Rohstoff-Trading / 11.09.2019 | 10:00:05 Werbung

Brent: Bullen melden sich eindrucksvoll zurück!

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Ölpreisnotierungen haben sich nach den zuletzt gesehenen Abschlägen wieder deutlich stabilisiert. Für Unterstützung sorgte vor allem die Ankündigung Saudi-Arabiens, die Ölpreisnotierungen durch eine weitere Senkung der heimischen Ölproduktion weiter stützen zu wollen. Auch die jüngst veröffentlichten US-Öllagerdaten und die Forderung nach weiteren Sanktionen gegen den Iran sorgten für eine Erholung bei Brent.

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Lage: Ölpreise zeigen sich erholt

Die Notierungen bei Brent Crude Oil absolvierten in den vergangenen Handelstagen eine scharfe Erholung. Für Erleichterung an den Terminmärkten sorgte die überraschende Wende im Handelskonflikt zwischen China und den USA. Nachdem beide Seiten zunächst mit neuen Strafzöllen für eine weitere Verschärfung des Handelskonflikts gesorgt hatten, signalisierten beide Parteien zuletzt wieder Verhandlungsbereitschaft. Die Gefahr einer weiteren Eskalation im Handelskonflikt hatte zuletzt angesichts der zu erwartenden Abschwächung der Ölnachfrage für Abgabedruck gesorgt. Auch die Lage am US-Ölmarkt scheint sich weiter zu entspannen. So wurde bei den wöchentlichen US-Öllagerbeständen ein überraschend deutlicher Rückgang von mehr als 4,8 Millionen Barrel ausgewiesen, während Analysten hier im Vorfeld mit einem deutlich geringeren Minus gerechnet hatten.

 

Perspektive: Saudi-Arabien signalisiert weitere Stützungsmaßnahmen

Signalwirkung für die Terminmärkte hatte eine Personalie beim mächtigen OPEC-Mitglied Saudi-Arabien. Mit Abdulaziz bin Salman steht nun erstmals ein Mitglied der mächtigen saudischen Königsfamilie an der Spitze des Energieministeriums. Der neue Energieminister machte in seiner Antrittsrede in Abu Dhabi klar, dass er die Ölproduktion des führenden OPEC-Mitglieds weiter verringern werde, um die zuletzt rückläufigen Ölpreisnotierungen zu stützen. Auch an den von der OPEC+-Allianz implementierten Förderkürzungen will man nach den Worten des neuen Energieministers festhalten, was im Rahmen der Zusammenkunft von weiteren hochrangigen Vertretern anderer OPEC-Mitglieder wie dem Irak bestätigt wurde. Abdulaziz bin Salman ließ in seinen Statements am Rande des Treffens außerdem durchblicken, dass die OPEC und andere wichtige Förderländer außerhalb des Ölkartells, falls notwendig, weitere Schritte einleiten werden, um die Ölpreise weiter zu stabilisieren. Entsprechend hat sich das Sentiment am Ölmarkt unserer Einschätzung nach zuletzt weiter aufgehellt. Für diese These spricht, dass negative Nachrichten wie die Kürzung der Ölnachfrageprognose durch Goldman Sachs und andere Investmentbanken zuletzt negiert wurden.

 

Trading-Taktik: Charttechnische Lage wird bullisch

Brent konnte die Avancen der Bären zuletzt erfolgreich abwehren, wobei größere Rücksetzer unterhalb der Marke von 57 USD mit Käufen beantwortet wurden Zuletzt gelang den Bullen außerdem mit der Rückeroberung der psychologisch wichtigen 60-USD-Marke unserer Einschätzung nach ein wichtiger Teilerfolg, zumal Brent den seit Mitte Juli bestehenden kurzfristigen Abwärtstrend überwinden konnte. Unseres Erachtens hat sich damit die technische Ausgangslage eindeutig zugunsten der Bullen verschoben, weshalb wir unser zuletzt skizziertes Short-Szenario nicht mehr aufrechterhalten. Es bietet sich aus unserer Sicht an, Rücksetzer im Bereich knapp oberhalb der Marke von 61 USD zum Aufbau von Long-Positionen zu nutzen.

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Basiswerts gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 42,32 USD und einer Knock-Out-Barriere von 42,32 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es jedoch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 11.09.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Endlos Turbo Long 39,526 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DF1J3G / //
Quelle: DZ BANK: Geld 17.01., Brief 17.01.
DF1J3G // Quelle: DZ BANK: Geld 17.01., Brief 17.01.
22,94 EUR
Geld in EUR
22,95 EUR
Brief in EUR
1,64%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 65,35 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 17.01.
  • Basispreis
    (Stand 17.01. 04:22 Uhr)
    39,526 USD
  • Abstand zum Basispreis in %

    39,52%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 17.01. 04:22 Uhr)
    39,526 USD
  • Abstand zum Knock-Out in %

    39,52%
  • Hebel 2,55x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

17.01.2020 | 17:38:25 (dpa-AFX)
Ölpreise etwas gestiegen

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 64,83 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg um 13 Cent auf 58,66 Dollar.

Obwohl die Erdölpreise zuletzt etwas von der Entspannung im Verhältnis zwischen den USA und China profitiert haben, halten sich die Preisaufschläge in engen Grenzen. Nach wie vor liegen die Erdölpreise in der Nähe einmonatiger Tiefstände. Fachleute begründen die Zurückhaltung mit der Skepsis darüber, ob das Handelsabkommen zwischen den USA und China zu einer nachhaltigen Annäherung der beiden Wirtschaftsmächte führt.

Außerdem gilt der Weltmarkt für Rohöl als gut versorgt. Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank verwies auf jüngste Aussagen der Internationalen Energieagentur (IEA). Demnach werde die Versorgungslage in der ersten Jahreshälfte als "reichlich" beschrieben. Eine Ursache ist die steigende Fördermenge in Ländern außerhalb der Ölkartells Opec, vor allem in den USA. Zuletzt hatte die amerikanische Produktion von Rohöl ein Rekordhoch von 13,0 Millionen Barrel pro Tag erreicht.

Dass die Ölpreise in letzter Zeit im Trend gesunken sind, liegt aber vor allem an der etwas weniger brisanten Nahost-Krise. Weil die Spannungen zwischen den USA und Iran nicht mehr ganz so hoch sind, sind die Risikoaufschläge am Ölmarkt gefallen. Für Entwarnung ist es laut Fachleuten jedoch zu früh./jsl/he

17.01.2020 | 14:57:32 (dpa-AFX)
Iran: Fast alle Leichen der abgeschossenen Maschine identifiziert
17.01.2020 | 13:55:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Chamenei betont Einheit Irans - EU sieht Iran im Abkommensrahmen
17.01.2020 | 13:23:45 (dpa-AFX)
Ölpreise legen leicht zu
17.01.2020 | 13:02:45 (dpa-AFX)
Borrell: Iran noch im Rahmen des Atomdeals
17.01.2020 | 11:27:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Chamenei: Proteste haben keine Auswirkung auf Kurs des Irans
17.01.2020 | 11:10:06 (dpa-AFX)
Chamenei: Proteste haben keine Auswirkung auf Kurs des Irans

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