Rohstoff-Trading / 27.03.2019 | 11:06:50 Werbung

Brent: Breakout abgewehrt, Aufwärtstrend intakt!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • OPEC+-Allianz setzt Stützungsmaßnahmen fort
  • Deutlicher Rückgang bei den US-Öllagerbeständen
  • Konjunkturaussichten trüben die Stimmung
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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: OPEC+-Förderkürzungen sorgen für Support - US-Ölmarkt stabilisiert sich

Die Ölpreisnotierungen zeigten sich in den vergangenen Wochen gut behauptet und setzten ihren Aufwärtstrend fort. Als Stütze erwies sich neben den Förderkürzungen der OPEC-Staaten und anderer bedeutender Ölförderländer außerhalb des Ölkartells wie Russland auch die Lage auf dem US-Markt. Hier wurde in der vergangenen Woche dank höherer Ölexporte und einer gestiegenen Nachfrage seitens der US-Raffineriebetreiber ein Rückgang von 10 Millionen Barrel bei den wöchentlichen US-Öllagerbeständen ausgewiesen. Zwar verharrte die US-Ölproduktion in der Vorwoche weiter auf ihrem Rekordniveau von 12,1 Millionen Barrel pro Tag. Da sich die Zahl der aktiven Ölförderplattformen in der Vorwoche laut einer Erhebung des Ölfelddienstleisters Baker Hughes um 10 verringert hat, scheint sich nun unserer Einschätzung nach eine Abschwächung des Fracking-Booms in den USA anzudeuten, was die Ölpreise weiter stützen sollte.

 

Die Perspektive: OPEC+-Förderkürzungen werden fortgesetzt - Konjunktursorgen drücken

Schwache Konjunkturdaten aus Europa und den USA drückten Ende letzter Woche nicht nur an den Aktienmärkten auf die Stimmung. Auch am Ölmarkt sorgte der herbe Einbruch der Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und den USA für Kursrückgänge. Angesichts der zu erwartenden Abschwächung der Weltkonjunktur fürchten viele Marktbeobachter, dass sich die eingetrübte konjunkturelle Stimmung künftig auch negativ auf die Ölnachfrage auswirken wird. Die OPEC hatte bereits Mitte März ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage in 2019 leicht nach unten revidiert.

Die OPEC+-Staatengemeinschaft hat sich unterdessen im Rahmen des jüngst zu Ende gegangenen Treffens in Aserbaidschan zu einer weiteren Fortsetzung der seit Dezember vergangenen Jahres in Kraft getretenen Stützungsmaßnahmen für den Ölpreis verpflichtet. Demnach werden die Förderkürzungen von rund 1,2 Millionen Barrel pro Tag zunächst bis Juni dieses Jahres beibehalten, wobei ein ursprünglich für April angesetztes OPEC-Meeting abgesagt wurde. Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih ließ dabei durchblicken, dass die Zweckgemeinschaft der Ölförderländer angesichts der bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten ab der zweiten Jahreshälfte weitere Kürzungen ins Auge fassen wird, um einem möglichen Einbruch der Ölpreise entgegenzuwirken. Ähnlich äußerte sich sein russischer Amtskollege Nowak, wobei andere OPEC-Mitglieder wie der Irak ihre Zustimmung signalisiert hatten. Insbesondere Saudi-Arabien will mit gutem Beispiel vorangehen und seine Ölproduktion sowie die Ölexporte in den kommenden Monaten weiter zurückfahren. Für zusätzliche Unterstützung an den Terminmärkten sorgen die nach wie vor in Kraft bleibenden US-Sanktionen gegen das krisengeschüttelte OPEC-Mitglied Venezuela und den Iran.

 

Die Trading-Taktik: Aufwärtstrend intakt

Brent setzte seine Aufwärtsbewegung in der vergangenen Woche fort. Der Breakout-Versuch auf ein neues Verlaufshoch wurde jedoch mit Gewinnmitnahmen beantwortet, woraufhin es Ende letzter Woche zu einem Rücksetzer der Kursnotierung in Richtung der Marke von 66 USD kam. Zu Beginn der aktuellen Woche sahen wir bei Brent wieder steigende Notierungen. Unserer Einschätzung nach bleibt der seit Jahresbeginn bestehende Aufwärtstrend bei Brent Crude Oil nach wie vor intakt. Für bestehende Positionen bietet sich unseres Erachtens ein Stop-Loss im Bereich der Marke von 63 USD an.

 

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Brent Crude Oil

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Oil Contract gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem aktuellen Basispreis von 50,354 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 50,354 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es jedoch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 27.03.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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Endlos Turbo Long 49,154 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DF1J3H / //
Quelle: DZ BANK: Geld 14.06., Brief 14.06.
DF1J3H // Quelle: DZ BANK: Geld 14.06., Brief 14.06.
11,49 EUR
Geld in EUR
11,50 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 62,27 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 03:22:14
  • Basispreis 49,154 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 21,06%
  • Knock-Out-Barriere 49,154 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 21,06%
  • Hebel 4,81x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

16.06.2019 | 16:26:18 (dpa-AFX)
Pompeo wirbt um Zustimmung zu US-Vorwürfen gegen Iran

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung müht sich um Unterstützung für ihre Einschätzung, dass der Iran hinter den mutmaßlichen Attacken auf zwei Tanker im Golf von Oman steckt. "Es ist unverkennbar, was hier passiert ist", sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. Es handele sich um Angriffe durch den Iran.

"Es gibt keinen Zweifel", sagte Pompeo. Zahlreiche Geheimdienstinformationen belegten dies, betonte er, ohne aber Details zu nennen. Die US-Regierung sei sich mit ihrer Einschätzung komplett sicher. "Ich habe gestern diverse Telefonate mit Kollegen rund um die Welt geführt", sagte Pompeo weiter. "Ich bin zuversichtlich, dass wir Partner haben werden, die diese Bedrohung verstehen." Zugleich betonte er: "Wir wollen keinen Krieg."

Die beiden Tanker waren am Donnerstagmorgen bei schweren Zwischenfällen im Golf von Oman beschädigt worden. Die "Front Altair" einer norwegischen Reederei geriet nach Explosionen in Brand. Auch der japanische Betreiber der "Kokuka Courageous" berichtete von zwei Detonationen. Die genauen Hintergründe sind bislang unklar.

Die US-Regierung hatte die iranische Führung bereits am Donnerstag beschuldigt, hinter den mutmaßlichen Attacken zu stecken. Der Iran weist jede Verantwortung von sich und macht die USA oder ihre Verbündeten Saudi-Arabien und Israel verantwortlich. Viele internationale Partner halten sich mit Schuldzuweisungen bislang zurück und fordern eine genaue Untersuchung der Zwischenfälle.

Pompeo warf dem Iran vor, auf eine Eskalation hinzuarbeiten. Die US-Regierung werde Provokationen aus Teheran nicht hinnehmen und arbeite weiter daran, die iranische Führung von derartigem Verhalten abzubringen. Zu möglichen Handlungsoptionen wolle er sich nicht weiter äußern. US-Präsident Donald Trump werde laufend über mögliche Optionen informiert. Der Präsident habe alles getan, um einen Krieg zu vermeiden. Die US-Regierung werde weiter über Wirtschaftssanktionen Druck auf den Iran ausüben.

Ziel aller Bemühungen der USA sei, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen komme, betonte er. "Dieses Ziel werden wir erreichen."/jac/DP/fba

16.06.2019 | 15:57:15 (dpa-AFX)
Norwegischer Tanker nähert sich Emiraten
16.06.2019 | 15:41:15 (dpa-AFX)
Spurensuche nach Tanker-Attacken im Golf - Riad zeigt auf Teheran
14.06.2019 | 22:09:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Mysterium am Golf - Wer steckt hinter Attacke auf Tanker?
14.06.2019 | 21:58:15 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Mysterium am Golf - Wer steckt hinter Attacke auf Tanker?
14.06.2019 | 21:56:14 (dpa-AFX)
Britischer Außenminister sieht Iran hinter Angriffen auf Tanker
14.06.2019 | 18:16:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Mysterium am Golf - Wer steckt hinter Attacke auf Tanker?

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