölpreise wenig verändert
18.07.2018 | 12:56:17 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen weiter

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-derivate-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik dzbank-derivate-Expertenlounge.