Rohstoff-Trading / 19.11.2019 | 21:22:16 Werbung

Brent: Bullen bereiten neuen Aufwärtsimpuls vor!

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Ölpreisnotierungen konnten sich zuletzt im Bereich oberhalb der Marke von 62 USD nachhaltig stabilisieren. Dabei bleibt die Tendenz, dass negative Nachrichten wie etwa ein unerwartet deutlicher Anstieg der US-Lagerbestände mit Käufen beantwortet werden, weiter bestehen, was unserer Einschätzung nach das bullische Sentiment unterstreicht. Auch technisch präsentiert sich Brent Crude Oil weiterhin in einer starken Verfassung, wobei ein nachhaltiger Breakout über die Marke von 62 USD eine Fortsetzung der zuletzt gesehenen Aufwärtsbewegung einleiten sollte.

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Schwache US-Daten und neuer Produktionsrekord in Saudi-Arabien beeindrucken kaum

Die Ölpreisnotierungen an den Terminmärkten konnten sich in den vergangenen Wochen weiter oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 60 USD stabilisieren. Dabei sorgte ein zuletzt deutlicher Anstieg bei den wöchentlichen US-Öllagerbeständen, der mit einem Plus von 2,2 Millionen Barrel über den Konsenserwartungen von 1,5 Millionen Barrel gelegen hatte, kaum für Verunsicherung bei den Marktteilnehmern. Auch der unerwartet deutliche Anstieg der Ölproduktion in Saudi-Arabien, die sich nach den Terroranschlägen Mitte September im Oktober auf 10,3 Millionen Barrel erholt hatte, sorgte für keinerlei nachhaltige Rücksetzer an den Terminmärkten.

 

OECD sieht Stabilisierungstendenzen - OPEC-Meeting im Fokus

Nachdem die Ölpreisnotierungen im Jahresverlauf aufgrund von Konjunktursorgen von ihren zwischenzeitlichen Höchstständen oberhalb der Marke von 73 USD deutlich korrigiert hatten, scheint sich die Gemengelage nach Einschätzung der OECD etwas aufzuhellen. So gehen die Volkswirte zum Jahresende von einer deutlichen Erholung der Ölnachfrage aus, wobei man die Prognose für 2019 unverändert belassen hatte. In 2020 dürfte die Ölnachfrage nach Einschätzung der Experten wieder etwas schwächer ausfallen. Auch die OPEC zeigte sich im Rahmen ihrer kürzlich veröffentlichten mittelfristigen Prognose verhalten bezüglich der weiteren Ölnachfrage und passte den Forecast bis 2024 entsprechend nach unten an. Angesichts der mittelfristig eingetrübten Perspektiven bei der Ölnachfrage und der weiter anziehenden Ölproduktion in den USA sehen Marktbeobachter nun die OPEC+-Allianz unter Zugzwang. Der Generalsekretär der OPEC, Mohammed Barkindo, ließ im Vorfeld des Anfang Dezember stattfindenden Treffens in Wien bereits durchblicken, dass die OPEC+-Allianz ihre beschlossenen Förderkürzungen zumindest bis auf Weiteres beibehalten werde. Sollte sich die Lage an den Ölmärkten jedoch weiter verschärfen, werde man über weitergehende Maßnahmen entscheiden, um die Ölpreise weiter zu stützen.

 

Trading-Taktik

Die Ölpreisnotierungen konnten sich zuletzt nach den jüngsten Rücksetzern wieder erfolgreich oberhalb der Marke von 62 USD stabilisieren. Dabei ist die Tatsache, dass negative Newsimpulse wie ein deutlicher Anstieg der US-Öllagerbestände mit Käufen beantwortet wurden, unserer Einschätzung nach bullisch zu werten und spricht für eine Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung. Es bietet sich daher an, bei Long-Positionen weiter investiert zu bleiben.

 

Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Brent

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswertes partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 40,292 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 40,292 USD. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder über der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 20.11.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Endlos Turbo Long 38,796 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DF1J3G / //
Quelle: DZ BANK: Geld 27.01. 11:38:32, Brief 27.01. 11:38:32
DF1J3G // Quelle: DZ BANK: Geld 27.01. 11:38:32, Brief 27.01. 11:38:32
17,40 EUR
Geld in EUR
17,41 EUR
Brief in EUR
-9,80%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 57,80 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 11:28:11
  • Basispreis
    38,796 USD
  • Abstand zum Basispreis in %
    32,88%
  • Knock-Out-Barriere
    38,796 USD
  • Abstand zum Knock-Out in %
    32,88%
  • Hebel 3,02x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

27.01.2020 | 11:17:21 (dpa-AFX)
Heizölpreise stürzen ab - Coronavirus drückt den Ölpreis

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Preise für Heizöl und Benzin sind am Montag stark gefallen, nachdem die Ölmärkte wegen des Coronavirus eingebrochen sind. Am Morgen verbilligte sich Heizöl regional unterschiedlich um zwei bis drei Euro je 100 Liter, heißt es auf der Internet-Seite des Messgeräte-Herstellers Tecson. Für 100 Liter Heizöl müssen die Verbraucher nun im bundesweiten Durchschnitt 61,10 Euro bezahlen (inkl. MwSt., bei Abnahme von 3000 Litern). So günstig war Heizöl zuletzt im März 2018.

Eine ähnliche Entwicklung war auch an den Tankstellen zu beobachten. Dieselkraftstoff lag nach den Daten der Markttransparenzstelle am Montag gegen Mittag mit einem Preis von 1,25 Euro je Liter um acht Cent je Liter unter seinem Preishoch von 1,33 Euro am Anfang des Jahres. Superbenzin E10 verbilligte sich seit Jahresbeginn von 1,43 auf 1,37 Euro je Liter. Anfang Januar hatte die Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani für ein kurzzeitiges Preishoch an den Ölmärkten gesorgt.

Hintergrund für den jüngsten Preisrutsch sind Befürchtungen, das Coronavirus könnte sich ausbreiten und die chinesische Wirtschaft schwächen. In China sind mittlerweile für mehrere Metropolregionen gravierende Verkehrs- und Reisebeschränkungen erlassen worden. Durch die Einschränkungen im Reiseverkehr und vor allem im Flugverkehr geht die Kraftstoffnachfrage zurück. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Sorte Brent fiel am Montag unter 59 Dollar und damit rund zehn Dollar unter seinen Stand von Anfang Januar./egi/DP/jha

27.01.2020 | 10:09:53 (dpa-AFX)
Ruhani warnt vor niedriger Beteiligung bei Irans Parlamentswahl
27.01.2020 | 06:50:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Irakische Regierung: Rakete trifft Gelände der US-Botschaft in Bagdad
27.01.2020 | 06:47:53 (dpa-AFX)
Ölpreise geben weiter nach - Ausbreitung des Coronavirus belastet Märkte
24.01.2020 | 18:41:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens werden verlängert
24.01.2020 | 18:26:36 (dpa-AFX)
Ölpreise geben deutlich nach - Ausbreitung des Cornavirus belastet
24.01.2020 | 14:30:39 (dpa-AFX)
Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens werden verlängert

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